nach dem WebMontag ist vor dem WebMontag
Zunächst möchte ich mich bei allen Teilnehmer für den wirklich gelungenen WebMontag bedanken. Über viel wurde diskutiert; angefangen von der Motrin Story über politischen Aktionismus im Web bis hin zu der Frage, ob das Web mehr Demokratie (bzw. ein neues Verständnis der Demokratie) voranbringen kann.
Ich halte das für eine wichtige Frage und möchte Sie noch einmal aufgreifen. Ich denke, dass bei dem aktuellen Politikverdruss junger sowie alter Menschen, es unheimlich wichtig ist, dass das Netz für mehr Aufklärung sorgt und dabei auch die neuen Tools (Videokonferenzen live streamen usw.) mehr Transparenz schaffen können.
Allerdings glaube ich nicht, dass das Web eine neue Demokratie schafft, denn es gibt keine festgeschriebenen Regeln für das Verhalten im Netz. Die Vorgaben der Netiquette halte ich für sinnvoll und richtig. Dennoch bleibt es auslegungssache jedes Einzelnen wie er sich im Web verhält, was dazu führt, dass sich manche Kommentare in Blogs wie der Schlagabtausch von zwei Tennisprofis lesen. Im Internet Regeln festzulegen, würde dem offenen Charakter des Netzes widersprechen. Aber ohne Regeln ist jedes Feedback für die Katz, denn wer würde sich einen Kommentar à la “du hast ja gar keine Ahnung” zu Herzen nehmen? Niemand. Mein Fazit: Mehr Netiquette, bringt auch mehr Demokratie.
Ich hoffe wir machen sehr bald den zweiten WebMontag in diesem Jahr. Es waren sehr viele aus dem Bereich Elearning da. Ein spannendes Thema, welches wir vielleicht nach dem Educamp in Ilmenau zum Anlass für den nächsten Webmontag machen könnten.
Hallo Anne, danke für´s Mitdenken, Miteinladen, Mitorganisieren… Ich habe auch schon Ideen für´s nächste Mal! Letzte Woche war ich so beschäftigt, dass ich keine Zeit hatte in mein Weblog zu schreiben. Vielleicht treffen wir uns wieder mal zu einem Frühstück… Viele Grüße, David