Filmtipp: Der Knochenmann
Vegetariern würde ich den Film nicht unbedingt empfehlen, da ich mich nachher etwas *durch-den-Wolf-gedreht-gefühlt* habe. Es geht um einen Wirt, der erstmalig aus Liebe zu einer Prostituierten anscheinbar tötet, im Verlauf des Filmes jedoch immer mehr Menschen umbringt. Er hat keine Leichen im Keller, denn er schlachtet sie sofort. Neben dem blutrünstig-knochigen gibt es aber auch witzigen österreichischen Humor, den selbst ich nach 1,5 Jahren Ösilanden verstehe. Josef Hader in der Rolle des lakonischen Privatdetektivs überzeugt mit Dialekt und Ironie mit Sätzen wie “geh scheißen”. Mir gefällt dieses Filmgenre so gut, eben weil Dialekt geredet wird und mir das bei deutschen Filmen – so gern ich sie auch mag (z.B. “Die fetten Jahre sind vorbei”, “Kammerflimmern” usw.) – zu kurz kommt. Schade, dass der Film keinen Oskar gewonnen hat, ich hätte es Östereich gegönnt.