Ich bin angekommen. In Berlin. Endlich. Ich bin ja kein ausgesprochener Bahnliebhaber und -fahrer. Ich lese ungern im Zug, in den meisten Fällen wird mir dann schlecht. Die Wlan-Preise sind nach wie vor schockierend: 60 Minuten für 8,00 Euro, ach ja ich hab’s ja!
Aber insgesamt war die Fahrt Salzburg – Berlin in 8 Stunden in Ordnung, mit Sonnenuntergang am Schluss.

irgendwo zwischen salzburg und berlin

Ohne Internet erst einmal ein wenig langweilig, dafür hüpften die Gedanken nur so von links nach rechts, oben und unten, hab „die Seele baumeln lassen“. Das geht wirklich nirgendwo anders so gut wie beim Bahnfahren. So einen *Gedanken-Flow-Tag* müsste es mindestens einmal die Woche geben – gut fürs Charma. Dann fallen einem nämlich wieder wichtige Sachen ein und unwichtige Dinge fallen ebenso auf.

Weiterhin habe ich mich über den G20 Gipfel aufgeklärt, empfehle hierfür aber freitag.de, Bekannte die live aus London berichten für weitere Infos.

re:publica
Ach ja und was mache ich eigentlich in Berlin? Natürlich Re:publica 09 – shift happens!
Ganz nach alter Schule hab ich mir das Programm ausgedruckt und die wichtigsten Thema markiert. Irgendwie für mich einfacher als das Ganze Programm zu exportieren und dann wieder in Online-Kalender einzuspeisen. So, also morgen geht es los mit „Netiquette for Social Networks“ um 10:30, dann weiter 12:00 Konferenzgipfel „digitale Gesellschaft“. Was ich mir noch so anschaue: zum Thema Offenheit, Transparenz um 15:30 „Open Everything“ openess – new skill for the 21st century?; Pflicht Lawrence Lessing um 18:00 Society 2.0; in Richtung Pädagogik gibt’s um 19:00 Jugendbildung und um 21:00 noch eine Twitterlesung. Da bleibt mir nur noch zu sagen: i gfrei mi!

Das Lied zur Fahrt ist auch gekürt: „16th Stage“ von Osborne