Schule und Kreativität
Ich glaube jeden den ich fragen würde, ob er seine Schulzeit als besonders kreativ betrachtet, würde mir antworten, dass sie es nicht war. Ich verstehe Kreativität anscheinend anders, wie mir vergangene Woche bei einer Diskussion in der Uni bewusst wurde. Ich denke, dass das Kreativität heißt Lösungen für abstrakte Probleme, unbekannte Sachverhalte zu finden. Und das tut jeder auf seine eigene Weise. Wenn Schule nicht kreativ ist, aber Kreativität eines der Haupteinstellungskriterien heutiger Arbeitgeber, frage ich mich, warum wir das nicht fördern. Und damit meine ich nicht Bastelarbeiten. Noch weniger die Kreativität anregend ist es Rechenwege stupide abzuarbeiten. Das wäre dann wieder klassisches Konditionieren – rein – raus.
Sir Ken Robinson stellt sich gleich mal die Frage ob Schule die Kreativität ganz und gar vernichtet?
In Minute 12 sagt er etwas ganz Wichtiges:
“If you think of the whole system of the public education around the world is a pertracted process of university entrance
and the consequence is that many highly talented, brilliant, creative people think they are not, because of when he were never good at school, wasn’t valued, almost stigmaticed.
Sir Ken Robinson: Do schools kill creativity?
Nun können wir nicht das ganze Schulsystem umkippen. Aber ich stelle mir oft die Frage, ob denn Schule wirklich das gewährleisten kann, was sich alle in der Gesellschaft wünschen nämlich eine Allgemeinbildung verschaffen oder ob nicht das Ziel sein sollte kreative und selbstbewusste Menschen zu bilden. Dann kann auch mit Wissen ganz anders umgegangen werden. Wissen als Zugang zur Persönlichkeit.