CSR für KMUs
Gestern habe ich bei einer Veranstaltung von der Wirtschaftskammer Salzburg teilgenommen zu der ich natürlich mit etwas gemischten Gefühlen hingegangen bin, weil sie im Gegensatz zu barcamps so offiziell war. Aber ich bin ja flexibel : )
CSR für KMUs – Was heißt das?
Corporate Social Responsibility für Kleine und Mittelständige Unternehmen
Unter dem Slogan “Erfolg mit FAIRantwortung” – Die Bedeutung von nachhaltigem Wirtschaften, wurden Erfahrungsberichte dreier UnternehmerInnen von insgesamt 26 beteiligten Unternehmen vorgestellt, die alle ein CSR-Projekt integriert hatten.
Worum geht es bei CSR? Der Begriff war mir selbst jetzt noch nicht so geläufig, aber letztlich geht es darum Kunden und Mitarbeiter als gleichermaßen wichtig zu erachten, an ihrer Meinung über das Unternehmen wirklich interessiert zu sein und so zu wirtschaften, dass es ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich verantwortlich ist.
Wie man das machen kann hat im Anschluss Birgit Riess von der Bertelsmann Stiftung vorgestellt und wirklich sehr interessante Beispiele genannt:
- Unternehmen gehen Schulpartnerschaften zur Gewinnung neuer Lehrlinge & Nachwuchsförderung ein. Dabei übernehmen Azubis die Hausaufgabenbetreung
- Unternehmen fördern ihre Familienfreundlichkeit (-verträglichkeit) durch die Einrichtung einer Notfallbetreuung für Frauen mit Kindern
Außerdem betonte sie, dass wir uns unserem Sozialen Kapital im Unternehmen bewusst sein sollten; das aber auch dieser Trend für mehr gesellschaftliche Verantwortung durch einen Mentalitätswandel möglich ist, da man gemerkt hat, dass viele Dinge nicht mehr selbstverständlich im Unternehmen sind. Für KMUs liegt die Chance darin sich mit anderen Unternehmen zusammenschließen, die gleiche Interessen haben und gemeinsam solche Projekte voranzutreiben.
Zuletzt hatten Bettina Lorentschitsch und Kurt Oberholzer noch das Wort und berichteten über die Zukunft des Projektes und über das sogenannte M.U.T. – Projekt. M.U.T. steht für “Mehr ungewöhnliches Tun” und in M.U.T. – Cafés treffen sich Unternehmer aus den verschiedensten Branchen zum gemeinsamen Wissensaustausch. Es werden vereinzelt Tische aufgestellt an denen jeweils 20min Ideen gesponnen werden. Ich war ganz überrascht über das Konzept, erinnert es doch sehr an Open Space und barcamps. Die Frage nach der Verwertung der Ideen sei aber noch nicht geklärt, wie mir anschließend die Veranstalter mitteilten. Morgen findet das erste M.U.T. – Café in Salzburg um 16 Uhr statt.