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	<title>Kommentare zu: Arbeit, Identifikation und Motivation</title>
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	<description>perfect people should be imperfect</description>
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		<title>Von: Anne Grabs</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/09/09/arbeit-identifikation-und-motivation/comment-page-1/#comment-235</link>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 12:03:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Jörn Hendrik Hallo Jörn, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin halt kein Profi auf dem Gebiet. Es sind erste Gehversuche in den Bereich der Arbeitspsychologie. Ich glaube, dass sich in den kommenden Jahren da sehr viel tun wird, aber langsam. Ich glaube auch, dass es Führung braucht, aber anders. Ich habe kein Erfolgsrezept, ich weiß nicht wie ich wäre als Chefin. Ich glaube ich wäre sehr vertrauensvoll und offen. Ich würde Kompetenzen abgeben. Ich würde Menschen beschäftigen die Persönlichkeit haben (aber vielleicht schlechte Noten in der Schule). Identifikation...würde ich nicht überbewerten. Ein Mitarbeiter der nur für die Firma lebt, das würde mich irritieren, schließlich habe ich ja auch ein Privatleben. 
@Melanie Du hast vollkommen Recht, dass wir dazu verpflichtet sind, die heranwachsende Generation auf das vorzubereiten, was sie später im Berufsleben erwarten wird bzw. sie bewusst danach fragen, wo sie ihre Stärken sehen. Fragt man einen 10Jährigen in einem Sozialer-Brennpunkt-Viertel in Berlin, was er später mal werden möchte, lautet die Antwort derzeit: &quot;HartzIV&quot;. Das ist doch bitter und liegt sicher nicht an den fehlenden Fähigkeiten und Fertigkeiten. Leider aber ist unser Bildungssystem so ausgelegt, dass nur den gut situierten Kindern auch eine gute Bildung vorenthalten ist. Die Kinder aus ärmlichen Verhältnissen haben Pech. Da Frage ich mich häufig wie Deutschland seinen Status &quot;Innovationsland&quot; beibehalten will. Es braucht schon mehr als nur Geld gute Ideen voranzubringen. Es braucht Persönlichkeiten die daran glauben was sie tun und die kämpfen können. Und ein weiteres Manko deutscher Bildung: Der Hochschulzugänge werden nur dann vergeben, wie die jeweiligen Abschlüsse in der Bundesrepublik gebraucht werden. Ich vergleiche hier Dtld. immer ganz gern mit Österreich. Österreich hat einen weitgehend freien Bildungszugang. Jeder kann das studieren, was er sich wünscht ohne Wartezeiten. In Deutschland müssen manche Menschen teilweise 6 Jahre warten, bis sie ihren Wunsch-Studiengang studieren können. Das ist doch absurd. Oder betrachtet man mal die Möglichkeiten wie man in Deutschland sein Abi nachholen kann. 3 Jahre Schule. Teilweise sind die Leute zu dem Zeitpunkt schon 28. Sie warten so lange, damit sie elternunabhängiges Bafög bekommen. Wieder so was unnötiges. Mit 28 haben die Leute aber normal verdient, i.d.R. 1200-1400 netto. Dann müssen sie die nächsten 6 Jahre mit 600 EUR auskommen (3 Jahre Abi, 3 Jahre Studium). Da wird schon sehr genau abgewogen, ob es sich lohnt zu studieren. Aber ich meine, es ist so wichtig, Menschen in die Wissenschaft zu führen. Auch wenn sie nachher wieder in die Praxis gehen. Der wissenschaftliche Zugang zu gewissen Themen ist enorm wichtig, um nicht allzu sehr den Alltagstheorien von Freunden, Bekannten, Kollegen usw. zu verfallen. Und nicht nur das, es macht auch schlau. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass das Thema Bildung im Moment völlig unrelevant in Politik &amp; Co zu sein scheint. Bildung geht in Deutschland unter. Leider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörn Hendrik Hallo Jörn, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin halt kein Profi auf dem Gebiet. Es sind erste Gehversuche in den Bereich der Arbeitspsychologie. Ich glaube, dass sich in den kommenden Jahren da sehr viel tun wird, aber langsam. Ich glaube auch, dass es Führung braucht, aber anders. Ich habe kein Erfolgsrezept, ich weiß nicht wie ich wäre als Chefin. Ich glaube ich wäre sehr vertrauensvoll und offen. Ich würde Kompetenzen abgeben. Ich würde Menschen beschäftigen die Persönlichkeit haben (aber vielleicht schlechte Noten in der Schule). Identifikation&#8230;würde ich nicht überbewerten. Ein Mitarbeiter der nur für die Firma lebt, das würde mich irritieren, schließlich habe ich ja auch ein Privatleben.<br />
@Melanie Du hast vollkommen Recht, dass wir dazu verpflichtet sind, die heranwachsende Generation auf das vorzubereiten, was sie später im Berufsleben erwarten wird bzw. sie bewusst danach fragen, wo sie ihre Stärken sehen. Fragt man einen 10Jährigen in einem Sozialer-Brennpunkt-Viertel in Berlin, was er später mal werden möchte, lautet die Antwort derzeit: &#8220;HartzIV&#8221;. Das ist doch bitter und liegt sicher nicht an den fehlenden Fähigkeiten und Fertigkeiten. Leider aber ist unser Bildungssystem so ausgelegt, dass nur den gut situierten Kindern auch eine gute Bildung vorenthalten ist. Die Kinder aus ärmlichen Verhältnissen haben Pech. Da Frage ich mich häufig wie Deutschland seinen Status &#8220;Innovationsland&#8221; beibehalten will. Es braucht schon mehr als nur Geld gute Ideen voranzubringen. Es braucht Persönlichkeiten die daran glauben was sie tun und die kämpfen können. Und ein weiteres Manko deutscher Bildung: Der Hochschulzugänge werden nur dann vergeben, wie die jeweiligen Abschlüsse in der Bundesrepublik gebraucht werden. Ich vergleiche hier Dtld. immer ganz gern mit Österreich. Österreich hat einen weitgehend freien Bildungszugang. Jeder kann das studieren, was er sich wünscht ohne Wartezeiten. In Deutschland müssen manche Menschen teilweise 6 Jahre warten, bis sie ihren Wunsch-Studiengang studieren können. Das ist doch absurd. Oder betrachtet man mal die Möglichkeiten wie man in Deutschland sein Abi nachholen kann. 3 Jahre Schule. Teilweise sind die Leute zu dem Zeitpunkt schon 28. Sie warten so lange, damit sie elternunabhängiges Bafög bekommen. Wieder so was unnötiges. Mit 28 haben die Leute aber normal verdient, i.d.R. 1200-1400 netto. Dann müssen sie die nächsten 6 Jahre mit 600 EUR auskommen (3 Jahre Abi, 3 Jahre Studium). Da wird schon sehr genau abgewogen, ob es sich lohnt zu studieren. Aber ich meine, es ist so wichtig, Menschen in die Wissenschaft zu führen. Auch wenn sie nachher wieder in die Praxis gehen. Der wissenschaftliche Zugang zu gewissen Themen ist enorm wichtig, um nicht allzu sehr den Alltagstheorien von Freunden, Bekannten, Kollegen usw. zu verfallen. Und nicht nur das, es macht auch schlau. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass das Thema Bildung im Moment völlig unrelevant in Politik &amp; Co zu sein scheint. Bildung geht in Deutschland unter. Leider.</p>
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		<title>Von: Jörn Hendrik</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/09/09/arbeit-identifikation-und-motivation/comment-page-1/#comment-232</link>
		<dc:creator>Jörn Hendrik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 16:32:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1225#comment-232</guid>
		<description>Hi Anne,

bin über DNA_d hergekommen und Punkt 1. sooooo lang ist der Artikel ja nun auch wieder nicht! :)
Punkt 2 schöne Zusammenfassung von dir aber das Fazit war mir fast n bissel knapp. Bleib da dran, es gibt im übrigen genügend Persönlichkeits- und Typen- Tests und die werden sehr wohl angewandt, aber meiner Erfahrung nach erst im oberen Ende des mittleren Managements.

Du hast absolut Recht wenn du singemäß schreibst, es solle Standard sein und man sollte sich mehr mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter beschäftigen. Ich erkläre mich gerne mal bereit. Melde dich! :)

Bei dem &quot;Soldaten&quot; mußte ich ein wenig über das Vertriebler Beispiel schmunzeln, ja ja es ist so einfach Stereotypen zu wählen. Ich bin Vertriebler aber richtig wiederfinden kann ich mich nicht....die Krux von Typenindikatoren und Einteilungen.

Weitab von Business und Beruf, empfehle ich den meines Erachtens spannensten Typentest den &quot;Das Eneagramm&quot;. Es ist schätzungsweise 2.000 Jahrte alt, wurde von den Sufis weiterentwickelt und hat gerade auch die emotionale Ebene integriert. Kann ich dir nur empfehlen!

Lieben Gruß

Jörn Hendrik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Anne,</p>
<p>bin über DNA_d hergekommen und Punkt 1. sooooo lang ist der Artikel ja nun auch wieder nicht! :)<br />
Punkt 2 schöne Zusammenfassung von dir aber das Fazit war mir fast n bissel knapp. Bleib da dran, es gibt im übrigen genügend Persönlichkeits- und Typen- Tests und die werden sehr wohl angewandt, aber meiner Erfahrung nach erst im oberen Ende des mittleren Managements.</p>
<p>Du hast absolut Recht wenn du singemäß schreibst, es solle Standard sein und man sollte sich mehr mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter beschäftigen. Ich erkläre mich gerne mal bereit. Melde dich! :)</p>
<p>Bei dem &#8220;Soldaten&#8221; mußte ich ein wenig über das Vertriebler Beispiel schmunzeln, ja ja es ist so einfach Stereotypen zu wählen. Ich bin Vertriebler aber richtig wiederfinden kann ich mich nicht&#8230;.die Krux von Typenindikatoren und Einteilungen.</p>
<p>Weitab von Business und Beruf, empfehle ich den meines Erachtens spannensten Typentest den &#8220;Das Eneagramm&#8221;. Es ist schätzungsweise 2.000 Jahrte alt, wurde von den Sufis weiterentwickelt und hat gerade auch die emotionale Ebene integriert. Kann ich dir nur empfehlen!</p>
<p>Lieben Gruß</p>
<p>Jörn Hendrik</p>
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		<title>Von: Melanie</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/09/09/arbeit-identifikation-und-motivation/comment-page-1/#comment-219</link>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 15:18:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1225#comment-219</guid>
		<description>Hallo Anne,

das ist ja mal ein sehr interessanter Artikel - diesen sollten sich einmal Geschäftsführer und Manager von Unternehmen durchlesen, aber nicht nur die - ich glaube auch für Lehrer und Ausbilder ist er interessant - warum? 
Tja, das ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber als Lehrer v.a. in der schulischen Ausbildung steht man ja auch ein wenig als Berufsberater da. Ich bin der Meinung, dass man mit den Schülern ab dem 15. Lebensjahr genauer über eben diese Motivationen sprechen sollte. Warum suchen sie sich entsprechende Berufe aus und warum glaubt ein Schüler, dass er geeignet ist für den gewünschten Beruf. Ich glaube auch, dass man Schüler, die noch nicht wissen was sie einmal werden möchten, über diese Schiene der Motivation und Interessen sowie Talenten zu ihrem Wunschberuf begleiten kann. 
Schließlich kann ein Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn die Mitarbeiter auch mit Herz ihren Job machen und nicht zur Arbeit gehen, um irgendwie ihr Leben bestreiten zu können. Leider gibt es in unserer Gesellschaft, so meine ich, zu viele Arbeitnehmer, die einen Beruf ausüben, an dem sie wenig Freude haben. Selbst unter meinen Kommilitonen gibt es einige, die nur auf Lehramt studieren, weil sie glauben dann mal einen sicheren Job zu haben. Ich finde diese Einstellung unverantwortlich. Man sollte seiner Berufung nach seinen Job machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anne,</p>
<p>das ist ja mal ein sehr interessanter Artikel &#8211; diesen sollten sich einmal Geschäftsführer und Manager von Unternehmen durchlesen, aber nicht nur die &#8211; ich glaube auch für Lehrer und Ausbilder ist er interessant &#8211; warum?<br />
Tja, das ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber als Lehrer v.a. in der schulischen Ausbildung steht man ja auch ein wenig als Berufsberater da. Ich bin der Meinung, dass man mit den Schülern ab dem 15. Lebensjahr genauer über eben diese Motivationen sprechen sollte. Warum suchen sie sich entsprechende Berufe aus und warum glaubt ein Schüler, dass er geeignet ist für den gewünschten Beruf. Ich glaube auch, dass man Schüler, die noch nicht wissen was sie einmal werden möchten, über diese Schiene der Motivation und Interessen sowie Talenten zu ihrem Wunschberuf begleiten kann.<br />
Schließlich kann ein Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn die Mitarbeiter auch mit Herz ihren Job machen und nicht zur Arbeit gehen, um irgendwie ihr Leben bestreiten zu können. Leider gibt es in unserer Gesellschaft, so meine ich, zu viele Arbeitnehmer, die einen Beruf ausüben, an dem sie wenig Freude haben. Selbst unter meinen Kommilitonen gibt es einige, die nur auf Lehramt studieren, weil sie glauben dann mal einen sicheren Job zu haben. Ich finde diese Einstellung unverantwortlich. Man sollte seiner Berufung nach seinen Job machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Spannagel</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/09/09/arbeit-identifikation-und-motivation/comment-page-1/#comment-218</link>
		<dc:creator>Christian Spannagel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 15:16:03 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Artikel!

Evtl. könnte dich in diesem Zusammenhang auch das Buch &quot;Supermotivation&quot; von Spitzer interessieren. Ich habs vor einiger Zeit mal gelesen und mich während deines Artikel wieder daran erinnert gefühlt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Artikel!</p>
<p>Evtl. könnte dich in diesem Zusammenhang auch das Buch &#8220;Supermotivation&#8221; von Spitzer interessieren. Ich habs vor einiger Zeit mal gelesen und mich während deines Artikel wieder daran erinnert gefühlt&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Basti Hirsch ッ</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/09/09/arbeit-identifikation-und-motivation/comment-page-1/#comment-217</link>
		<dc:creator>Basti Hirsch ッ</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:53:22 +0000</pubDate>
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		<description>Der brandeins-Artikel (PDF: http://url.ie/2eaw) hat für meinen Geschmack zu viele unbelegte Pauschalaussagen. Mit den von dir genannten Bedürfnissen scheint es mir auch plausibler, dass sich die meisten Mitarbeiter zunächst mit ihrem Job identifizieren, ihrer Tätigkeit, weniger dem Arbeitgeber. Der Mensch ist doch erstmal Verfahrenstechniker, nicht Siemens-Mitarbeiter. Oder seh ich das falsch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der brandeins-Artikel (PDF: <a href="http://url.ie/2eaw" rel="nofollow">http://url.ie/2eaw</a>) hat für meinen Geschmack zu viele unbelegte Pauschalaussagen. Mit den von dir genannten Bedürfnissen scheint es mir auch plausibler, dass sich die meisten Mitarbeiter zunächst mit ihrem Job identifizieren, ihrer Tätigkeit, weniger dem Arbeitgeber. Der Mensch ist doch erstmal Verfahrenstechniker, nicht Siemens-Mitarbeiter. Oder seh ich das falsch?</p>
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