be stupid.
Social Media sollte als Teil der gesamten Markenkommunikation verstanden werden. In meiner Ausbildung als Werbekauffrau haben wir dazu Crossmedia gesagt, wenn eine Kampagne aus TV, Print und Radio (mindestens 3 Kanälen) bestand. Wikipedia definiert Cross Media heute folgendermaßen:
Heute bedeutet Crossmedia eine Verbindung aus neuen Entwicklungen im Bereich Social und Visual Media, für die Schlagworte wie Web 2.0, Virtual Reality, Branded Entertainment, Viral Media, Visual Music, Scientific Visualisation, Micromovies und Anwendungen wie YouTube, Google Earth, flickr und Facebook stehen. Sie umfassen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Inhalte zu produzieren und zu distribuieren. Der Einsatz von Crossmedia Strategien im Kultur oder Medienbereich setzt zunehmend ein Verständnis für die gesellschaftliche Bedeutung der visuellen und partizipativen Mediennutzung voraus.
Ich kann mich dieser Definition nur anschließen und möchte allen Marketeers, Brandmanagern und Entscheidern in den Marketingetagen ans Herz legen alle offline- und online-Maßnahmen stärker zu verzahnen. Dass Social Media als Teil der Markenkommunikation nicht mehr wegzudenken ist, ist angekommen. Dennoch werden häufig bei einem 200K Etat nur 10K in Social Media investiert, häufig für eine Fanpage mit Redaktionsplan. Das ist immerhin ein Anfang, aber einen größeren Erfolg dürften Kampagnen, die mit Social Media Elementen verknüpft sind, dennoch bringen.
Ein schönes Beispiel dafür ist die aktuelle Kampagne von Diesel. Das Plakat mit der Aufschrift”sex sells* – unfortunately we sell jeans” habe ich bei den Modevirtuosen in Venedig entdeckt und die Provokation ganz spannend gefunden.
Neben diesem Slogan lautet der Leitspruch auf der Diesel Homepage und Fanpage “Be stupid.” – vielleicht als Auspruch einer Generation, die nicht angepasst sein will, in einer Gesellschaft, die irre ist, es sich aber nicht zugesteht, verrückt zu sein. “Be stupid” gilt auch als Aufhänger für das eigens produzierte Video zur neuen Sommerkollektion “a hundred lovers” mit inVideo-Shopping Elementen. Mittels Mouseover können die Sachen direkt angesehen und gekauft werden. Besonders die Verlinkungen der Schauspieler innerhalb des Videos zu deren Twitter-, Facebook-, Myspace- und Webprofilen ist eine sehr gelungene Verknüpfung mit Social Media. So erfahren die User/Zuschauer direkt, wer hinter diesem Video steckt, kann sich mit ihnen befreunden, Stichwort Authentizität.
Bleibt mir am Ende nur noch zu sagen: Bravo, Applaus und schön verrückt bleiben.


Diesel machts mal wieder vor…! Aber wie schon am Trackback zu trnd zu sehen, gibt es inzwischen ganze Geschäftsmodelle, die schon länger an der Vision des inVideo-Shoppings arbeiten. Ich glaube, dass sich hier zukünftig noch Einiges tun wird. Bleiben wir gespannt, es kommt meiner Meinung nach vor Allem auf die Akzeptanz der Endverbraucher an. Wenn aber schon Musikportale diese Technologie einsetzen (sevenload) können wir ja erahnen, wohin der Wind weht :) Wir hier bei CAVI geben auf jeden Fall Gas…