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re:publica 2010: Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen
Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es nicht geschafft. Es ist aber auch nicht sehr viel Wichtiges dazugekommen, was daran lag, dass ich am 2. und 3. Tag einfach nicht mehr so viel gesehen habe. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und meinem Pausenbedürfnis zu schulden. Ich nenne es eine Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen. Höhen, weil erstklassige Vorträge, gute Stimmung, nette Leute, Tiefen, weil zweitklassige Vorträge, überfüllte Kalkscheune, Wlan-Probleme und manchmal auch komische Leute. So ist eben eine Klassenfahrt.
Peter Glasers Keynote setzte mit seiner kritischen Analyse der digitalen Faszination meiner Ansicht nach einen Schwerpunkt für die re:publica 2010 und fordert eine Brückentechnologie, welche “nicht nur die Early Adopters und die technologisch Versierten ansprechen, sondern auch den Rest der Menschheit. Wobei dieser Rest nicht wirklich ein Rest ist. Es sind etwa 90 Prozent der Bewohner dieses Planeten.” Ein Appell an die Netzaktivisten, der sicherlich bis zur nächsten rp11 diskutiert werden wird.
Jeff Jarvis postuliert mit seinem “privacy, publicness and penises-These” den Kontrollwahn der Deutschen, was für ihn völlig unverständlich ist, wo sich doch nahezu jeder in der Sauna komplett nackt macht. So einfach ist das ja aber nicht. “get nacked in web” bedeutet auch, angreifbar zu sein und FKK schlicht und einfach nur zu schwitzen und übers Wetter zu reden. Im Endeffekt ist die privacy-Diskussion immer eine Grundsatzfrage über das Recht des einzelnen, SEINE Daten selbst zu verwalten und es wäre töricht, darüber nicht zu sprechen, das nennen wir Netzneutralität. Sein Einstehen für die “publicness”, begründet durch das Aufzeigen möglicher Konsequenzen bei der „the audience formerly known as the audience becomes audience again“, halte ich dennoch für ein richtiges Argument. Er hat Recht, wenn er sagt, das Internet sei unser Raum, unsere Öffentlichkeit, die wir für uns nutzen und selbst gestalten sollen. Für Jarvis hat eben alles im Internet einen Wert, wenn es für jemanden anderen relevant ist, wie er mit seinem selbstoffenbarendem Blogpost über Prostatakrebs (322 Kommentare) argumentiert. Ein wenig hinkt das Beispiel, denn er hat seinen Blog auch nicht mit solch einem Post gestartet. Er erzeugt eben auch Resonanz, weil er – Jeff Jarvis – es schreibt. Und natürlich wird er dann sofort als Vorbild verstanden, es offenbaren sich glatt weitere Männer, die Prostatakrebs haben oder hatten, berichten von ihren Erfahrungen usw.. Es menschelte also auf der buzzmashine und eigentlich wäre das der Moment gewesen, wo Jarvis hätte zugeben können, dass er an dieser Stelle als Aufklärer fungiert hat und die Leute im Saal ansprechen, die sich ihrem Potenzial/ihrer Verantwortung bewusst sein sollten, macht er aber nicht.
Stichwort Resonanz: Und dann kam Kruse (Mitschnitt Vortrag). So wie er Aufschaukelungs- und Abschaukelungsprozesse im social web beschreibt, ging ein ebenso großes Rauschen durchs Publikum. Wütend und verärgert sei er, wenn er mitbekommt, wie sich Experten über die Thematik Internet unterhalten (was er ja neulich auch gemacht hat, aber wurscht). Diese Energie hat er zum Anlass gemacht, eine neue Studie vorzustellen und kommt nach den digital inhabitants und digital immigrants nun zu den “digital visitors” und “digital residents”, die sich in ihren Wertemustern komplementär zu einander verhalten. Seinem Fazit “Wenn Sie sich über Netze unterhalten, dann unterhalten Sie sich mit Netzen” widerspricht er in seinem Schlussatz “Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig”, da die Lawine ja bereits zu Tal donnert, ein wenig. Wenn nicht die Experten miteinander diskutieren sollen (absolut korrekt), dann müssen es die user – egal ob visitor oder resident – tun, auch um die Brücken zu schaffen, die Glaser gefordert hat. Wenn auf die Frage, ob die Nutzung des Internet eine Glaubensfrage sei, geantwortet wird: “Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft”, dann muss zwangsläufig über den Sinn diskutiert werden. Ich glaube daran, dass diese divergierenden Gruppen, sich in ihren Wertevorstellungen und Vermutungen gegenseitig bereichern können, auch wenn es wahnsinnig anstrengend ist. Vielleicht sollte es keine Überzeugungsarbeit sein, aber wenigstens ein Austausch.
Und zum Abschluss hat Sascha Lobo seine shitstorm-Theorie zum Besten gegeben. Selbstironisch präsentiert er seine eigenen erlebten shitstorms, d.h. Beleidigungen, Beschimpfungen und “Anfeindungen” (er würde das niemals so nennen) und gibt zu, dass es ihm in der Vergangenheit selbst schwer gefallen ist, sich an seine eigens vorschlagene Souveränitätsregel zum Überleben eines shitstorms zu halten. Dass shitstorms immer auch eine berechtigte Kritik enthalten, meint Lobo. Dennoch halte ich nichts davon, wenn sich die Twitteria – ach nein Trolle sind das ja – gegenseitig wie 14jährige bekoffern. Wenn das Internet kein Medium ist, sondern als Kulturraum verstanden werden soll, dann gelten da auch die Regeln des menschlichen Miteinanders. Realisitischerweise wird es nur ein paar wenige Menschen geben, die so wie Sascha Lobo reagieren und das auch nur, wenn sie einen gewissen Abstand zu ihrer Rolle in Twitter gewinnen. An dieser Stelle können wir uns jegliche Authentizität sparen. Unternehmern den Rat zu geben, einerseits echt zu sein, anderseits so zu tun, als sei ihnen die Kritik “scheißegal”, ist eine Anleitung zur Schizophrenie. Letztlich wird sich der Großteil reaktiv verhalten, wenn sie mit Argumenten wie “heul doch” konfrontiert werden und nein, man wird nicht abstrahieren können, dass sich daraus die eigentliche Antikritik entwickeln könnte. Wer gegen shitstorms gewappnet sein will, sollte Twitter als Rollenspiel verstehen, als Rollenspiel für den Umgang mit Killerphrasen.
Am letzten Tag ist mir nur noch Felix Schwenzels Vortrag “Warum das Internet scheiße ist” im Kopf hängengeblieben. Die schlichte Forderung darüber nachzudenken, ob wir nicht alle zu neoliberal in Sachen Netz denken und es sinnvoll wäre, über eine staatliche Regulierung zu diskutieren, folgt nach einer Karikatur beispielhaften, nervigen Internetverhaltens. Problem #1 “Leute die nerven, nerven.” Und dann nerven da noch Talkshows übers Internet, Blogger, Twitterer die #fail benutzen; Leute, die in unser Internet schreiben; Leute die “der Blog” sagen und die, die sagen, dass “der Blog” falsch ist, nerven genauso usw. Die modifizierten Twitterportraits fand ich wunderschön.
Ach ja, für die visitors wäre dann der Beitrag von der FAZ zu empfehlen und für die residents eignet sich Herrn Knüwers Nachlese – und umgekehrt
Weitere BloggerInnen berichteten folgendermaßen:
Mike Schnoor, 15.04.2010 re:publica 2010 – Medienmomente und Kongresskultur
@stijlroyal, @kcpr 16.04.2010 Warum Blog nicht das Medium der Zukunft sein können. Die re:publica 2010.
Patrick Breitenbach, sehr gute Replik zu Kruse: Das Internet und der Kampf der kulturellen Wertewelten
@raventhird, 18.04.2010 re:publica 2010: „Kreisbewegungen, oder?“
Mathias Richel, 18.04.2010 Ein bisschen meiner re:publica zum nachlesen und schauen. (Ohne Bier, feiern, lachen und euch.)
Hannes Mehring. 19.04.2010 ein überfülltes, erwachsen gewordenes Klassentreffen
evangelisch.de, 19.04.2010 Blogger erfolgreich in die Gesellschaft integriert
Carolin Neumann, 19.04.2010 Das war die #rp10
heise.de, 19.04.2010 re:publica: Die Karawane lacht, die Hunde bellen weiter
Tim Krischak, 22.04.2010 re:publica 2010 – Studienreise und Klassenfahrt re:loaded
wasmitmedien, mp3 Folge 209 zu re:publica
Weitere Papiermedien berichteten folgendermaßen:
STERN, 15.04.2010 Kirchentag für die Klassengemeinde
SPIEGEL, 15.04.2010 Die Netzgemeinde zersplittert
ZEIT, 15.04.2010 Macht euch nackig! (über Jeff Jarvis’ Vortrag)
Taz, 16.04.2010 Bloggertreffen re:publica – Nicht nur für Nerds
3SAT.online, 16.o4.2010 Die digitale Gesellschaft
diestandard.at, 18.04.2010 “Lauter Perverse und keine Frauen im Netz”
FAZ, 19.04.2010 Wer ist hier aus der Zeit gefallen?
Bewegtbild
sehr zu empfehlen sind die dctp.tv Interviews zur re:publica
be stupid.
Social Media sollte als Teil der gesamten Markenkommunikation verstanden werden. In meiner Ausbildung als Werbekauffrau haben wir dazu Crossmedia gesagt, wenn eine Kampagne aus TV, Print und Radio (mindestens 3 Kanälen) bestand. Wikipedia definiert Cross Media heute folgendermaßen:
Heute bedeutet Crossmedia eine Verbindung aus neuen Entwicklungen im Bereich Social und Visual Media, für die Schlagworte wie Web 2.0, Virtual Reality, Branded Entertainment, Viral Media, Visual Music, Scientific Visualisation, Micromovies und Anwendungen wie YouTube, Google Earth, flickr und Facebook stehen. Sie umfassen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Inhalte zu produzieren und zu distribuieren. Der Einsatz von Crossmedia Strategien im Kultur oder Medienbereich setzt zunehmend ein Verständnis für die gesellschaftliche Bedeutung der visuellen und partizipativen Mediennutzung voraus.
Ich kann mich dieser Definition nur anschließen und möchte allen Marketeers, Brandmanagern und Entscheidern in den Marketingetagen ans Herz legen alle offline- und online-Maßnahmen stärker zu verzahnen. Dass Social Media als Teil der Markenkommunikation nicht mehr wegzudenken ist, ist angekommen. Dennoch werden häufig bei einem 200K Etat nur 10K in Social Media investiert, häufig für eine Fanpage mit Redaktionsplan. Das ist immerhin ein Anfang, aber einen größeren Erfolg dürften Kampagnen, die mit Social Media Elementen verknüpft sind, dennoch bringen.
Ein schönes Beispiel dafür ist die aktuelle Kampagne von Diesel. Das Plakat mit der Aufschrift”sex sells* – unfortunately we sell jeans” habe ich bei den Modevirtuosen in Venedig entdeckt und die Provokation ganz spannend gefunden.
Neben diesem Slogan lautet der Leitspruch auf der Diesel Homepage und Fanpage “Be stupid.” – vielleicht als Auspruch einer Generation, die nicht angepasst sein will, in einer Gesellschaft, die irre ist, es sich aber nicht zugesteht, verrückt zu sein. “Be stupid” gilt auch als Aufhänger für das eigens produzierte Video zur neuen Sommerkollektion “a hundred lovers” mit inVideo-Shopping Elementen. Mittels Mouseover können die Sachen direkt angesehen und gekauft werden. Besonders die Verlinkungen der Schauspieler innerhalb des Videos zu deren Twitter-, Facebook-, Myspace- und Webprofilen ist eine sehr gelungene Verknüpfung mit Social Media. So erfahren die User/Zuschauer direkt, wer hinter diesem Video steckt, kann sich mit ihnen befreunden, Stichwort Authentizität.
Bleibt mir am Ende nur noch zu sagen: Bravo, Applaus und schön verrückt bleiben.
La Zone Extrême
Das französische Fernsehen hat das Milgram Experiment aus dem Jahr 1961 wieder aufgegriffen und führt in der durchaus streitbaren TV-Show “La Zone Extrême” seinen Zuschauern vor, wie Menschen von Autoritätspersonen manipuliert werden können, trotz Gewissensbisse und bis an die Todesgrenze anderer Menschen.
Test-Design
Warum geht es? Drei Personen, ein “Schüler” und ein “Lehrer”, wobei der Lehrer die eigentliche Versuchsperson ist, und ein “Versuchsleiter” sind Teil des Experiments. Der Lehrer und der Versuchsleiter sind in einem Raum, der Schüler in einem anderen Raum. Als Ziel des Experiments wurde vorgegeben, es solle der Zusammenhang zwischen Bestrafung und Lernerfolg untersucht werden. Der “Lehrer” muss nun dem “Schüler” verschiedene Fragen stellen. Beantwortet dieser sie falsch erhält er zur Bestrafung einen Elektroschock beginnend bei 45 Volt, bei jeder weiteren falsch beantworteten Frage wird um 15 Volt erhöht. Der “Schüler” selbst erhält natürlich keine Elektroschocks, sondern ist beauftragt die Qualen des Schocks nachzuahmen. Der “Lehrer” konnte ihn im Ursprungs-Experiment von Stanley Milgram – im Unterschied zur “La Zone Extrême” nicht sehen, sondern nur hören. Der Versuchsleiter erteilte während des Experiments folgende Anweisungen (besonders bei Rückfragen und Unsicherheit des “Lehrers” zur Weiterführung des Experiments):
- Satz 1: „Bitte, fahren Sie fort!“ Oder: „Bitte machen Sie weiter!“
- Satz 2: „Das Experiment erfordert, dass Sie weitermachen!“
- Satz 3: „Sie müssen unbedingt weitermachen!“
- Satz 4: „Sie haben keine Wahl, Sie müssen weitermachen!“
Beim Milgram-Experiment haben 40 Probanden (”Lehrer”) teilgenommen. 26 Personen gingen bis zur maximalen Spannung von 450 Volt, 14 brachen vorher ab, wobei alle bis zu 300 Volt gingen.
Das Milgram-Experiment war und ist umstritten, da es vor allem für die Versuchsperson (Lehrer) im Nachhinein eine hohe psychische Belastung darstellen kann.
Bei der französischen Variante ist zudem die Person zu sehen. Der Schauspieler Lauren Le Doyen konnte die ganze Show über beobachtet werden mit dem Resultat, dass diesmal 81 Prozent der Versuchspersonen die “Höchststrafe” wählten.
Teilnehmer der Show gaben an in Zukunft Autoritätspersonen mehr in Frage zu stellen. Ob das ein “Erfolg” ist, möchte ich stark in Frage stellen. Neben dem Versuchsleiter haben die Versuchspersonen diesmal Mediendruck verspürt. Sehr wahrscheinlich waren sie noch nie im Fernsehen und mussten diese neue Situation auch noch bewältigen. Es wäre interessant zu untersuchen, wie das die Teilnehmer zusätzlich beeinflusst hat. Dennoch glaube ich das Milgram einmal genügt. Man kann es sich auf Youtube jederzeit anschauen und es handelt sich letztlich um eine zufällige Auswahl, d.h. keiner kann sagen “Ich würde das niemals tun”. Wichtiger bleibt die Frage nach der Menschlichkeit, Gewissen und Moral in uns.
Milgram-Experiment Original
Lust auf ne Spritztour?
Noch ist nicht klar, ob der Spot im Ministerium oder von einer externen Agentur konzipiert worden ist. Ich wüsste es jedenfalls zu gern. Die interessanteste und wohl bezeichnend sexistischste Stelle in dem Video ist nicht etwas der Blick in den Ausschnitt der Frau, sondern wie der Rekrut das Kanonenrohr streift. Keine Ahnung was das eigentlich soll.
Kommentar auf sueddeutsche.de
Kommentar auf derstandard.at
IKEA mit neuer Kampagne
Ich habe ja bereits vor zwei Jahren über eine IKEA-Kampagne geschrieben. Damals hat mich die Stimme des neuen Sprechers irritiert. Vor kurzem habe ich die aktuelle Kampagne entdeckt, die ich ziemlich witzig finde und auch glaube, dass sie Erfolg haben wird. Den neuen IKEA-Katalog gibt es hier zu bestellen.

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de
IKEA “schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe” für den Konsumenten. Zum einen hat dieser nun den Vorteil endlich auch einen “Bitte keine Werbung” Aufkleber zu besitzen und gleichzeitig öffnet es ihm Türen und Tore für den neuen Katalog. Logisch. Das will doch jeder und entspricht wie auch dem aktuellen Commercial dem Lifestyle der Generation “Ich-schaffe-mir-meine-kleine-heile-Welt”. Die nette Stimme des Schweden gibt es darin leider immer noch nicht.
IKEA Werbespot (2009) “Weil es dein Zuhause ist”
Kanzlerin Merkel in Unterwäsche! – Geschmacklose Werbung von Bruno Banani?

Kanzlerin Merkel in Unterwäsche! Die Chemnitzer Agentur brandplatform hat “die Krise als Chance” genutzt und mit dem Spruch “Wir geben alles, um die Nachfrage anzukurbeln” auf die Bruno Banani Abwrackprämie aufmerksam gemacht. Geschmacklos finde ich die Kampagne nicht, zu mal die Fotos im Retro-Stil witzig rüberkommen. Was mich wundert ist, dass keiner der Politiker darauf reagiert. Daraus könnte man schließen, dass die Chemnitzer Agentur die Maße der Polits ganz gut getroffen hat :) Dennoch ist die Kampagne grenzwertig. Man braucht nur einen Tick daneben liegen und schon geht so was total in die Hose, wie bei jeder Werbung.
neue IKEA Kampagne – erwachsen oder weichgespült?
Beim neuen IKEA Spot frag ich mich: Was ist eigentlich mit dem Sprecher geworden der diesen sympathischen, schwedischen Akzent hatte? Auf einmal eingetauscht gegen diese *Babylotion-fühl dich rundum wohl* – Stimme. Man kann diese Werbung mit allem Möglichen assoziieren: Weichspüler, Pampers, Kindernahrung, Anti-Falten Creme, aber doch nicht mit IKEA! Und vor allem, solche Werbung hat es schon hundertmalgegeben. IKEA versucht erwachsen zu werden, oder ein erwachseneres Image zu bekommen, aber laut und bunt sind die Kissenbezüge immernoch, wie Yasmin und ich gestern beim Durchblättern des neuen Kataloges feststellten.
Also was ist sie die Basic Messege? Das einzige was gelungen ist an der Werbung ist, das sieüberrascht. Das hat IKEA Werbung immer getan, aber bisher eben auf seine witzig, schwedische Art eben (oder man dachte es sei besonders schwedisch). Ich hoffe jedenfalls, dass ich irgendwann wieder Herrn Midsommer hören kann. Bis dahin muss ich mich wohl weichspülen lassen von IKEA.








