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	<title>Anne Grabs &#187; digital natives</title>
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		<title>Medientage Mauterndorf</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 06:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital natives]]></category>
		<category><![CDATA[elearning]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommende Woche finden die Medientage Mauterndorf statt, bei der ich als Referentin einen Webblog-Workshop mit SchülerInnen und im Anschluss mit LehrerInnen halten werde. Einerseits soll den SuS die Relevanz von Blogs vermittelt werden, andererseits sollen auf dem Blog Geschichten erzählen. Wir werden mit WordPress bloggen und das Ziel ist, dass sie am Ende des dreitägigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommende Woche finden die <a href="http://www.medientage-mauterndorf.at/" target="_blank">Medientage Mauterndorf</a> statt, bei der ich als Referentin einen Webblog-Workshop mit SchülerInnen und im Anschluss mit LehrerInnen halten werde. Einerseits soll den SuS die Relevanz von Blogs vermittelt werden, andererseits sollen auf dem <a href="http://www.medientage-mauterndorf.at/2011" target="_blank">Blog</a> Geschichten erzählen. Wir werden mit WordPress bloggen und das Ziel ist, dass sie am Ende des dreitägigen Workshops die Technik beherrschen.</p>
<p>Die größte Herausforderung für mich war es, einen Workshop zu planen, der ausgewogen ist (nicht zu viel Technik, mehr Praxis) und in die Lebenswelt der Jugendlichen passt. Daher habe ich den Teil Technik, so gering wie möglich gehalten, da ich ohnehin der Meinung bin, dass sie WordPress-Techniken nur an einem konkreten Beitrag ausprobieren können. Der Input zu WordPress ist auf 30 Minuten beschränkt, für Facebook (FB-Seite anlegen) und Twitter habe ich 45 Minuten eingeplant. Ich habe mir unterschiedlichste Übungen im Hinblick auf kreatives Schreiben überlegt und versucht, sie altersgerecht zu gestalten (die Schülerinnen und Schüler sind etwa 15-16 Jahre alt). Den Ablauf der Workshops inklusive Übungen findet ihr unter <a href="http://www.slideshare.net/annellchen/medientage-mauterndorf" target="_blank">Slideshare</a>.</p>
<p>Ich werde hier ein wenig die Übungen reflektieren, damit ihr Bescheid wisst, welche Übungen gut angekommen sind und welche eher weniger bzw. wo die Stolpersteine lagen.</p>
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		<title>Medienkompetenztage in Salzburg</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 15:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein subnet veranstaltet die Medienkompetenztage in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur Eröffnung am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos. Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein <a href="http://subnet.at" target="_blank">subnet</a> veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/" target="_blank">Medienkompetenztage</a> in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/about" target="_blank">Eröffnung</a> am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos.</p>
<p>Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter Medienkompetenz fällt nicht nur die Fähigkeit, sich über klassische Medien wie TV, Zeitung und Bücher umfassend informieren, sondern auch mit dem Internet und neuer Technologie sicher und reflektierend umgehen zu können. Gerade vollzieht sich der Wandel zur Wissens- und Informationsgesellschaft und es ist wichtig, die Menschen, insbesondere die jungen Menschen im kritischen Umgang, darauf vorzubereiten. Denn Technologie verändert zunehmend auch Unternehmen. Sie verlangen heute explizit die Recherchekompetenz und einen sicheren Umgang mit dem Internet von ihren Bewerbern. Aber auch die Konsequenzen dieses Wandels müssen sichtbar gemacht werden. Wer besitzt unsere Daten und dadurch auch die Informationshoheit? Oder sollten die Daten im Netz nicht grundsätzlich für jeden frei zur Verfügung stehen? Mit Daten können auch kreative Prozesse initiiert werden und andererseits besteht auch die Gefahr des Datenmissbrauchs und der zweckentfremdeten Verwendung. Hier muss aufgeklärt werden.</p>
<p>Welche Rolle spielen bei diesem Prozess die Bildungsinstitutionen? Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind in der Wissensgesellschaft unbedingt zu vermitteln? Aber nicht nur die Bildungsinstitutionen, auch die Eltern müssen für diese Aufgabe mit ins Boot geholt werden. Sie benötigen einen Überblick, welche neuen Medien für ihre Kinder relevant sind und in welchem Maß Medien in welchem Alter konsumiert werden sollten.</p>
<p>Die Medienkompetenztage versuchen nun, diese Lücke zu schließen. Bei der Auftaktveranstaltung am 7. April um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF wird grundlegend die Frage beantwortet, was Medienkompetenz eigentlich ist und wer sie fördern kann. Christine Wijnen zeigt in ihrem Vortrag &#8220;Die Bedeutung des Social Web im Kontext von Sozialisationsprozessen&#8221;, welche Rolle Medien beim Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen spielen und schon immer gespielt haben. Denn jede Generation ist bisher von &#8220;neuen&#8221; Medien geprägt wurden.<br />
Am 8. April laden wir Schüler_innen dazu ein, bei verschiedensten Workshops Medien selbst zu produzieren. Wir bringen ihnen aber auch bei, wie sie sicher im Netz surfen und zu guter letzt, wie sie das Internet zum Lernen einsetzen können.</p>
<p>Der Verein subnet veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at" target="_blank">Medienkompetenztage</a> gemeinsam mit Organisationen und Institutionen in Salzburg. Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung für Schulklassen erfolgt über  http://medienkompetenztage.subnet.at. Zu den Kooperationspartner gehören der ORF Salzburg, Institut für Medienbildung (IMB), Radiofabrik, Akzente und BFI.</p>
<p>Der Landesschulrat Salzburg unterstützt die Medienkompetenztage. Der Amtsführende Präsident Prof. Mag. Herbert Gimpl unterstützt dieses Projekt und eine konstruktive, proaktive Herangehensweise unter Einbeziehung aller Beteiligten und Betroffenen.</p>
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		<title>Der Social-Networking-Effekt</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 18:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe &#8220;The Social Network&#8221; gesehen. Für mich war es ein Film ohne Höhepunkte, eine Aneinanderreihung von Facebook&#8220;The Social Network&#8221;-Historie. Was mich überrascht hat, war die Überzeichnung des Hauptdarstellers &#8220;Mark Zuckerberg&#8221;. Ich hatte ihn aus Interviews und Vorträgen nicht so sozial inkompetent in Erinnerung gehabt. Vielleicht wollte man ihm aber auch nur alle Vorurteile, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8220;The Social Network&#8221; gesehen. Für mich war es ein Film ohne Höhepunkte, eine Aneinanderreihung von <span style="text-decoration: line-through;">Facebook</span>&#8220;The <span style="color: #000000;"><del datetime="2010-10-19T17:25:30+00:00"></del></span> Social Network&#8221;-Historie. Was mich überrascht hat, war die Überzeichnung des Hauptdarstellers &#8220;Mark Zuckerberg&#8221;. Ich hatte ihn aus Interviews und Vorträgen nicht so sozial inkompetent in Erinnerung gehabt. Vielleicht wollte man ihm aber auch nur alle Vorurteile, die es für einen Nerd gibt, überstülpen. In diesem Video erklärt Zuckerberg, wie er zu diesem Video steht, und dabei lacht er sogar. Ich glaube, dass ein Großteil des Filmes ersponnen ist. Allerdings verstehe ich auch nicht, warum Zuckerberg seinen Namen dafür hergegeben hat. Denn ohne Recherche und Rückfragen wäre das eine heftige Rufschädigung für ihn. Andererseits wäre es ja nicht die erste, denken wir nur zurück an seine These, Privatsphäre sei &#8220;überholt&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1qfcWSZAHvM?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/1qfcWSZAHvM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Letzte Woche habe ich vom &#8220;Facebook-Effekt&#8221; gelesen, den ich hier als &#8220;Social-Networking-Effekt&#8221; wiedergeben möchte. Jochen Mai (<a href="http://twitter.com/karrierebibel">@karrierebibel</a>) hatten den Beitrag als &#8220;Facebook-Effekt&#8221; angekündigt. Ich glaube jedoch nicht, dass er auf Facebook beschränkt ist, sondern sich insgesamt auf unser Medienverhalten bezieht. Der <a href="http://www.boston.com/bostonglobe/ideas/articles/2010/10/17/the_empathy_deficit/?page=1">Artikel</a> &#8220;the empacy deficit&#8221; beschreibt, dass Menschen laut einer Studie heute weniger empathisch als noch vor 30 Jahren sind. Mit Empathie wird die Fähigkeit beschrieben, sich in die Gefühlswelt anderer Menschen hineinzuversetzen. Wer ein Empathie-Defizit hat, interessiert sich weniger für die Probleme und Gefühle anderer Menschen. Empathie lässt sich schwer definieren. Im Grunde spürt jeder Mensch selbst, ob er mehr oder weniger empathisch ist. Der Beitrag berichtet auch davon, dass die Empathie der Menschen zurück gegangen sei, während der Narzismus gestiegen ist. Empathie wird einerseits in kognitive Empathie und emotionale Empathie unterschieden. Für die Forscher ist besonders alarmierend, dass die emotionale Empathie zwischen 1979 und 2009 um 48% gesunken ist. Es drängte sich für die Forscher die Frage auf, welche gesellschaftlichen Veränderungen dazu geführt haben könnten. Es lässt sich für den Zeitraum die Generation der &#8220;Digital Natives&#8221; definieren. Geboren in den 80ern, herangewachsen mit Computerspielen in den 90ern, geschiedene Eltern in den Nullerjahren, sitzen sie heute vor Facebook und pflegen dort ihre Freundschaften. Trotz der globalen Vernetzung, die ja im Grunde einen Einblick in unterschiedlichste Lebenssituationen geben könnte, interessieren sich die Menschen heute weniger für die Belange ihrer Mitmenschen. Um Emotionen entwickeln zu können, muss das limbische System jedoch (vor allem im Jugendalter) mit realen Emotionen gefüttert werden. Das kann weder durch Soziale Netzwerke oder Videotelefonie bewerkstelligt werden. Es ist also einerseits schon möglich, dass Soziale Netzwerke zu einer geringeren Empathie beitragen. Andererseits glaube ich viel eher, dass die Menschen durch die gesamte Medienberichterstattung mit tragischen Ereignissen auf der ganzen Welt überschüttet werden. Wie oft wird &#8211; zum Teil zu Recht &#8211; von negativen Geschehen berichtet: Erdbeben, Tsunami, Menschenverletzung usw. Möglicherweise muss das Gehirn und insbesondere der emotionale Part, der für das Einfühlungsvermögen zuständig ist, hier auf Leerlauf gehen? Was die Sozialen Netzwerke betrifft, so glaube ich ohnehin, dass wir niemals ein persönliches (empathisches) Gespräch mittels Sozialer Netzwerke ersetzen werden können. Die Nachricht &#8220;ich bin traurig&#8221; erzeugt weitaus weniger Gefühle, wenn wir sie lesen, als wenn wir sie von Angesicht zu Angesicht erzählt bekommen. Sie macht nur dann betroffen, wenn wir den Menschen dazu sehen können.</p>
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		<title>THEN vs. NOW</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[analog vs. digital tethered vs. mobile isolated vs. connected generic vs. personal consumption vs. creating closed vs. open aus der Keynote von David Wiley über Open Education]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">analog vs. digital</p>
<p style="text-align: center;">tethered vs. mobile</p>
<p style="text-align: center;">isolated vs. connected</p>
<p style="text-align: center;">generic vs. personal</p>
<p style="text-align: center;">consumption vs. creating</p>
<p style="text-align: center;">closed vs. open</p>
<p style="text-align: center;">aus der Keynote von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VcRctjvIeyQ" target="_blank">David Wiley über Open Education</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Video zum Bildungskongress.</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 13:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ja bereits gestern mein Nachwort zum Bildungskongress auf Soundcloud gestellt. Bitte verzeiht mir, dass an manchen Stellen der Zusammenhang fehlt. Vielleicht muss ich mich erst mal ans Podcasten gewöhnen. Nachlese (-rede) zum Bildungskongress der METRO AG by Annellchen Prof. Kruse hat eine wirklich tolle Präsentation gehalten. Meine Lieblings-Zitate: &#8220;Das Soziale Netz startet im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1190" class="wp-caption alignnone" style="width: 622px"><img class="size-full wp-image-1190" title="Bildungskongress_2009_FW_1011" src="http://annellchen.wordpress.com/files/2009/08/bildungskongress_2009_fw_1011.jpg" alt="Bildungskongress 2009 - Quelle: METRO AG" width="612" height="407" /><p class="wp-caption-text">Bildungskongress_2009</p></div>
<p>Ich habe ja bereits gestern mein Nachwort zum Bildungskongress auf Soundcloud gestellt. Bitte verzeiht mir, dass an manchen Stellen der Zusammenhang fehlt. Vielleicht muss ich mich erst mal ans Podcasten gewöhnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fannellchen%2Fnachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fannellchen%2Fnachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/annellchen/nachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag">Nachlese (-rede) zum Bildungskongress der METRO AG</a> by  <a href="http://soundcloud.com/annellchen">Annellchen</a></span></p>
<p>Prof. Kruse hat eine wirklich tolle Präsentation gehalten.</p>
<p>Meine Lieblings-Zitate:<br />
&#8220;Das Soziale Netz startet im Moment durch.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hier findet etwas statt, eine Macht bottom up.&#8221;</p>
<p>&#8220;Heimat ist, wo man seine Pupertät durchlitten hat.&#8221;</p>
<p>&#8220;Internet: ein gigantisches Gehirn in der Pupertät.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich glaube, dass es der Bildungslandschaft gut täte, wenn sie etwas Erotik bekäme.&#8221;</p>
<p>Ich denke, wir haben ingesamt ein positives Bild hinterlassen, aufgerüttelt und gleichzeitig Interesse geweckt. Hoffentlich wird sich jetzt einiges ändern. Wenn nicht, kümmern wir uns drum :)</p>
<p>Anbei nun das versprochene Video mit den Interviews, die Melanie und ich auf dem Bildungskongress geführt haben.</p>
<p>Vielen Dank an dieser Stelle an die interviewten Personen für die interessanten Beiträge.</p>
<ul>
<li>Peter Blomert &#8211; Gesamtschule Espenstraße Mönchengladbach</li>
<li>Monika Stoll-Röhl &#8211; Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg Coesfeld</li>
<li>Christopher Schering &#8211; Geschäftsführer cobra youth communications GmbH</li>
<li>Felix Schaumburg &#8211; Gesamtschule Barmen in Wuppertal</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VnJgLUNCqRI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/VnJgLUNCqRI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Nachlese Bildungskongress METRO AG #1</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 07:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildungskongress09]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Kruse]]></category>

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		<description><![CDATA[PeterKruse Bildungskongress 09 Noch keine 24 Stunden sind vergangen nach dem Bildungskongress der METRO AG in Düsseldorf. Ich sitze im Büro von AVISEO und komme noch nicht so recht zum reflektieren, denn die Kunden müssen ja auch betreut werden. Eine Idee wie meine Nachlese aussehen soll, habe ich allerdings schon. Es soll ein Video werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;" title="View PeterKruse Bildungskongress 09 on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/19117661/PeterKruse-Bildungskongress-09">PeterKruse Bildungskongress 09</a> <object id="doc_438585276375281" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_438585276375281" /><param name="align" value="middle" /><param name="quality" value="high" /><param name="play" value="true" /><param name="loop" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="devicefont" value="false" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="menu" value="true" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="doc_438585276375281" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="500" src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=19117661&amp;access_key=key-2j1hod7sccie835e741q&amp;page=1&amp;version=1&amp;viewMode=" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" menu="true" bgcolor="#ffffff" devicefont="false" wmode="opaque" scale="showall" loop="true" play="true" quality="high" align="middle" name="doc_438585276375281"></embed></object></p>
<p>Noch keine 24 Stunden sind vergangen nach dem Bildungskongress der METRO AG in Düsseldorf. Ich sitze im Büro von AVISEO und komme noch nicht so recht zum reflektieren, denn die Kunden müssen ja auch betreut werden. Eine Idee wie meine Nachlese aussehen soll, habe ich allerdings schon. Es soll ein Video werden. Melanie und ich haben ja fleißig interviewt auf dem Kongress. Daraus und aus vielen anderen Puzzleteilen werde ich ein Video basteln. Updates folgen.</p>
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		<title>digital naiv? the brain gab between digital natives and digital immigrants</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 10:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Diskussion über Digital Natives, Digital Immigrants (sehr schön im Buch DNAdigital beschrieben, hier bestellen) und der ganzen Digital Bohéme fehlte mir bislang immer auch der Blick auf Erkenntnisse der Neuropsychologie bzw. wird mir zu wenig der Frage nachgegangen, wie sich der Umgang mitDigitalen Medien (von klein an) auf das Gehirn auswirkt. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Diskussion über Digital Natives, Digital Immigrants (sehr schön im Buch DNAdigital beschrieben, <a title="DNAdigital Buch : Whois Verlag : Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen" href="http://whoiswho.de/index_dnad_order_42.php" target="_blank">hier bestellen</a>) und der ganzen Digital Bohéme fehlte mir bislang immer auch der Blick auf Erkenntnisse der Neuropsychologie bzw. wird mir zu wenig der Frage nachgegangen, wie sich der Umgang mitDigitalen Medien (von klein an) auf das Gehirn auswirkt.<br />
In der aktuellen Ausgabe der <a title="Psychologie Heute : iBrain : Gary Small : Gigi Vorgan : Die Kluft in den Köpfen" href="http://www.psychologie-heute.de/artikel/heft0905.html?a=2" target="_blank">&#8220;Psychologie Heute&#8221;</a> finde ich einen Artikel mit der Überschrift &#8220;Die Kluft in den Köpfen&#8221;. Er ist von Gary Small und Gigi Vorgan geschrieben und stellt einen Auszug aus deren Buch &#8220;iBrain&#8221; dar. Der Artikel ist nicht sehr spannend geschrieben, liest sich ein wenig wie eine Zusammenfassung von Tatsachen die eh schon klar sind. Aber er liefert auch einige wichtige Erkenntnisse aus der Neuropsychologie (Gary Small ist Prof. für Neurowissenschaften und Direktor des UCLA Memory &amp; Aging Research Center an der Universität Los Angeles. In der Adoleszenz bilden sich die sog. Frontallappen aus. Der frontale Kortex ist dazu da, um Alltagsentscheidungen zu treffen. Kinder und Jugendliche haben zunächst Schwierigkeiten in der Adoleszenz Urteile zu fällen, weil die neuronalen Schaltkreise noch nicht so gut ausgebildet sind. Es verhindert Gefühle von anderen wahrzunehmen, da ihre Frontallappen länger brauchen, eine glückliche, wütende oder traurige Stimmung in dem anderen zu deuten. Die Autoren meinen nun, dass Medienkonsum und Medienverhalten &#8220;sehr wahrscheinlich die Entwicklung der entsprechenden Hirnverschaltung, die notwendig ist, um diese Entwicklungsschritte erfolgreich zu vollziehen&#8221; hemmt und weiter, dass es &#8220;ihre sozialen Fähigkeiten und ihr logisches Denkvermögen beeinträchtigt&#8221;. Sie kommen zu dem Schluss, dass möglicherweise der frontale Kortex auf Lebenszeit unterentwickelt bleibt und auf einem emotional unreifen und egozentrischen Niveau stehen bleibt. Somit würde sich ein &#8220;brain gab&#8221; (Defizit in der Hirnstruktur) bei Digital Natives im Vergleich zu Digital Immigrants ergeben.</p>
<p>Dennoch würde ich argumentieren, dass Computerspiele (MMORG &#8211; massive multiplayer online role games) sehr anspruchvoll und komplex, da der Spieler gleichzeitig chattet, auf mehreren Channels gleichzeitig kommuniziert, via Headset mit seinen Mitspieler im eigenen Jargon spricht und zu guter Letzt noch seinen Spieler selbst steuern. Ich bin selbst nicht Computerspiele-affin, habe aber in Gesprächen mit Leuten, die vor allem in ihrer Jugend viel gespielt haben, schon oft gehört, dass sie dadurch &#8220;sehr viel gelernt haben in sozialer Hinsicht&#8221;.</p>
<p>Für die Zukunft halte ich das für ein sehr wichtiges Forschungsfeld, wenn wir uns über Lernen mit neuen Medien unterhalten.</p>
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		<title>Juhu es ist ein Buch geworden!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 17:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brad Anderson]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Kruse]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich ist es da: DNAdigital &#8211; das Buch. DNAdigital WENN ANZUGTRÄGER AUF KAPUZENPULLIS TREFFEN Die Kunst, aufeinander zuzugehen. Ich bin drauf und dran es direkt zu inhalieren, möchte zunächst jedoch meinen ersten Eindruck schildern und Empfehlungen aussprechen. Zum einen wird der Begriff &#8220;Digital Natives&#8221;, welcher bisweilen meiner Meinung nach immer noch &#8220;belächelt&#8221; oder auch abgelehnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es da: DNAdigital &#8211; das Buch.</p>
<p>DNAdigital<br />
WENN ANZUGTRÄGER AUF<br />
KAPUZENPULLIS TREFFEN<br />
Die Kunst, aufeinander zuzugehen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-608" title="img00091-20090316-1739" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/03/img00091-20090316-1739.jpg?w=225" alt="img00091-20090316-1739" width="225" height="300" />Ich bin drauf und dran es direkt zu inhalieren, möchte zunächst jedoch meinen ersten Eindruck schildern und Empfehlungen aussprechen.<br />
Zum einen wird der Begriff &#8220;Digital Natives&#8221;, welcher bisweilen meiner Meinung nach immer noch &#8220;belächelt&#8221; oder auch abgelehnt wird, von Urs Gasser erklärt. Extrem gelungen erachte ich das Twitterinterview zwischen Digital Native <a href="http://twitter.com/hheuermann" target="_blank">Hendric Heuermann</a> und CEO <a href="http://twitter.com/heartnsoul" target="_blank">Sören Stamer</a>, denn es vereint zum einen die Idee der Vernetzung via Twitter (oder anderen Micro-Blogging Diensten) sondern bringt &#8211; ähnlich einem Verbalprotokoll &#8211; die unterschiedlichen Meinungen zum Ausdruck.<br />
Als großer Fan von <a href="http://www.nextpractice.de/unternehmen/prof-dr-peter-kruse/" target="_blank">Peter Krueses</a> Wissenschaft und Denkweise, freue ich mich dass das Interview vom Januar, welches ich mir schon oft auf <a href="http://www.dnadigital.de/networks/blog/post.ulrikerenate:44" target="_blank">DNAdigital.de</a> angesehen habe. Jetzt kann ich endlich im Text markieren und muss nicht mehr mitschreiben : )<br />
Das Manifesto von <a href="http://philosophieblog.de/duerhager/" target="_blank">Robert Dürhager</a> vom Philosophieblog und <a href="http://www.timoheuer.com/" target="_blank">Timo Heuer </a>ganz am Anfang lege ich auch jedem zu Herzen, der über die Denkweise der Digital Natives wissen möchte. Mit einem sehr gelungenen Titel &#8220;Ich habe heute Dienst &#8211; Du findest mich auf dem Sofa&#8221; beschreiben <a href="http://blog.achimbo.de/" target="_blank">Achim Bode</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Maxi_Kirchner2" target="_blank">Maxi Kirchner</a> die Zukunft der Arbeitswelt von morgen. Dies ist ein sehr wichtiges Thema für mich, da ich überzeugt bin, da besonders in der IT- und Medienbranche große Veränderungen in den nächsten Jahren anstehen.<br />
Und zu guter letzt noch das Interview mit Brad Anderson, CEO von <a href="http://www.bestbuy.com/" target="_blank">Best Buy</a>, mit dem Titel &#8220;A Company is a dream factory&#8221; gemeinsam mit Herausgeberin Ulrike Reinhard und Sören Stamer.</p>
<p>Shopping 24/7<br />
Kaufen kann man das schöne Stück direkt beim <a href="http://www.whoiswho.de/" target="_blank">Whois Verlag</a> und empfehlen kann ich es allen die mehr über das Spannungsverhältnis Digital Natives und Unternehmen erfahren möchten.  Das schöne an dem Buch ist, dass wirklich sehr viele unterschiedliche Meinungen und Personen aus verschiedenen Bereichen zu Wort kommen. Die Kosten für das Buch wurde außerdem von den Herausgebern <a href="http://blog.whoiswho.de/" target="_blank">Ulrike Reinhard</a> und <a href="http://www.coremedia.com/de/33948/dr-willms-buhse/" target="_blank">Willms Buhse</a> selbst getragen, der Erlös ist für weitere DNAdigital Projekte (Interviews, Forschung usw.) vorgesehen.</p>
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		<title>Zukunftsvisionen der neuen Arbeitswelt 2030</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 20:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital natives]]></category>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Buch DNAdigital]]></category>
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		<category><![CDATA[flexible Arbeitszeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Professorin Dr. Ruth Stock-Homburg]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Zukunft der Arbeitswelt 2030]]></category>
		<category><![CDATA[TU Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Workaholismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchveröffentlichung DNAdigital: &#8220;Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen&#8221; &#38; Studie TU Darmstadt: &#8220;Zukunft der Arbeitswelt 2030&#8243; Unser Buch DNAdigital (hier die Vorab-Preview) Titel: &#8220;Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen&#8221; &#8211; ist seit einigen Tagen erhältlich und das pünktlich zur Cebit. Juhu! Allen kleinen fleißigen Helfern und Textern sei hier mein persönlicher Dank ausgesprochen. Es macht mich sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Buchveröffentlichung DNAdigital: &#8220;Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen&#8221;<br />
&amp;<br />
Studie TU Darmstadt: &#8220;Zukunft der Arbeitswelt 2030&#8243;</h3>
<p>Unser <a href="http://www.dnadigital.de/" target="_blank">Buch DNAdigital</a> (hier die <a href="http://www.scribd.com/doc/12544534/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen" target="_blank">Vorab-Preview</a>) Titel: &#8220;Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen&#8221; &#8211; ist seit einigen Tagen erhältlich und das pünktlich zur Cebit. Juhu! Allen kleinen fleißigen Helfern und Textern sei hier mein persönlicher Dank ausgesprochen. Es macht mich sehr stolz, dass wir diesen Marathon gemeinsam geschafft haben. Das Buch ist im Whois Verlag erhältlich oder einfach bei <a href="http://blog.whoiswho.de/" target="_blank">Ulrike Reinhard</a> unter <a href="javascript:DeCryptX('vmsjlfAxipjtxip/ef')">ulrike [at] whoiswho [dot] de</a> bestellen.</p>
<p>Interessanterweise habe ich heute entdeckt, dass die TU Darmstadt eine <a href="http://idw-online.de/pages/en/news?id=300612" target="_blank">Studie</a> mit dem Titel &#8220;Zukunft der Arbeitswelt 2030&#8243; herausgebracht hat. Diese Studie belegt in großen Teilen, was wir in unserem Besuch als Konsequenzen der derzeitigen Veränderung ausgearbeitet haben: Vermischung von Berufswelt und Privaten, veränderte Wertehaltungen, flexiblere Arbeitszeiten, permanente Erreichbarkeit usw.</p>
<p>Interessanterweise hat man auf Managerebene (Interdisziplinäre Großstudie mit 260 Managern) festgestellt, dass sich flexible Arbeitszeiten teilweise negativ auf Führungskräfte auswirken können. Explizit für sog. &#8220;perfektionistisch orientierte Führungskräfte&#8221;, wenn sie immer und überall erreichbar sind und nicht mehr abschalten können (wollen alles richtig machen, erlauben sich keine Fehler). Das ist für mich insofern nachvollziehbar, da es für jeden Menschen irgendwann zur absoluten Überforderung führt, wenn er sich nicht zur rechten Zeit abgrenzen kann. In der Studie wird dies als &#8220;Workaholismus&#8221; betitelt (klingt etwas 80er&#8230;Das Phänomen der &#8220;Workaholics&#8221; unterscheidet sich meiner Meinung nach stark von den &#8220;Burnout&#8221;-Gefährdeten, die wir heute vorfinden). Weiterhin wird die Forderung nach systematischen Health Care Management ausgesprochen, was ich richtig finde. Meiner Meinung nach kann das wiederum eben nur durch flexible Arbeitszeiten bei ALLEN Mitarbeitern erreicht werden. Denn ich selbst kann am besten entscheiden, wann ich eine Pause machen möchte. Permanente Erreichbarkeit ist ein Selbstverständnis der Digital Natives und ich vermute dass DNs mit dem &#8220;Druck&#8221; der Erreichbarkeit einfacher umgehen können. DNs wissen über die möglichen Konsequenzen bei Nicht-Beantwortung (trotz Erreichbarkeit) Bescheid, können besser priorisieren. Verpflichtet Erreichbarkeit zu Aufmerksamkeit? Ich denke nein. Wenn ich beispielsweise im Skype online bin, heißt das nicht, dass ich antworten muss. Genauso wie ich nicht ans Telefon gehen muss, wenn mir nicht danach ist. Die Verfechter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank">Netiquette</a> werden mich für diesen Satz schief anschauen, meine Meinung ist es dennoch!</p>
<div id="attachment_496" class="wp-caption alignnone" style="width: 348px"><img class="size-medium wp-image-496" title="Zukunftsvision 2030 - der arbeitende &amp; private Mensch" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/02/hoch3_2009-1_01.jpg?w=209" alt="Zukunftsvision 2030 - der arbeitende &amp; private Mensch" width="338" height="482" /><p class="wp-caption-text">Zukunftsvision 2030 - der arbeitende &amp; private Mensch</p></div>
<p>Auf die Frage wie künftig die soziale Mitarbeiterstruktur aussieht, da wir länger, internationaler und unter Druck zum lebenslangen Lernen arbeiten, antwortet <a href="http://www.bwl.tu-darmstadt.de/bwl7/web/index.php?id=79" target="_blank">Professorin Ruth Stock-Homburg</a>, Leiterin des Fachgebiets Marketing &amp; Personalmanagement im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften: &#8220;Starten wir mit der Internationalität. Statistiken zur Bevölkerungsstruktur verschiedener Länder legen nahe, dass bereits heute eine starke kulturelle Durchmischung in einer ganzen Reihe von Ländern – auch in Deutschland übrigens – gegeben ist. Dies zeigt sich beispielsweise am prozentualen Anteil der Bevölkerung eines Landes, die im Ausland geboren wurde. Weitere Statistiken zeigen, dass die Tendenz in dieser Hinsicht steigend ist. Zum zweiten stellen wir eine steigende Bedeutung von Auslandseinsätzen von Mitarbeitern deutscher Unternehmen fest. Die zunehmende Globalität führt also zu einer zunehmenden kulturellen Heterogenität der Bevölkerungsstruktur. Eine weitere Herausforderung für die zukünftige Gestaltung der Arbeit ist darin zu sehen, dass in vielen Ländern ein Wandel der Altersstruktur stattfinden wird, und zwar dahingehend, dass zukünftig viel mehr ältere Mitarbeiter im Erwerbsprozess stehen.Haben wir in Deutschland heute beispielsweise noch ein Durchschnittsaltervon vierzig Jahren, so wird dies im Jahre 2025 bereits auf 48 Jahre prognostiziert. Deutlich jünger sind im Durchschnitt die Menschen in den USA. Allerdings ist auch hier eine steigende Tendenz festzustellen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass die Arbeitsgestaltung dem Wandel der Altersstruktur der arbeitenden Bevölkerung Rechnung tragen muss.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tu-darmstadt.de/media/illustrationen/referat_kommunikation/hoch3/pdf/hoch3_2009-1.pdf" target="_blank">TU Darmstadt &#8211; Publikationen &#8211; Hoch 3</a></p>
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		<title>Vorwort FINAL für DNAdigital &#8211; das Buch</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 11:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital natives]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir Digital Natives, die net-generation, werden sehr kontrovers diskutiert. Während uns der Internetkritiker Nicholas Carr „Blödheit“ bescheinigt, weil wir statt Bücher Podcasts hören und dadurch anders rezipieren, sind wir für den US-Bildungsexperten Marc Prensky die „Eingeborenen des Netzes“, die offen sind für Veränderung und wissbegierig. Digital Natives polarisieren. Warum? Wenn man sich die kritischen Meinungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Digital Natives, die net-generation, werden sehr kontrovers diskutiert. Während uns der Internetkritiker Nicholas Carr „Blödheit“ bescheinigt, weil wir statt Bücher Podcasts hören und dadurch anders rezipieren, sind wir für den US-Bildungsexperten Marc Prensky die „Eingeborenen des Netzes“, die offen sind für Veränderung und wissbegierig. Digital Natives polarisieren. Warum? Wenn man sich die kritischen Meinungen durchliest, wird klar, dass das &#8220;Unbekannte&#8221; an den Digital Natives für den einen bedrohlich, für den anderen spannend ist. Kritik ist dennoch gut, denn sie schafft Klarheit für das, was wir auf Unternehmens- und Bildungsebene wirklich erreichen wollen: offene Strukturen, Experimentierbarkeit, Kreativität beim Umgang mit Problemen, die Bereitschaft Fehler als Chance zu sehen und Autonomie statt Kontrolle. Ist das überhaupt möglich in einem Unternehmen, das vor allem Leistung erbringen muss? Ja ist es und nebenbei muss ein Unternehmen auch einen Großteil neues Wissen generieren.</p>
<p>Dafür eignet sich niemand besser als ein vernetzter und motivierter Mitarbeiter, der auch noch nach Arbeitsschluss Wissen aufnimmt und austauscht. Wenn früher die Einstiegsmotivation für einen Mitarbeiter das Gehalt war, ist es heute für einen Digital Native unter anderem der Innovationsgrad der Firma und die persönlichen Wachstums-chancen.Wir sind aktiv, online vernetzt und trennen dabei nicht zwischen Arbeit und Privatem. Und außerdem vertrauen wir auf unser eigenes Können, sind dadurch ungebundener. Das Thema Sicherheit spielt eine besondere Rolle. Sicherheit entsteht heute nicht mehr durch eine angemessene Vergütung, sondern es geht um Werte wie Selbstverwirklichung, Autonomiestreben, die eigene Lernmotivation, Lebensqualität und die Möglichkeit diese Werte im Unternehmen leben zu können. Wir möchten unseren Lebensstil jedoch niemanden aufdrängen. Wir sehen es als eine Chance Wissen zu teilen, uns persönlich weiterzuentwickeln und wollen mit unserem Verhalten etwas bewirken. Durch unsere Aktivität im Netz kollaborieren wir und können unsere Ziele besser umsetzen. Es geht darum das veränderte Wertesystem der Digital Natives in die Unternehmen zu integrieren und unsere eigene Motivation zu sichern.</p>
<p>Vernetzt euch &#8211; und jeder lernt von jedem!</p>
<p>Mit dem <a href="http://www.dnadigital.de/">DNAdigital</a> am 3. November 2008 in Berlin haben wir den ersten Versuch gewagt, Digital Natives und Top-Entscheider mit einander kommunizieren zu lassen und die Vor- und Nachteile einer neuen Unternehmenskultur zu diskutieren.  Durch die Offenheit des Open Space sind dabei spannende Themen wie „das Spannungsverhältnis Unternehmen – Digital Natives“ oder „CEO 2.0“ entstanden, die in diesem Buch nachzulesen sind. Der eigentliche Konflikt aber, dass der Mitarbeiter nach Autonomie strebt, der Top-Entscheider jedoch nach Kontrolle, ist nicht sonderlich neu. Bereits in den 60/70er Jahren hat sich ein Wandel von Pflicht- und Akzeptanzwerten zu Selbstentfaltungs-werten vollzogen. Die Werte der Digital Natives entwickeln sich ebenfalls auf dieser Ebene. Digital Natives picken sich aber nicht nur die Rosinen heraus und ruhen sich dann auf ihren Lorbeeren aus. Wir sind uns sehr bewusst, dass wir eine Leistung für das Unternehmen erbringen müssen &#8211; und auch möchten. Durch die Vernetzung und das Vertrauen in das eigene Können und Wirken funktionieren gewisse hierarchische Mechanismen nicht mehr. Digital Natives haben es leichter ihre angestrebte Position zu erreichen. Ihr ganzes Tun ist darauf ausgerichtet. Der Zielkonflikt der Digital Natives und der Top-Entscheiden kann gelöst werden, indem der Digital Native mehr Handlungsfreiräume und Entscheidungskompetenzen erhält. Vor allem sollte er (und generell jeder Angestellte) als wichtiger und entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg angesehen werden.</p>
<p>Die Mentalität großer Firmen sich externe Berater einzuladen, um „innovative&#8221; Ideen mit entsprechender Objektivität zu entwickeln, ist ein Widerspruch für die Zusammenarbeit aller Teams im Unternehmen. Der Unternehmer sollte die Verschiedenheit seiner Teams und die Individualität seiner Mitarbeiter nutzen und vielfältig für Entscheidungs-prozessen einbeziehen. Das schafft Vertrauen und fördert den Teamgeist. Digital Natives sind, insbesondere durch ihre Offenheit und Auseinander-setzung mit vielen Themen parallel in anderen Bereichen flexibel einsetzbar &#8211; wenn man so will &#8211; auch als externer Berater. Digital Natives geht es jedoch nicht nur um die Position im Unternehmen, sondern das Verfolgen von gemeinschaftlichen Zielen, Herausforderungen und der Freude am Arbeiten. Wir sind informiert, kennen uns in vielen Bereichen sehr gut aus, sind motiviert und lernbereit. Die Top-Entscheider sollten sich das zum Vorteil machen.</p>
<p>Was wir Digital Natives nicht sein wollen ist eine &#8220;Internetbewegung&#8221;, die kurzfristig revulotionäre Ideen hervorbringt, aber nicht die Dynamik entwickelt, diese auch umzusetzen. Wir wollen die Rahmenbedingungen für den Wertewandel gemeinsam erarbeiten, der sich im Moment abzeichnet. Es ist ein Wagnis und wir werden dabei Fehler machen – Digital Natives wie auch Unternehmer. Damit wir nicht in einigen Jahren darüber reden, was wir falsch gemacht haben, ist es jetzt an der Zeit diesen Wandel zusammen voranzubringen.</p>
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