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	<title>Anne Grabs &#187; filme</title>
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		<title>Das Leben meines Computers</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 17:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[afrika]]></category>
		<category><![CDATA[filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Produktlebenszyklus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm BEHIND THE SCREEN: Das Leben meines Computers zeigt den globalisierten Produktlebenszyklus von der Rohstoffgewinnung in Afrika (Ghana), über die Fertigung in Osteuropa, über den Absatz in industrialisierten Ländern (also bei uns) bis zur Verschrottung in Afrika (Ghana) und damit schließt sich der Kreis in grotesker Absurdität. 2007 war ich selbst in Ghana und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dokumentarfilm <a href="http://www.behindthescreen.at" target="_blank">BEHIND THE SCREEN: Das Leben meines Computers</a> zeigt den globalisierten Produktlebenszyklus von der Rohstoffgewinnung in Afrika (Ghana), über die Fertigung in Osteuropa, über den Absatz in industrialisierten Ländern (also bei uns) bis zur Verschrottung in Afrika (Ghana) und damit schließt sich der Kreis in grotesker Absurdität. 2007 war ich selbst in Ghana und erinnere mich neben den freundlichen Menschen besonders gern an die Landschaft (z.B. <a href="http://www.geckogo.com/Attraction/Ghana/Ada-Foah/" target="_blank">Ada Foah</a>, wo der Voltasee auf den Ozean trifft).</p>
<div id="attachment_1360" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a class="fancybox" href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/E-Waste-6_001.jpg"><img class="size-large wp-image-1360 " title="Elektroschrott in Agbogbloshie" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/E-Waste-6_001-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Elektroschrott in Agbogbloshie</p></div>
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<p>Doch solche Orte zeigt der Film nicht, sondern die Kamera hält schonungslos auf die Elektromüllhalden in Agbogbloshie (Ghana), wo Kinder und Jugendliche täglich Müll verbrennen und giftige Gase einatmen. Die Lebenserwartung der Menschen dort liegt bei etwa 20 Jahren. Aber nicht nur in Afrika nimmt dieser Kreislauf unmenschliche Ausmaße an. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Foxconn (Tschechische Republik) berichtet, wie das Unternehmen seine MitarbeiterInnen ausbeutet. Der Film rüttelt vor allem diejenigen auf, deren Arbeitsgrundlage Laptops und Smartphones sind, wie es auch in meiner Branche der Fall ist. Auch dieser Blogbeitrag, den ich an meinem MacBook Pro schreibe, reiht sich in dieses System ein. Insofern hat es mich gefreut, dass der Film von Menschen gemacht wurde, die ebenfalls täglich mit Computern arbeiten. Sandra Heberling (Produktion), Simon Fraissler (Kamera und Schnitt) und Stefan Baumgartner (Regie) haben BEHIND THE SCREEN im Rahmen ihres Studiums an der FH Salzburg (MultiMediaArt) entwickelt. Ich hatte die Möglichkeit, mit Simon und Stefan über die Idee zu dem Films und seine Umsetzung zu sprechen.</p>
<div id="attachment_1368" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Fertigung-2_001.jpg"><img class="size-large wp-image-1368" title="ehemaliger Mitarbeiter von Foxconn berichtet" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Fertigung-2_001-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">ehemaliger Mitarbeiter von Foxconn berichtet</p></div>
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<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine Dokumenation über das Leben eines Computers zu machen?</strong></p>
<p><strong>Stefan</strong>: In den letzten Jahren konnte ich u.a. gemeinsam mit Kameramann Simon mehrere kurze Reportage- und Doku-Projekte umsetzen. Im Rahmen des Masterstudiengangs MMA an der <a href="http://www.fh-salzburg.ac.at/" target="_blank">FH Salzburg</a> wollten wir nun unseren ersten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Feature_length" target="_blank">Feature-Length</a> Dokumentarfilm gestalten. Des Öfteren unterhie<strong>l</strong>t ich mich mit Simon über die hohe Produkt-Launch-Frequenz im Elektroniksektor (bei der in immer kürzerer Zeit immer mehr Elektronikprodukte auf den Markt gebracht werden, Anmerkung) und über die damit einhergehende Bewerbung dieser revolutionären Produkte. Es war uns wichtig, die Strukturen unseres dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand real beteiligter Personen darzustellen, die im Image der Markenfirmen nicht zu finden sind.</p>
<div id="attachment_1367" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Mining-12_0011.jpg"><img class="size-large wp-image-1367 " title="Der Goldgewinn der illegalen Goldschürfer ist marginal" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Mining-12_0011-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Der Goldgewinn der illegalen Goldschürfer ist marginal</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Film hat für Computerliebhaber einen ziemlich bitteren Beigeschmack. Wie geht ihr damit um?</strong></p>
<div id="attachment_1365" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Nutzung-1.1_001.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1365    " title="Keine Utopie mehr: In Zukunft arbeiten wir per Touchscreen" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Nutzung-1.1_001-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Utopie mehr: In Zukunft arbeiten wir per Touchscreen</p></div>
<p><strong>Stefan</strong>: Der Computer ist wohl das wichtigste Werkzeug in den postindustrialisierten Breiten. Gerade in der Medienbranche ist er derzeit nicht wegzudenken. So wurde auch BEHIND THE SCREEN unter dem Einsatz enormer Rechenleistung produziert. Das Ziel des Films ist es aber nicht eine Debatte über die Notwendigkeit von Technologie zu provozieren. Wenn BEHIND THE SCREEN dazu anregt über die Herkunft und Zukunft der Produkte nachzudenken, die wir besitzen (ob Kleidung, Fortbewegungsmittel oder elektronische Gadgets),  freue ich mich umso mehr.</p>
<p><strong>Simon</strong>: Ich denke, dass sich in der heutigen Zeit niemand der Nutzung elektronischer Geräte entziehen kann &#8211; vor allem nicht Menschen im Medienbereich. Ich glaube aber, dass man sein eigenes Konsumverhalten anpassen und auf ein Minimum reduzieren kann, indem man nicht nur Trends, sondern seinen tatsächlichen Bedürfnissen nachgeht.</p>
<p><strong>Wie waren die Dreharbeiten vor Ort in Ghana und der Tschechischen Republik? </strong></p>
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<p><strong>Stefan</strong>: Wir konnten in Ghana sowie in der Tschechischen Republik auf verlässliche Guides, Übersetzer und Aktivisten zählen. In Afrika ermöglichte uns <a href="http://www.global500.org/ViewLaureate.asp?ID=70" target="_blank">Mike Anane</a> den Einblick in die Arbeit der illegalen Goldschürfer in der Western Region sowie die Dreharbeiten auf den Elektromüllhalden in Agbogbloshie (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/vergiftete-flammen/1353100.html" target="_blank">Spiegel berichtete 2008</a>) über. Gerne hätten wir auch mit offiziellen Vertretern von <a href="http://www.foxconn.com/" target="_blank">Foxconn</a> gesprochen. Unsere zahllosen Anfragen blieben aber unbeantwortet. Auch als wir das Unternehmen mit der Kamera konfrontierten waren wir nicht willkommen. Bei dem Material der Fertigungsarbeiten handelt es sich um Archiv-Footage.</p>
<div id="attachment_1362" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Mining-1_001.jpg"><img class="size-large wp-image-1362" title="Ghanaer beim Goldschürfen" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Mining-1_001-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Ghanaer beim Goldschürfen</p></div>
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<p><strong>Simon</strong>: Ich denke, dass wir in Ghana ohne unserem Guide nur wenige Bilder gemacht hätten. Einerseits kannte er schon viele der Drehlocations, andererseits übernahm er anfänglich meist die Kommunikation mit den Protagonistinnen. Ghanaer sind wesentlich medienunerfahrener als wir Europäer, viele von ihnen haben großen Respekt vor Kameras. Da war es wichtig, dass unser Guide ihnen zu Beginn erklärte, was für einen Film wir machten. Das größte Problem bei den Auslandsdrehs war wohl die Sprachbarriere. Während wir uns in Ghana oft auf Englisch verständigen konnten, brauchten wir in Tschechien immer eine Übersetzerin, die uns die Antworten der Bulgarischen, Slowakischen, Mongolischen oder Tschechischen Protagonisten Übersetzten konnte.</p>
<div id="attachment_1366" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/E-Waste-9_001.jpg"><img class="size-large wp-image-1366" title="Elektroschrott in Agbogbloshie" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/E-Waste-9_001-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Elektroschrott in Agbogbloshie</p></div>
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<p><strong>Der Film ist mitunter sehr desillusionierend, zeigt er doch, welche Konsequenzen der IT-Konsum hat. Man fühlt sich mitunter auch ohnmächtig diesem Treiben ausgesetzt. Was kann man also persönlich tun, damit dieser Kreislauf unterbrochen wird?</strong></p>
<p><strong>Stefan</strong>: Der Ansatz von BEHIND THE SCREEN beinhaltet keinen Anspruch auf eine Alternative oder gar die Lösung aller thematisierten Probleme. Vielmehr soll bei den RezipientInnen ein Refelxionsprozess in Gang gesetzt werden, der zu individuellen Handlungen führt; von gesteigertem Interesse am weltpolitischen Geschehen bis hin zu zivilgesellschaftlichem Aktivismus. Konkret wäre es aber sehr wünschenswert, wenn staatliche Institutionen beim Einkauf und der Verwertung auf fair gehandelte Ware drängen würden und die Basler Konvention zu Elektronikmüll tatsächlich umsetzen würden. Das bedarf aber den oben angesprochenen individuellen Handlungen, um Druck auf die Politik auszuüben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie geht es mit BEHIND THE SCREEN weiter? Wo können Interessierte den Film sehen?</strong></p>
<p><strong>Stefan</strong>: Momentan reichen wir den Film bei verschiedensten Filmfestivals ein. Auch Gespräche mit interessierten Fernsehstationen werden bereits geführt. Wie die Distribution aber im Detail aussieht ist derzeit noch nicht klar. Es steht aber fest, dass BEHIND THE SCREEN bald auf blu-Ray Disc erhältlich sein wird.</p>
<p><strong>Simon</strong>: Wir werden weiterhin daran arbeiten, das Ziel des Projekts &#8211; nämlich den Film an ein möglichst breite Öffentlichkeit zu tragen &#8211; zu verfolgen. Denn der von Stefan zuvor angesprochene Reflexionsprozess der KonsumentInnen steht für uns weit über einem kommerziellen Erfolg des Films.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Trailer BEHIND THE SCREEN</strong><br />
<object width="400" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=26796041&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed width="400" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=26796041&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Behind BEHIND THE SCREEN</strong></p>
<div id="attachment_1361" class="wp-caption alignnone" style="width: 394px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Foto-9.jpg"><img class="size-full wp-image-1361 " title="Das Team (v.l.): Sandra Heberling, Simon Fraissler, Stefan Baumgartner" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/Foto-9.jpg" alt="" width="384" height="576" /></a><p class="wp-caption-text">Das Team (v.l.): Sandra Heberling, Simon Fraissler, Stefan Baumgartner</p></div>
<p><strong>Sandra Heberling</strong></p>
<p>Die Grazerin haben Medien schon immer fasziniert. Bereits in jungen Jahren gewann sie erste Einblicke in die Medienbranche und konnte ihr Interessen im Studiengang „Digitales Fernsehen“ umsetzten. Nach einem Auslands- und Praktikumsaufenthalt in Berlin und bei MTV Germany beschloss sie, dass sie sich im Bereich Produktion bzw Management vertiefen will und entschied sich für ein weiterführendes MultiMediaArt Masterstudium an der Fh Salzburg mit dem Schwerpunkt „Steuerung“.</p>
<p><strong>Stefan Baumgartner</strong><br />
Nach 5jähriger Tätigkeit in der Finanzwirtschaft entschied sich der gebürtige Salzburger für den zweiten Bildungsweg im Medienbereich. Das Studium &#8220;Digitales Fernsehen&#8221; an der FH Salzburg nutzte er, um sich im Bereich der Fernsehproduktion sowie in den Bereichen Reportage und Dokumentation zu vertiefen. Dabei entstand die Dokumentation &#8220;Stand.Punkt &#8211; Eindruck vom Gegendruck&#8221; sowie einige Reportagen im Kulturbereich. 2011 feierte Stefans Regie-Debut &#8220;BEHIND THE SCREEN &#8211; Das Leben meines Computers&#8221; seine Premiere.</p>
<p><strong>Simon Fraissler</strong><br />
Den in Graz Geborenen hat es nach Matura und einem Auslandsaufenthalt in Barcelona zum Studium nach Salzburg gezogen. Im Studiengang Digitales Fernsehen hat er seinen Focus auf die Produktion dokumentarischer Inhalte gerichtet und einige Projekte zusammen mit Stefan Baumgartner verwirklicht. In seinem weiterführenden Studium Multimedia Art konnte er seine Kooperation mit Stefan Baumgartner fortsetzen, deren Höhepunkt der Film &#8220;Behind the Screen &#8211; Das Leben meines Computers&#8221; war.</p>
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		<title>Zerissene Umarmungen &#8211; Los Abrazos Rotos</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[Los Abrazos Rotos]]></category>
		<category><![CDATA[Pedro Almodóvar]]></category>
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		<description><![CDATA[Der neue Film von Pedro Almodóvar &#8220;Zerrissene Umarmungen&#8221; ist ein Film-im-Film(-im-Film?) Melodram und erzählt von einem Regisseur &#8220;Mateo Blanco&#8221; (Luis Homar), der sich leidenschaftlich in die schöne Lena (Penélope Cruz) verliebt. Ich fand Sie in diesem Film auch hinreißend, was aber daran liegen mag, dass sie in viele Gesichter schlüpft und sich so immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Film von Pedro Almodóvar &#8220;Zerrissene Umarmungen&#8221; ist ein Film-im-Film(-im-Film?) Melodram und erzählt von einem Regisseur &#8220;Mateo Blanco&#8221; (Luis Homar), der sich leidenschaftlich in die schöne Lena (Penélope Cruz) verliebt. Ich fand Sie in diesem Film auch hinreißend, was aber daran liegen mag, dass sie in viele Gesichter schlüpft und sich so immer wieder ein &#8220;ahh&#8221; vernehmen lässt.</p>
<div id="attachment_1076" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1076" title="Bild 3" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/08/bild-3.png" alt="Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de/#fotos" width="480" height="185" /><p class="wp-caption-text">Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de/#fotos</p></div>
<p>Mateo verliert Lena und sein Augenlicht bei einem tragischen Unfall. Von da ist er nur noch Harry Caine und da beginnt auch der Film. 1992: Lena ist Sekretärin und liiert sich mit dem Industriellen Ernesto Martel ( , der widerum ihren Vater rettet und sich abgöttisch in Lena verliebt. 1994 beginnt Lena mit den Dreharbeiten und lernt eben den Regisseur Mateo kennen und verliebt sich. Das Leben mit Ernesto wird unerträglich, er überwacht sie, sie will ihn verlassen, er stürzt sie von der Treppe, sie bleibt, um den Film zu retten bis er sie schlägt. Dann flieht sie mit Mateo. Ihre Liebe &#8211; ein Zerreißprobe &#8211; endet im Tod von Lena. In der Zwischenzeit hat der Film &#8220;Frauen und Koffer&#8221; (ein Komödie) unter den Fittichen von Ernesto Premiere gefeiert. Der Film war ein Desaster. Der Film-im-Film springt zurück in die Gegenwart und Mateo erfährt was damals geschah und entscheidet den Film neu zu schneiden. Damit endet der Film und mit dem Zitat &#8220;Man muss Dinge zu Ende bringen im Leben &#8211; auch blindlings&#8221;.</p>
<div id="attachment_1080" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1080" title="Bild 2" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/08/bild-2.png?w=300" alt="Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de</p></div>
<p>Ich habe lange über den Titel nachdenken müssen. In Spanisch heißt er <em>Los Abrazos Rotos (abrazo = umarmung; roto = kaputt).</em> Die Umarmungen von Lena und Mateo sind immer sehr stürmisch, enden abrupt. Den Titel würde ich für mich als &#8220;auseinandergerissene Umarmungen&#8221; deuten. Niemand in diesem Film ist dafür, dass sie sich lieben. Auch Mateos treue Agentin Judit ist eifersüchtig.</p>
<p>Der Film war insgesamt schön und traurig zugleich. Die lustigen Passagen in Almodóvars Film (aus dem Film &#8220;Frauen und Koffer&#8221;) waren großartig. Auch die Kameraführung und die Thriller-Musik haben den Film sehr spannend gemacht. Dennoch gefällt mir im Vergleich &#8220;Volver&#8221; aus 2006 ein wenig besser, vielleicht auch weil Penélope Cruz in diesem Film singt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Volver by Penelope Cruz</strong></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="ABnxvTP8Dd4"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ABnxvTP8Dd4" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Filmtipp: Der Vorleser &amp; Control</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 21:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
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		<description><![CDATA[VORAB-INFO: Für alle die nach &#8220;Alexandra Maria Lara oben ohne&#8221; suchen, werden hier nicht fündig werden. Gegensätzlicher könnten die Filme nicht sein, aber es sind die Filme, die ich im letzten Monat gesehen habe. Zufälligerweise spielt in beiden Filmen aber Alexandra Maria Lara mit und das meiner Meinung nach sehr gut. In beiden Filmen kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VORAB-INFO: Für alle die nach &#8220;Alexandra Maria Lara oben ohne&#8221; suchen, werden hier nicht fündig werden.</p>
<p>Gegensätzlicher könnten die Filme nicht sein, aber es sind die Filme, die ich im letzten Monat gesehen habe. Zufälligerweise spielt in beiden Filmen aber <a title="Alexandra Maria Lara : Vita : Filme" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandra_Maria_Lara" target="_blank">Alexandra Maria Lara</a> mit und das meiner Meinung nach sehr gut. In beiden Filmen kommt ein Gedicht über das Leben und Liebe, Geburt und Tod  vor.</p>
<h2>Der Vorleser:</h2>
<p>Die Geschichte vom 15jährigen Michael, der ein Verhältnis mit der 15 Jahre älteren Hannah hat und sich in sie verliebt (sie sich auch in ihn). Es dauert den Sommer 1943 an, bis Hannah ihn verlässt um in einem KZ zu arbeiten, was Michael aber nicht weiß. Sie &#8220;begegnen&#8221; sich bei den Heidelberger Prozessen 1966 wieder. Michael nimmt während des Jura-Studiums als Zuhörer an dem Prozess teil. Hannah wird lebenslänglich verhaftet, wegen Mordes an 300 KZ-Häftlingen. Er spricht nicht mit ihr, will sie beschützen, aber es ist zu spät. Das Ganze ist sehr dramatisch und traurig. Am Ende bleibt eine ungelebte Liebe, die nur für einen Sommer, Michaels und Hannahs Sommer eine Ausnahme hatte. Besonders gefallen hat mir Kate Winslet in ihrer Rolle als &#8220;einfach-gestrickte&#8221; aber gleichzeitig sehr bestimmende Person. Der Wandel von einer liebenden Person zu einer die Menschen tötet, wurde sehr gut dargestellt und für mich wurde somit plastischer gemacht, wie Menschen damals so handeln konnten. Ohne zu hinterfragen, haben sie einfach das gemacht, was ihnen gesagt wurde. Traurig, aber wahr.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-764" title="Der_Vorleser" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/05/dervorleser_poster.jpg" alt="Der_Vorleser" width="343" height="462" /></p>
<p>Das Gedicht vom Film kommt relativ am Anfang, ein Auszug aus den Geschichten die Michael Hannah vorliest:</p>
<p>&#8220;Ich fürchte nichts, nichts als die Grenzen deiner Liebe.<br />
Lass auch Hindernisse wie Gebirge zwischen uns treten.<br />
Gefahren werden dich nur reizender machen.<br />
Ich will sie für Treppen nehmen und darüber in deine Arme fliegen.<br />
An meinem Arm sollst du durchs Leben hüpfen.<br />
Schöner als er dich von sich ließ, soll der Himmel dich wiederhaben<br />
und mit Verwunderung eingestehen:</p>
<p>Die letzte Hand an die Seelen legt nur die Liebe.&#8221;</p>
<h2>Control:</h2>
<p>Es geht um den Sänger Ian Curtis von der Band Joy Division, um Krankheiten wie Epilepsie, um Liebe &amp; Heirat. Er ist wirklich sehr bewegend und Joy Division (ich kannte sie vorher noch nicht) haben in den 80ern lässigen Post-Punk, mit ein wenig Düster-Depri-Industrial-Elektronik gemacht. Ian Curtis zerbricht schließlich an seiner Krankheit und an einschneidenden Entscheidungen, die er einst im Leben getroffen hat. Nach seinem Tod haben die übrigen Band-Mitglieder <a title="new order : crystal : joy division : myspace" href="http://www.myspace.com/neworder" target="_blank">&#8220;New Order&#8221;</a> gegründet. Mein absoluter Hit von New Order ist &#8220;Crystal&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-767" title="Control_Ian_Curtis" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2009/05/controlposter2.jpg" alt="Control_Ian_Curtis" width="335" height="494" /></p>
<p>Das  Gedicht, welches Ian relativ am Anfang des Filmes aufsagt (als er seine spätere Frau &#8220;Debby&#8221; Deborah kennenlernt), handelt vom Leben und Tod sowie vom Glauben. Ich verstehe es als Worte seiner Lebensenergie, aber auch seines Suizids:<br />
&#8220;Mein Herz geht auf, wenn himmelhoch ein Regenbogen steht.<br />
So war es schon von Anfang an und so auch jetzt als reifer Mann.<br />
So sei es, wenn ich ein Greis bald bin, sonst lass mich gehen.<br />
Kind, lebe fort in mir &#8211; dem Mann, nur dieser eine Wunsch mir bleibt.<br />
Der Schöpfung Wunder will ich sehen in Gottes Ewigkeit.&#8221;</p>
<p>Und hier noch ein Originalvideo von<strong> Joy Division</strong> mit dem Lied <strong>&#8220;Transmission&#8221;</strong>:</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="6ZwMs2fLoVE"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6ZwMs2fLoVE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Nachdenken über Globalisierung und Massenproduktion</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 23:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie habe ich diese Woche viel über Globalisierung nachdenken müssen. Unser Afrika Projekt hat für mich bewiesen, dass wir gemeinsam &#8211; also insofern global &#8211; etwas auf gemeinnütziger Ebene erreichen können. Ulrike, Alexander und Tim betonen jedoch, dass die Umsetzung vor Ort und der Kontakt mit den Menschen wahnsinnig wichtig waren/sind. Ibo von sevenload hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie habe ich diese Woche viel über Globalisierung nachdenken müssen. Unser <a title="WEbenin, Afrika, Benin, schools, children, help" href="http://webenin.wordpress.com" target="_blank">Afrika Projekt</a> hat für mich bewiesen, dass wir gemeinsam &#8211; also insofern global &#8211; etwas auf gemeinnütziger Ebene erreichen können. Ulrike, Alexander und Tim betonen jedoch, dass die Umsetzung vor Ort und der Kontakt mit den Menschen wahnsinnig wichtig waren/sind.</p>
<p><a href="http://www.ibrahimevsan.de/" target="_blank">Ibo</a> von <a href="http://sevenload.de" target="_blank">sevenload</a> hat am Donnerstag Kernaussagen zu einem Globalisierungsgespräch getwittert (merci :). Ein Zitat, worüber ich nachdenken musste, war u.a. &#8220;Der Weg, den Armen zu helfen, ist mehr Globalisierung, nicht weniger&#8221;. Mh, da fiel mir sofort Korruption und Ausbeutung ein. Und dass man eigentlich Ländern der Dritten Welt und Schwellenländern dabei helfen sollte, sich selbst zu helfen, also in ihrem eigenen Land Werte zu schaffen.<br />
Parallel dazu ist letzte Woche auch das <a title="Marke Eigenbau : das Buch" href="http://marke-eigenbau.org/buch/das-buch/" target="_blank">Buch</a> &#8220;Marke Eigenbau&#8221; von Holm Friebe und Thomas Ramge zu Hause eingetrudelt. Was genau DIE Marke Eigenbau ist und wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat, erklären die Autoren sehr schön auf der Website der Marke Eigenbau unter <a title="Website Marke Eigenbau : Do it your self : Crafting : Handmade 2.0 : Basteln : Bausteln : selber machen" href="http://marke-eigenbau.org" target="_blank">www.marke-eigenbau.org</a>, gespickt mit Videos und Blog. Ich erspare mir also das hier noch lang und breit auszuformulieren. Es geht darum Unikate selbst zu erschaffen, im kleinen Rahmen, nicht auf Masse, eher Klasse. Zu Beginn erläutern sie wie die Massenproduktion und der Massenkonsum entstanden ist und warum nun die Rückkehr auf das Eigene, selbst Erschaffene stattfindet.</p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass der Trend zum &#8216;Selber Machen&#8217; und ebenso die Neudefinition von Arbeit dazu dient, Dinge die wir selbst erschaffen, richtig zu attributieren, Stichwort Selbstorganisation. Am Ende des Tages möchte ich wissen und sagen können, was ich erschaffen oder vorangebracht habe und eben nicht nur &#8220;ein Rädchen im Getriebe&#8221; sein. Dies geht auch in Richtung Individualisierung und somit auch zur Abgrenzung von Massenprodukten und vom Mainstream. Und dann hat diese Entwicklung noch ein zweites Moment, ein soziales. Wenn Marke Eigenbau nicht auf Masse ausgelegt ist, strebt es auch nicht nach Gewinnmaximalisierung. Eine andere Logik ist hier vorzufinden. Beispielsweise werden bei <a title="Armed Angels : social fashion : revolution : cotton" href="http://www.armedangels.de/" target="_blank">armed angels</a> (social fashion -&gt; habe ich <a title="social fashion : armed angels : fair trade : 100% cotton : hilfsprojekte" href="http://annellchen.wordpress.com/2009/02/12/social-fashion-armed-angels/" target="_blank">hier</a> schon einmal drüber geschrieben) diese &#8216;sozialen Elemente&#8217; eingebaut, da die Ware zum einen fair trade (ökonomischer Aspekt) unterstützt, nur reine Baumwolle (ökologischer Aspekt) verarbeitet wird und ich als Käufer entscheiden kann, in welches soziale Projekt ich einen Euro des Kaufpreises investieren will. Mit der neuen <a href="http://www.armedangels.de/de/fruehjahrsputz.html" target="_blank">Frühjahrsputzaktion</a> sollen alte Klamotten nicht weggeworfen, sondern recyceld werden (-&gt; Abkehr von Wegwerfgesellschaft).</p>
<p>An dieser Stelle kommt mein zweites Zitat von Jean Ziegler (UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung), der in dem Film &#8220;We feed the world &#8211; Global essen&#8221; sehr treffend zum Ausdruck bringt, was das eigentliche Übel des Kapitalismus wie wir ihn heute vorfinden, ist: &#8220;Profitmaximalisierung, ist die mörderische Strategie der Konzerntyrannie auf dieser Welt!&#8221; Ich habe mir aber die Mühe gemacht diesen Beitrag aus dem Film zu transkripieren:</p>
<p>&#8220;Freihandel hat mit Freiheit ¸berhaupt nichts zu tun, das ist eine riesige Lüge! Es ist die Freiheit des Raubtiers, im Dschungel, wenn Nestlé zum Beispiel gegen ein afrikanisches Bauernsyndikat antritt, ist das wie, wenn der Boxweltschwergewichtsmeister Mike Tyson in den Ring geschickt wird gegen einen arbeitslosen Bengalen &#8211; ausgehungerten Bengalen. Und die Konzerne, die MACHT der Konzerne, heute auf dieser Welt drückt sich aus in EINER Zahl, die die Weltbank letztes Jahr publiziert hat: Im letzten Jahr sind 52% des Weltbruttosozialprodultes &#8211; d.h. alle auf der Welt produzierten Reicht¸mer in einem Jahr &#8211; kontrolliert worden von 500 WELTKONZERNEN. Und diese Weltkonzerne die funktionieren nur nach PROFITMAXIMALISIERUNG. Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, der fast 300.000 Angestellte hat, auf den 5 Kontinenten tätig ist, über 8000 Marken kontrolliert, ist Nestlé. Nestlé wird geführt gegenwärtig von einem sympathischen, braungebrannten österreicher, der aber wiederumgehorcht der internen Logik des Konzerns, nämlich: &#8216;<em>der wertneutralen Profitmaximalisierung</em>&#8216;.Und wenn er nicht jedes Jahr neue astrologische Werte für die Profite, für die Aktionäre schafft, dann ist er weg vom Fenster. Dann hilft ihm seine riesige Macht die er heute hat über hunderte von Millionen von Menschen auf dieser Welt überhaupt gar nichts!<br />
<strong><br />
Profitmaximalisierung, ist die mörderische Strategie der Konzerntyrannie auf dieser Welt!</strong></p>
<p>Fazit: An dieser Stelle komme ich zu dem Schluss, dass ich Marke Eigenbau einfach super finde, aber ich glaube wir brauchen in Zukunft Ordnungssysteme wie wir die Fülle an individuellen Angeboten und Unikaten doch wieder ordnen können, damit auch jedes Produkt an den Kunden kommen kann, ansonsten wird es sich viral verbreiten und dann wird es wieder Gewinner und Verlierer geben. Zum Kapitalismus möchte ich sagen, dass ich ihn grundsätzlich nicht ablehne. Vielleicht steckt in mir als Ossi so etwas wie ein kommunistischer Kapitalist. Ich glaube daran, dass wir Werte schaffen müssen, wäre aber für eine gerechtere Verteilung.</p>
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		<title>Filmtipp: Der Knochenmann</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 14:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[österreichischer film]]></category>
		<category><![CDATA[der knochenmann]]></category>
		<category><![CDATA[josef hader]]></category>
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		<description><![CDATA[Vegetariern würde ich den Film nicht unbedingt empfehlen, da ich mich nachher etwas *durch-den-Wolf-gedreht-gefühlt* habe. Es geht um einen Wirt, der erstmalig aus Liebe zu einer Prostituierten anscheinbar tötet, im Verlauf des Filmes jedoch immer mehr Menschen umbringt. Er hat keine Leichen im Keller, denn er schlachtet sie sofort. Neben dem blutrünstig-knochigen gibt es aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vegetariern würde ich den Film nicht unbedingt empfehlen, da ich mich nachher etwas *durch-den-Wolf-gedreht-gefühlt* habe. Es geht um einen Wirt, der erstmalig aus Liebe zu einer Prostituierten anscheinbar tötet, im Verlauf des Filmes jedoch immer mehr Menschen umbringt. Er hat keine Leichen im Keller, denn er schlachtet sie sofort. Neben dem blutrünstig-knochigen gibt es aber auch witzigen österreichischen Humor, den selbst ich nach 1,5 Jahren Ösilanden verstehe. Josef Hader in der Rolle des lakonischen Privatdetektivs überzeugt mit Dialekt und Ironie mit Sätzen wie &#8220;geh scheißen&#8221;. Mir gefällt dieses Filmgenre so gut, eben weil Dialekt geredet wird und mir das bei deutschen Filmen &#8211; so gern ich sie auch mag (z.B. &#8220;Die fetten Jahre sind vorbei&#8221;, &#8220;Kammerflimmern&#8221; usw.) &#8211; zu kurz kommt. Schade, dass der Film keinen Oskar gewonnen hat, ich hätte es Östereich gegönnt.</p>
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		<title>Blick hinter die Kulissen &#8211; &quot;Unser täglich Brot&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 20:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unser täglich Brot&#8221; ist ähnlich wie &#8220;We feed the World&#8221; von Erwin Wagenhofer, ein Film über industrieelle Nahrungsmittelproduktion, Agrar- und Landwirtschaft, Lebensmittelgroßkonzerne und das ohne Kommenar, dafür aber schonungslos. Bereits der Trailer Unser täglich Brot (Österreich / Deutschland 2003-2005) von Nikolaus Geyrhalter gibt einen Vorgeschmack darauf, was uns in dem Film erwartet &#8211; eben ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unsertaeglichbrot.at">&#8220;Unser täglich Brot&#8221;</a> ist ähnlich wie <a href="http://www.we-feed-the-world.at/">&#8220;We feed the World&#8221; </a> von Erwin Wagenhofer, ein Film über industrieelle Nahrungsmittelproduktion, Agrar- und Landwirtschaft, Lebensmittelgroßkonzerne und das ohne Kommenar, dafür aber schonungslos.</p>
<p>Bereits der Trailer</p>
<p><strong>Unser täglich Brot (Österreich / Deutschland 2003-2005) von Nikolaus Geyrhalter</strong><br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="Aur-4SitHWs"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Aur-4SitHWs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>gibt einen Vorgeschmack darauf, was uns in dem Film erwartet &#8211; eben ein Blick hinter die Kulissen, den wir nicht mehr gewöhnt sind. Der Film ist komplett ohne Erzähler oder Kommentar, eigentlich ist es nur eine Abfolge von Bildern. Wie weit weg diese Welt von uns ist, belegen auch die eingeblendeten Fließbandmitarbeiter, bei denen wir fast dazu neigen, sie zu bemitleiden.<br />
Ein Freund von mir meinte neulich in unserer philosophischen Runde, dass es doch komisch sei, dass alle Welt aufschreit wenn irgendwo ein Tornado Häuser dem Erdboden gleich macht*, aber niemand etwas sagt, wenn jemand einen Ameisenhaufen zerstört. Naiver Vergleich &#8211; aber genau das ist es!</p>
<p>Von der <a href="http://www.unsertaeglichbrot.at"> Website unsertaeglichbrot.at </a></p>
<p>&#8220;Ein Dokumentarfilm über die globalisierte, automatisierte, mechanisierte Produktion unserer Nahrungsmittel, ein Film ohne Kommentar, ohne Expertenmeinung, ohne empörte Betroffenheit, ohne raunendes Entsetzen &#8212; geht das? Ja, das geht &#8212; wenn man wie Nikolaus Geyrhalter in seinem Werk &#8220;Unser täglich Brot&#8221; auf die elementare Essenz des Filmes setzt: die Bilder.</p>
<p>*Dieses Unglück ist schrecklich, ich möchte es nicht abwerten, sondern nur zur Kontrastierung verwenden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&quot;Heimatkunde&quot; &#8211; neue Perspektive DDR?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 18:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Sonneborn]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Tag der dt. Einheit habe ich dieses Jahr in der Arbeit in Österreich verbracht &#8211; das war noch komischer als die Sprüche meiner Westkollegen in den vergangenen Jahren&#8230;Dieses Jahr bietet Ex-Titanic Redakteur Martin Sonneborn eine neue Perspektive auf die 18 Jahre Wiedervereinigung. &#8220;Heimatkunde&#8221; zeigt Momentaufnahmen von Ex-DDRlern in Berlin und Umland. Ich habe selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Tag der dt. Einheit habe ich dieses Jahr in der Arbeit in Österreich verbracht &#8211; das war noch komischer als die Sprüche meiner Westkollegen in den vergangenen Jahren&#8230;Dieses Jahr bietet Ex-Titanic Redakteur Martin Sonneborn eine neue Perspektive auf die 18 Jahre Wiedervereinigung. &#8220;Heimatkunde&#8221; zeigt Momentaufnahmen von Ex-DDRlern in Berlin und Umland. Ich habe selbst nur den Tipp bekommen ihn mir anzuschauen, kam aber selbst bisher noch nicht dazu. Der Trailer ist schon mal recht interessant:</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="4R-ZJQoUIHE&amp;hl=de&amp;fs=1"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4R-ZJQoUIHE&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Elegy oder die Kunst zu lieben</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 19:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Isabel Coixet]]></category>
		<category><![CDATA[Penelope Cruz]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Lieblingsregisseurin Isabel Coixet, die bereits &#8220;Mein Leben ohne mich&#8221; und &#8220;Das geheime Leben der Worte&#8221; gedreht hat, hat einen neuen Film &#8211; ihr 12. wie ich gerade festgestellt habe. Ihren Durchbruch hatte sie mit &#8220;Mein Leben ohne mich&#8221;. Auch in ihrem neuen Film bleibt sie Ihrer Linie treu, es geht um Gefühle und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://img.blogdecine.com/2008/03/elegy.jpg"><img class="alignnone" title="Elegy" src="http://img.blogdecine.com/2008/03/elegy.jpg" alt="" width="350" height="500" /></a></p>
<p>Meine Lieblingsregisseurin Isabel Coixet, die bereits &#8220;Mein Leben ohne mich&#8221; und &#8220;Das geheime Leben der Worte&#8221; gedreht hat, hat einen neuen Film &#8211; ihr 12. wie ich gerade festgestellt habe. Ihren Durchbruch hatte sie mit &#8220;Mein Leben ohne mich&#8221;. Auch in ihrem neuen Film bleibt sie Ihrer Linie treu, es geht um Gefühle und was sich durch eine schwere Krankheit verändert. Und es dreht sich um Mann und Frau. Der Mann &#8211; ein etwa 60Jähriger Womenizer und Professor an der Uni &#8211; hat regelmäßige Liebschaften mit seinen Studentinnen, bis er eines Tages sich doch verliebt in die 24jährige Consuela. Zu seinem Glück verliebt auch diese sich in ihn, aber das vermeintliche Glück führt am Ende zur Trennung, weil er den Gefühlen nicht gewachsen ist und daran zerbricht er innerlich. Nach acht Jahren begegnen sie sich wieder, Consuela initiiert, denn sie hat Brustkrebs und möchte sich eigentlich nur verabschieden, ihn noch ein letztes Mal sehen. Ihm wird bewusst, dass er all die Jahre nur darauf gewartet hat&#8230; Der Stern schreibt es sei ein &#8220;spritzig, melancholisch, sinnlicher Beziehungsfilm&#8221; &#8211; wirklich sehenswert und interessant als Frau die Gedankenwelt des &#8220;Frauenheldes&#8221; erleben zu können.</p>
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		<title>SATC &#8211; der Film, was bleibt ist die Erinnerung an ein wunderschönes Gedicht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 14:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>
		<category><![CDATA[satc]]></category>

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		<description><![CDATA[Sex and the City &#8211; der Film &#8211; steht für mich nicht in Konkurrenz zu allen sechs Staffeln, zu viele Klischees, zu viel Kitsch und zu viele Klamotten. Aber das Gedicht von Ludwig v. Beethoven an seine &#8220;unbekannte Geliebte&#8221; will einem dann doch nicht aus dem Kopf: &#8220;Schon im Bette drängen sich die Ideen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sex and the City &#8211; der Film &#8211; steht für mich nicht in Konkurrenz zu allen sechs Staffeln, zu viele Klischees, zu viel Kitsch und zu viele Klamotten. Aber das Gedicht von Ludwig v. Beethoven an seine &#8220;unbekannte Geliebte&#8221; will einem dann doch nicht aus dem Kopf:</p>
<p>&#8220;Schon im Bette drängen sich die Ideen zu dir, meine unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig, vom Schicksal abwartend, ob es uns erhört – Leben kann ich entweder nur ganz mit dir oder gar nicht, ja ich habe beschlossen, in der Ferne so lange herumzuirren, bis ich in deine Arme fliegen kann und mich ganz heimathlich bei dir nennen kann, meine Seele von dir umgeben in&#8217;s Reich der Geister schicken kann. – Ja leider muß es sein – du wirst dich fassen, um so mehr, da du meine Treue gegen dich kennst, nie kann eine andre mein Herz besitzen, nie – nie – o Gott, warum sich entfernen müssen, was man so liebt, und doch ist mein Leben in W. so wie jetzt ein kümmerliches Leben – deine Liebe machte mich zum glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich – in meinen Jahren jetzt bedürfte ich einiger Einförmigkeit, Gleichheit des Lebens – kann diese bei unserm Verhältnisse bestehn? – Engel, eben erfahre ich, daß die Post alle Tage abgeht – und ich muß daher schließen, damit du den B. gleich erhältst. – Sei ruhig, nur durch ruhiges Beschauen unsers Daseins können wir unsern Zweck zusammen zu leben erreichen – sei ruhig – liebe mich – heute – gestern – welche Sehnsucht mit Thränen nach dir – – dir – dir – mein Leben – mein alles – leb wol – o liebe mich fort – verkenne nie das treuste Herz deines geliebten L.</p>
<p>ewig dein, ewig mein, ewig uns.&#8221;</p>
<p>Ludwig van Beethoven an eine unbekannte Geliebte</p>
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		<title>Weitsicht</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2007/11/20/weitsicht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=weitsicht</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 21:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[filme]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.weitsicht-festival.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>http://www.weitsicht-festival.de/</p>
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