Anne Grabs // Social Media & Bildung

Freiraum für eigene Gedanken

Archive for the ‘lesenswertes’ Category

re:publica 2010: Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen

with 5 comments

Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es nicht geschafft. Es ist aber auch nicht sehr viel Wichtiges dazugekommen, was daran lag, dass ich am 2. und 3. Tag einfach nicht mehr so viel gesehen habe. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und meinem Pausenbedürfnis zu schulden. Ich nenne es eine Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen. Höhen, weil erstklassige Vorträge, gute Stimmung, nette Leute, Tiefen, weil zweitklassige Vorträge, überfüllte Kalkscheune, Wlan-Probleme und manchmal auch komische Leute. So ist eben eine Klassenfahrt.

Peter Glasers Keynote setzte mit seiner kritischen Analyse der digitalen Faszination meiner Ansicht nach einen Schwerpunkt für die re:publica 2010 und fordert eine Brückentechnologie, welche “nicht nur die Early Adopters und die technologisch Versierten ansprechen, sondern auch den Rest der Menschheit. Wobei dieser Rest nicht wirklich ein Rest ist. Es sind etwa 90 Prozent der Bewohner dieses Planeten.” Ein Appell an die Netzaktivisten, der sicherlich bis zur nächsten rp11 diskutiert werden wird.

Jeff Jarvis postuliert mit seinem “privacy, publicness and penises-These”  den Kontrollwahn der Deutschen, was für ihn völlig unverständlich ist, wo sich doch nahezu jeder in der Sauna komplett nackt macht. So einfach ist das ja aber nicht. “get nacked in web” bedeutet auch, angreifbar zu sein und FKK schlicht und einfach nur zu schwitzen und übers Wetter zu reden. Im Endeffekt ist die privacy-Diskussion immer eine Grundsatzfrage über das Recht des einzelnen, SEINE Daten selbst zu verwalten und es wäre töricht, darüber nicht zu sprechen, das nennen wir Netzneutralität. Sein Einstehen für die “publicness”, begründet durch das Aufzeigen möglicher Konsequenzen bei der „the audience formerly known as the audience becomes audience again“, halte ich dennoch für ein richtiges Argument. Er hat Recht, wenn er sagt, das Internet sei unser Raum, unsere Öffentlichkeit, die wir für uns nutzen und selbst gestalten sollen. Für Jarvis hat eben alles im Internet einen Wert, wenn es für jemanden anderen relevant ist, wie er mit seinem selbstoffenbarendem Blogpost über Prostatakrebs (322 Kommentare) argumentiert. Ein wenig hinkt das Beispiel, denn er hat seinen Blog auch nicht mit solch einem Post gestartet. Er erzeugt eben auch Resonanz, weil er – Jeff Jarvis – es schreibt. Und natürlich wird er dann sofort als Vorbild verstanden, es offenbaren sich glatt weitere Männer, die Prostatakrebs haben oder hatten, berichten von ihren Erfahrungen usw.. Es menschelte also auf der buzzmashine und eigentlich wäre das der Moment gewesen, wo Jarvis hätte zugeben können, dass er an dieser Stelle als Aufklärer fungiert hat und die Leute im Saal ansprechen, die sich ihrem Potenzial/ihrer Verantwortung bewusst sein sollten, macht er aber nicht.

Stichwort Resonanz: Und dann kam Kruse (Mitschnitt Vortrag). So wie er Aufschaukelungs- und Abschaukelungsprozesse im social web beschreibt, ging ein ebenso großes Rauschen durchs Publikum. Wütend und verärgert sei er, wenn er mitbekommt, wie sich Experten über die Thematik Internet unterhalten (was er ja neulich auch gemacht hat, aber wurscht). Diese Energie hat er zum Anlass gemacht, eine neue Studie vorzustellen und kommt nach den digital inhabitants und digital immigrants nun zu den “digital visitors” und “digital residents”, die sich in ihren Wertemustern komplementär zu einander verhalten. Seinem Fazit “Wenn Sie sich über Netze unterhalten, dann unterhalten Sie sich mit Netzen” widerspricht er in seinem Schlussatz “Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig”, da die Lawine ja bereits zu Tal donnert, ein wenig. Wenn nicht die Experten miteinander diskutieren sollen (absolut korrekt), dann müssen es die user – egal ob visitor oder resident – tun, auch um die Brücken zu schaffen, die Glaser gefordert hat. Wenn auf die Frage, ob die Nutzung des Internet eine Glaubensfrage sei, geantwortet wird: “Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft”, dann muss zwangsläufig über den Sinn diskutiert werden. Ich glaube daran, dass diese divergierenden Gruppen, sich in ihren Wertevorstellungen und Vermutungen gegenseitig bereichern können, auch wenn es wahnsinnig anstrengend ist. Vielleicht sollte es keine Überzeugungsarbeit sein, aber wenigstens ein Austausch.

Und zum Abschluss hat Sascha Lobo seine shitstorm-Theorie zum Besten gegeben. Selbstironisch präsentiert er seine eigenen erlebten shitstorms, d.h. Beleidigungen, Beschimpfungen und “Anfeindungen” (er würde das niemals so nennen) und gibt zu, dass es ihm in der Vergangenheit selbst schwer gefallen ist, sich an seine eigens vorschlagene Souveränitätsregel zum Überleben eines shitstorms zu halten. Dass shitstorms immer auch eine berechtigte Kritik enthalten, meint Lobo. Dennoch halte ich nichts davon, wenn sich die Twitteria – ach nein Trolle sind das ja – gegenseitig wie 14jährige bekoffern. Wenn das Internet kein Medium ist, sondern als Kulturraum verstanden werden soll, dann gelten da auch die Regeln des menschlichen Miteinanders. Realisitischerweise wird es nur ein paar wenige Menschen geben, die so wie Sascha Lobo reagieren und das auch nur, wenn sie einen gewissen Abstand zu ihrer Rolle in Twitter gewinnen. An dieser Stelle können wir uns jegliche Authentizität sparen. Unternehmern den Rat zu geben, einerseits echt zu sein, anderseits so zu tun, als sei ihnen die Kritik “scheißegal”, ist eine Anleitung zur Schizophrenie. Letztlich wird sich der Großteil reaktiv verhalten, wenn sie mit Argumenten wie “heul doch” konfrontiert werden und nein, man wird nicht abstrahieren können, dass sich daraus die eigentliche Antikritik entwickeln könnte. Wer gegen shitstorms gewappnet sein will, sollte Twitter als Rollenspiel verstehen, als Rollenspiel für den Umgang mit Killerphrasen.

Am letzten Tag ist mir nur noch Felix Schwenzels Vortrag “Warum das Internet scheiße ist” im Kopf hängengeblieben. Die schlichte Forderung darüber nachzudenken, ob wir nicht alle zu neoliberal in Sachen Netz denken und es sinnvoll wäre, über eine staatliche Regulierung zu diskutieren, folgt nach einer Karikatur beispielhaften, nervigen Internetverhaltens. Problem #1 “Leute die nerven, nerven.” Und dann nerven da noch Talkshows übers Internet, Blogger, Twitterer die #fail benutzen; Leute, die in unser Internet schreiben; Leute die “der Blog” sagen und die, die sagen, dass “der Blog” falsch ist, nerven genauso usw. Die modifizierten Twitterportraits fand ich wunderschön.
Ach ja, für die visitors wäre dann der Beitrag von der FAZ zu empfehlen und für die residents eignet sich Herrn Knüwers Nachlese – und umgekehrt

Weitere BloggerInnen berichteten folgendermaßen:

Mike Schnoor, 15.04.2010 re:publica 2010 – Medienmomente und Kongresskultur

@stijlroyal, @kcpr 16.04.2010 Warum Blog nicht das Medium der Zukunft sein können. Die re:publica 2010.

Patrick Breitenbach, sehr gute Replik zu Kruse: Das Internet und der Kampf der kulturellen Wertewelten

@raventhird, 18.04.2010 re:publica 2010: „Kreisbewegungen, oder?“

Mathias Richel, 18.04.2010 Ein bisschen meiner re:publica zum nachlesen und schauen. (Ohne Bier, feiern, lachen und euch.)

Hannes Mehring. 19.04.2010 ein überfülltes, erwachsen gewordenes Klassentreffen

evangelisch.de, 19.04.2010 Blogger erfolgreich in die Gesellschaft integriert

Carolin Neumann, 19.04.2010 Das war die #rp10

heise.de, 19.04.2010 re:publica: Die Karawane lacht, die Hunde bellen weiter

Tim Krischak, 22.04.2010 re:publica 2010 – Studienreise und Klassenfahrt re:loaded

wasmitmedien, mp3 Folge 209 zu re:publica

Weitere Papiermedien berichteten folgendermaßen:

STERN, 15.04.2010 Kirchentag für die Klassengemeinde

SPIEGEL, 15.04.2010 Die Netzgemeinde zersplittert

ZEIT, 15.04.2010 Macht euch nackig! (über Jeff Jarvis’ Vortrag)

Taz, 16.04.2010 Bloggertreffen re:publica – Nicht nur für Nerds

3SAT.online, 16.o4.2010 Die digitale Gesellschaft

diestandard.at, 18.04.2010 “Lauter Perverse und keine Frauen im Netz”

FAZ, 19.04.2010 Wer ist hier aus der Zeit gefallen?

Bewegtbild

sehr zu empfehlen sind die dctp.tv Interviews zur re:publica

Mensch – Computer – Mensch.

with one comment

Ich habe vor einiger Zeit eine Rezension zu Schirrmachers “Payback” geschrieben und auf payback.posterous.com veröffentlicht. Ich möchte sie hier zur Vervollständigung meines Blogs auch noch posten und freue mich auf eine kontroverse Diskussion eines durchaus sehr streitbaren Buches.

Schirrmacher stellt meiner Ansicht nach wichtige Fragen unserer Zeit, nicht ohne Grund lesen dieses Buch sehr viele Menschen. Die Fragen die Schirrmacher stellt, halte ich für sinnvoll. Insofern kann ich den Aufruhr und die Kritik so mancher Schreiberlinge – die es noch nicht einmal gelesen haben, den “Tweed” aber so schön peinlich fanden – nicht nachvollziehen.

Die Argumentationsweise zur Untermauerung seiner These, Multitasking sei Körperverletzung ist schlüssig, wenn auch etwas einseitig. Am Ende heißt die Alternative “Perspektivenwechsel”, den wiederum bräuchten wir aber auch in ganz anderen Bereichen.
Ob wir durch Multitasking langsamer oder schneller werden, muss letztlich jeder für sich entscheiden und herausfinden. Bei wem der Kopf nicht mehr mitkommt, darf doch gerne die Kanäle abdrehen. Ob es sich genauso verhält wie damals mit dem Buchdruck und der gefürchteten Überforderung können wir nicht mehr nachweisen, zumindest keine Langzeitstudien durchführen. Es gibt ebenfalls Studien, die zeigen, dass Multitasking unser Gehirn besser trainiert und vielleicht brauchen wir dieses Training für die Zukunft. Möglicherweise wird Multitasking durch die Zeitökonomie des Kapitalismus in die Ecke gedrängt. Schirrmacher nennt diesbezüglich den Taylorismus, zurückgehend auf Frederick W. Taylor, der Arbeit nach Effizienz optimiert hat und weiter der “digitale Taylorismus” zurückgehend auf Maggie Jackson, der Leben, Zeit, Gedanken zerstückelt (Schirrmacher, S. 49).
Die Computer – Mensch – Diskussion habe ich als sehr bereichernd empfunden und halte sie für weitere Diskussionen zur “Digitalen Selbstbestimmung” auch als grundlegend. Wenn einige tatsächlich glauben, dass wir erst durch Computer und deren Algorithmen den Menschen richtig verstehen lernen, ist das ein erschreckendes Szenario. Anthropologisch betrachtet kompletter Schwachsinn. Aber indem wir “immer mehr so sein wollen wie Computer”, verlernen wir vielleicht auch den Wert zwischenmenschlicher Beziehungen zu schätzen – die eigentlichen Aufklärer des Menschen.
Nebenbei erklärt Schirrmacher die Algorithmen unseres täglichen Lebens, so dass hoffentlich bei dem einen oder anderen Leser das Interesse zur Auseinandersetzung mit Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung gesteigert wird.
Ebenfalls gelungen ist die abwechselnde Bezugnahme zu 1984 und Schöne, neue Welt. Er zeigt auf, dass wir (völlig) selbstbestimmt und freiwillig unser Tun und Handeln ins Internet verlagern und somit auch zur Datensammlung beitragen. Der Vorwurf 1984 ist dem Internet nicht zu machen, wenn keine Systemkritik erfolgt. Dennoch wird uns damit auch klar, wie subtil Social Networking passiert und dass es natürlich autoritäre “Kontrollorgane” gibt, die wir aber so nicht wahrnehmen
und hinterfragen.
Insgesamt nehme ich Schirrmacher nicht ab, dass er die Sozialen Netzwerke so “bewohnt” wie ich. Auch wenn er vielleicht ein Synonym verwendet, um sich anzuschauen wie Facebook, Twitter und Co funktionieren, kann er damit nicht die Erfahrungen sammeln, die ich gemacht habe. So lässt sich vielleicht auch seine sehr kritische Sicht erklären.
In Paypack werden sehr viele Themen andiskutiert, sehr viele Argumente aufgefächert. Ich bin mir nicht sicher, ob das hin und wieder zu Irritationen beim Leser führt. Letztlich bin ich Schirrmacher dankbar, dass er nicht wie die große Mehrheit das Internet als Allheilmittel des 21. Jahrhunderts glorifiziert, sondern sich kritisch damit auseinandersetzt. Noch spannender fände ich es jedoch, wenn das die “Eingeborenen des Netzes” tun würden.
So bleibt mir noch ein Zitat von Hentig (1995) an meine Rezension anzufügen: “Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung…”

Was kommen soll: Outernet

with 5 comments

Im aktuellen Kulturspiegel wird für die nächste Dekade das “Outernet” prognostiziert. Dabei wird es selbstverständlich sein, Gegenstände, die uns offline begegnen per Handy online abzubilden. Beispielsweise sehe ich einen Schuh, der mir gefällt, fotografiere ihn mit meinem Handy und lande auf einer Bestellseite des Produktes.  Das Ganze nennt sich”Outernet”.

Andere nennen es “Augmented Reality” (Erweiterte Realität) und interessanterweise ist gerade ein Salzburger Unternehmen namens Wikitude mit seiner Technologie ganz weit vorn und Gewinner des Awards for best Augmented Reality in 2009. Damit habe ich die Möglichkeit Informationen zu Gebäuden (sehr relevant für Tourismus) zu erhalten usw. Mit Geo-Tagging die Welt entdecken, das halte ich für sinnvoll.

Die zentralen Erkenntnisse in Kürze:

* Die ganze Welt wird zum Hyperlink
* Intelligente Alltagsgegenstände und eine neue Generation mobiler Endgeräte vernetzen sich im Internet der Dinge
* Augmented Reality ermöglicht maßgeschneiderte, stimmungs- und ortsrelevante Informationen
* Die Technologie rückt näher an den Menschen heran
* Die Umweltwahrnehmung wird selektiver
* Enormes Potenzial für Marketing, neue Businessmodelle und Services”

Foto: http://www.flickr.com/photos/naglobe/2402656192/
von naglobe

Written by Anne Grabs

Januar 6th, 2010 at 11:01

Jean Ziegler im Audimax Wien

without comments

Wer den Bildungsstreik immer noch nicht nachvollziehen kann, darf sich die Worte von Jean Ziegler zu Gemüte führen. Damit wird deutlich, welche Botschaft in dem Slogan “Education is not for Sale” steckt und warum eine kritische Intelligenz bzw. analytische Wissenschaft daran erkrankt, wenn man sie an den Gesetzen von wirtschaftlichem Output misst.
“Es geht nicht um eine Indoktrinierung, es geht darum die Freiheit im Menschen zu befreien!”

Written by Anne Grabs

November 26th, 2009 at 11:06

Multitasking im Medien-Alltag

with 10 comments

Wer kennt das nicht? Montag 9:20 gerade den Laptop auf den Tisch gestellt, angeschalten, hingesetzt. 9:21: Der Kollege hat eine Frage, ich höre mit halben Ohr hin. Meine Augen sind noch vollständig auf den Laptop gerichtet, die ersten Mails trudeln ein. 9:23 Ich drehe mich zum ersten Mal zum Kollegen, frage: “Was meinst du jetzt noch mal?”. Er wiederholt sein Anliegen. Doch nur die Hälfte mitbekommen. “Ich schau es mir gleich an”, antworte ich. Ich scrolle weiter durch meine Mails. 9:25 Ich öffne die Mail, lese 2,3 Sätze. Dann die Frage von meinem Chef, wie das Meeting mit Frau D. gelaufen sei. “Gut, gut soweit”. Ich bin abgelenkt und reflektiere kurz. Ich sortiere mich und sage dann ausführlicher in 3-5 Sätzen wie es war. OK, dran bleiben. 9:28 Erneut lese ich die Mail. Kunde F. ist an einer Zusammenarbeit x interessiert. Super. Ich will gerade antworten, da klingelt mein Telefon. Mein Freundin N. ist dran, fragt ob ich heute auf nen Kaffee Lust habe. Lust schon, bin aber eben erst auf Arbeit eingetrudelt und hab eigentlich keine Zeit. Ich tippe “Sehr geehrter Herr …”, N. spricht weiter. Am Ende telefonieren wird doch noch 9,5 Minuten. Ich gehe indessen zum Kaffeeautomaten. Im Geiste beantworte ich die Email.
So oder so ähnlich beginnt häufig meine Arbeit, mein Alltag. Auf das Checken von Twitter, Blogs und Facebook bin ich nicht eingegangen, das läuft ja nebenbei.

In diesem Beitrag soll es um Multitasking gehen.

Multitasking bedeuetet “mit mehreren Dingen gleichzeitig befasst sein”. Und unser Körper ist an sich ein simultanes Wunder, wenn man bedenkt, was wir alles gleichzeitig schon tun. Wir können beispielsweise mit dem Auto fahren, dabei telefonieren und nebenbei noch das Radio einstellen. Es gibt also bereits so etwas wie ein “gut gelebtes Multitasking”. Diese “Kompetenz” haben wir uns evulotionär bedingt, angeeignet und in vielen Bereichen unseres Lebens kämen wir ohne diese Fähigkeiten gar nicht mehr zurecht.

multitasking

Foto Quelle: flickr.com // User: nheeton

Multitasking zeichnet sich besonders durch seine Gleichzeitigkeit aus, also dass mehrere Dinge gleichzeitig passieren. Es findet ein Switching statt, ein Wechseln und Hin- und Herschalten zwischen den Tätigkeiten (Denken, Handeln). Dabei priorisieren wir die Fälle im Gehirn. Alles gleichzeitig und mit der gleicher Relevanz könnten wir nicht bearbeiten. Es passiert zwar alles zugleich, aber wir handeln es mehr oder weniger nacheinander ab. Betrachten wir den Anruf von meiner Freundin beispielsweise. Wenn ich weiter meine Email lese, höre ich ihr nur halb zu. Sobald ich aufstehe und mir einen Kaffee hole, bin ich wieder ganz Ohr.

Dennoch höre ich derzeit des öfteren von einem “information overflow”. Durch die zunehmende Online-Gleichzeitigkeit gelangt man teilweise an die Grenzen seiner Aufnahme- und Multitaskingfähigkeit. Man kommt mit der Masse an Informationen nicht mehr zurecht – verständlicherweise. Begibt man sich beispielsweise in Twitter, ist man schnell überfordert. Den ganzen Tweets, Blogs und News lesen? Geht nicht, man muss ja auch arbeiten. Es braucht ein wenig Übung, um damit klarzukommen. Hat man das richtige Level an Multitasking-Fähigkeiten jedoch erreicht, wird einem bei geringer Dichte an Komplexität schnell langweilig. Zu wenig Reize, also sucht man sich neue. Ich schaffe es zum Beispiel keine Minute an der Bushaltestellt in Ruhe zu warten. Schnell zücke ich das Handy, um wieder aufs Level zu kommen.
Bei zwischenmenschlichen Beziehungen, wie Freundschaften oder Paaren wird die Sache etwas kompliziert. Häufig ist man im Telefonat mit seiner Freundin und schaut nebenbei ein Youtube-Video. In diesem Fall hat man zwei Möglichkeiten:
1. man behandelt den anderen so, dass er es nicht merkt
2. er/sie merkt es und man muss sich mit den Redundanzen im Gesprächsverlauf abfinden (nachfragen, nachhaken usw.)

Beim Multitasking ist die Dichte der Optionen und deren Komplexität ausschlaggebend. Beispielsweise jemand fährt Fahrrad und löst dabei eine Matheaufgabe, was schon allein fein- und grobmotorisch schwierig sein dürfte. Eine Matheaufgabe lösen und nebenbei Musik hören, ist für viele Menschen weniger schwierig.

Wenn man Multitasking als Problem oder Belastung betrachtet, gibt es vier Möglichkeiten damit umzugehen.

  1. Beschleunigung: in allem schneller werden, sich selbst und sein Leben beschleunigen, schneller arbeiten usw. Allerdings steht dies in starkem Widerspruch zum Thema “Downshifting”
  2. Das 24/7-Modell: mehr Arbeit weniger Schlafen, Online-Gleichzeitigkeit, erscheint mir auch etwas ungesund, wird aber immer mehr Alltag
  3. Multitasking: “Double your Time”, Parallelwelten, Netzwerke, Arbeit und Privat, “Verschwende keine Zeit”, auch da fehlt mir ein wenig das Auszeit nehmen und einfach mal nichts machen.
  4. Obsessives Multitasking: zwanghaft, führt langfristig zum Burnout, man verfällt der Simultanität

All diese Vorschläge finde ich nicht so optimal, zumindest für mich. Ich glaube, ich bin schon schnell und multi genug in vielen Parallelwelten unterwegs.
Was Ullmaier dann aber vorschlägt, ist ein medienästhetisches Multitasking. Ein Multitasking, dass man als ausgeglichen für einen selbst empfindet. Er beschreibt damit ein “Light-Programm” wo ich zusätzliche Reize addiere und organisiere, z.B. TV, Laptop, iTunes und Skype sind angeschalten, 10 Browserfenster offen während man ein Telefonat führt. Es ist vielleicht ein extremes Szenario, aber es ist nicht unrealistisch, sondern mehrspurig, mit einer neuen Dichte an Optionen und Szeanarien. Ich glaube, dass das realistischer sein wird, als ein Szenario bei dem wir alle schweigend zu Hause sitzen.

Als Quelle diente mir ein Radio-Beitrag über Simultanität von Johannes Ullmaier auf FM4. An einem Sonntag vor ca. 4 Wochen. Zufällig und gleichzeitig beim Auto fahren.

Written by Anne Grabs

Oktober 6th, 2009 at 9:17

Generation Ritalin

with 4 comments

Ritalin. Ich hatte noch nieRitalin davon gehört. Wenn ich nicht den Beitrag in der Spiegelausgabe “Generation Krisenkinder” gelesen hätte, wäre mir der Begriff vielleicht kommendes Semester an der Uni in der Lehrveranstaltung “Heilpädagogik” zu Ohren gekommen.
Eigentlich hatte mich folgende Statistik aus einem Vortrag von Remo Largo (hier ein interessantes Welt-Interview mit ihm über zu hohen Leistungsdruck bei Kindern) dazu angeregt, über das Thema zu bloggen:

Verschreibung von Ritalin in Deutschland 1993-2007: +3590%

Wahnsinn.

Ritalin (Methylphenidat) gehört zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen, unterliegt dem Betäubungsmittelgesetzt und ist verschreibungspflichtig. Es wird hauptsächlich bei ADS-, ADHS, aber auch bei Schlaf-Wach-Störungen eingesetzt. Das sind die Fakten (aus Wikipedia und [werner.stangl]s arbeitsblätter).

Was eine Leistungsgesellschaft mit uns bzw. vor allem unseren Kindern macht, zeigt die oben erwähnte Statistik. Das ist nicht normal, sondern der übersteigerte Leistungswahn einer Gesellschaft, wo Kinder nicht mehr zappeln dürfen und Eltern überfordert sind. Ich möchte damit nicht sagen, das Ritalin nicht seine Berechtigung in der Medizin hat. Das kann ich nicht bezweifeln. Ich glaube aber sehr wohl, dass die Diagnose heute schneller fällt als früher.

Das ist der eine Knüller. Jetzt der Zweite. Ritalin ist, was ich wie gesagt nicht wusste, eine Life-Style-Mode-Droge. Jugendliche und Studenten nehmen sie um konzentrierter und leistungsfähiger bei Prüfungen und im Job zu sein. Basti hat mir dazu heute einen Blogbeitrag aus der Schweiz geschickt. Darin beschreibt Birgit Schmid ihren Selbstversuch mit der Mode-Pille. Auch Spiegel Autor Mathieu von Rohr ordert bei seinem “60 Stunden online” Beitrag Ritalin – auf Facebook. Ich habe die wissenschaftliche Diskussion bei Schmids Beitrag nicht verstanden und hatte an manch einer Stelle eher den Eindruck, die KommentatorInnen wollen der Wahrheit nicht ins Auge sehen. Um so lesenswerter die tiefgründigen Kommentare, z.B.
Manuel Kunz, der als Direktbetroffener von ADS über seine Erfahrungen in all den Ritalin-Jahren erzählt. Auch der Beitrag von Tanja Benedikt ist für mich treffend formuliert:

Wir sind Meister in der Symptombekämpfung, aber wir scheuen uns davor, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Kann es wirklich sein, dass praktisch schon jedes Kind eine ADS-Diagnose bekommt, wenn es in der Schule nicht so tickt, wie man das gerne als Lehrer und Eltern hätte und dann, damit auch niemand einen grösseren Aufwand hat, mit Drogen vollpumpt? Die Kinder lernen heute in der Schule nicht mehr als früher, im Gegenteil. Aber sie sind definitiv schneller “verbraucht”.

oder Florian Brücher

… diejenigen, die sich hier fürchterlich über den kriminellen, unangebrachten Konsum von Ritalin beschweren, sollten sich eventuell mal auf einem Campus zur Klausurenzeit umsehen. Da muss man nicht in die oft genannten USA gehen, da muss man auch nicht an AD(H)S leiden. Da bedarf es lediglich einiger gestresster Studenten, Apotheker oder Ärzten unter den Eltern und schon hat man das Mittel. Was ich persönlich nicht allzuschlimm finde, denn diejenigen Personen aus meinem Umfeld, die Ritalin ausprobiert haben, sind durchaus vernünftige Menschen.

sowie Markus Leutwyler

Mag sein, dass die Autorin kriminell gehandelt hat, doch was sie aufzeigt, ist eine Krankheit in unserem System. Die Krankheit, Leistungen stets mit der höchstmöglichen Leistung zu vergleichen und nicht mit der höchstmöglichen, nachhaltig verträglichen Leistung. Das schraubt die Anforderungen stets nach oben und immer mehr Menschen zerbrechen daran.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von all dem halten soll. Mir ist die Mode-Pille einfach noch nicht begegnet. Ich fände es auch völlig absurd so etwas zu nehmen. Ich kann immer nur so viel leisten wie ich eben dazu fähig bin. Niemand legt mir abends ein Bonbon ans Bett, weil ich mich so abgestrampelt habe, oder? Und für wen dann eigentlich? Für die Gesellschaft? Für mich sicherlich nicht. Da fände ich es wichtiger, dass unsere (Leistungs-)gesellschaft die Mechanismen der Leitungsmotivation kennt und versteht und in allen Bereichen anwendet.

Was meint ihr dazu? Habt ihr schon mal davon gehört? Kennt ihr jemand der Ritalin zur Leistungssteigerung nimmt?

Written by Anne Grabs

September 3rd, 2009 at 6:17

Video zum Bildungskongress.

with 4 comments

Bildungskongress 2009 - Quelle: METRO AG

Bildungskongress_2009

Ich habe ja bereits gestern mein Nachwort zum Bildungskongress auf Soundcloud gestellt. Bitte verzeiht mir, dass an manchen Stellen der Zusammenhang fehlt. Vielleicht muss ich mich erst mal ans Podcasten gewöhnen.

Nachlese (-rede) zum Bildungskongress der METRO AG by Annellchen

Prof. Kruse hat eine wirklich tolle Präsentation gehalten.

Meine Lieblings-Zitate:
“Das Soziale Netz startet im Moment durch.”

“Hier findet etwas statt, eine Macht bottom up.”

“Heimat ist, wo man seine Pupertät durchlitten hat.”

“Internet: ein gigantisches Gehirn in der Pupertät.”

“Ich glaube, dass es der Bildungslandschaft gut täte, wenn sie etwas Erotik bekäme.”

Ich denke, wir haben ingesamt ein positives Bild hinterlassen, aufgerüttelt und gleichzeitig Interesse geweckt. Hoffentlich wird sich jetzt einiges ändern. Wenn nicht, kümmern wir uns drum :)

Anbei nun das versprochene Video mit den Interviews, die Melanie und ich auf dem Bildungskongress geführt haben.

Vielen Dank an dieser Stelle an die interviewten Personen für die interessanten Beiträge.

  • Peter Blomert – Gesamtschule Espenstraße Mönchengladbach
  • Monika Stoll-Röhl – Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg Coesfeld
  • Christopher Schering – Geschäftsführer cobra youth communications GmbH
  • Felix Schaumburg – Gesamtschule Barmen in Wuppertal

work-life-balance und down-shifting

with 2 comments

Die Begriffe sind zwar etwas denglisch, aber mit work-life-balance und down-shifting werden neue Konzepte Lebensgestaltung beschrieben, die für mehr Qualität und Gesundheit sorgen sollen. Auch wenn ich keine genauen Statistiken kenne, Burnout entwickelt sich zur neuen Volkskranheit, weshalb ich auch die “Initiative für (mehr) Solidarität mit Burnoutbetroffenen” der burnout.net unterstütze. Unter alistapart.com habe ich einen ganz interessanten, aktuellen Artikel gefunden. Wendy Wickham schreibt in Ihrem Blog am 5. Mai von ihrem Social Media Burnout und verabschiedet sich vorerst vom Socializing (am 6. Mai findet sich jedoch schon ein neuer Blogpost).
Warum Burnout keine reine Manager- oder Lehrerkrankheit mehr ist, darüber kann jeder mal selbst nachdenken. Ich habe da meine eigenen Auffassungen darüber. Es ist sicher ein Mix aus zu wenig persönlichem, ehrlichen Austausch und Achtsamkeit untereinander und gleichzeitig dem Dasein in einer schnellen, globalisierten Welt. Auch wenn das Social Web den “Weg des Miteinanders” geht, wie die Beispiele betterplace.org, utopia.de, webenin oder SocialBlogger.de u.v.m zeigen, sind wir doch alle allein, oder nicht?

work-life-balancing bedeutet die Vereinbarkeit von Familie, Beruf (und Freizeit). Damit einher gehen laut Studien der OECD die Familienfreundlichkeit der Unternehmen, das Rollenverständnis von Frauen und Männern, Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und und und. Man könnte meinen, dass das heute sehr viel einfacher, vor allem in der Dienstleistungsbranche (Internet) sein müsste, doch oftmals machen es auch bürokratische Hindernisse schwer dies zu vereinen.

down-shifting ist ein recht junger Begriff und beschreibt die Abkehr vom Materialismus hin zum Einfachen Leben. Die Kritik an der Reizüberflutung und Schnelllebigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Down-shifting gilt auch als Chance in der Krise, da man weniger Zeit für die Arbeit verwenden und sich somit seinen Interessen  oder stärker seiner Familie widmen kann.

Auch wenn ich oft meine Schwierigkeiten mit Salzburg und Österreich habe (Konservativität und Trachtenmode : ) sind die Natur und die Berge eine wirkliche Bereicherung für mich und mein Leben. Ich kann wirklich sagen, dass sich meine Lebensqualiät durch die Natur verbessert hat. Erst am Sonntag war ich in Südtirol auf 2700 Metern (Kempspitz), dank Sonja, die uns ihre Heimat gezeigt hat. So weit oben wird alles relativ. Du brauchst kein Geld, weil du keins ausgeben könntest. Du schaust in die weite Bergwelt und stellst fest, dass deine Probleme doch kleiner sind als du dachtest.
Nur eines stört mich am Berggehen in Österreich. Österreicher bringen es wirklich fertig “Bergheil” am Gipfel zu sagen. Sorry Leute, aber das geht gar nicht. “Bergfrei” heißt die deutsche Alternative.

neue Website für Christina und Isabella – mobiletierpraxis.at

with one comment

Seit einigen Wochen ist sie nun online: Die Mobile Tierpraxis von Christina und Isabella. Wäre Christina nicht meine Freundin, wüsste ich auch nicht, dass es Tierhomöopathie gibt, obwohl das Thema ja sehr spannend ist. Auf der Website www.mobiletierpraxis.at kann man alles ganz genau nachlesen. Akupunktur, Laserbehandlung, Ernährungsberatung usw. Die Website haben wir mit Jimdo gestaltet und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch in Richtung Suchmaschinenoptimierung bietet Jimdo Möglichkeiten zur On-Page-Optimierung. Danke an dieser Stelle auch an Hendric Rüsch, der uns beraten und geholfen hat.

mobiletierpraxis.at - Zum Wohl für TIER und MENSCH

Die Mobile Tierpraxis muss sich noch einen Namen machen bzw. bekannter werden. Deshalb bitte ich jeden, der diesen Eintrag liest: Bitte Weitersagen, Weiterempfehlen, Twittern, Bookmarken, Facebooken usw.

Christina und Isabella wünsche ich weiterhin viel Erfolg!

von open content und open education

without comments

“Für alle diejenigen die ‘open content’ unterstützen, müssen wir einfache Bedingungen schaffen!” So in etwa übersetze ich das Zitat von David Wiley, den ich als Bildungsrevulotionär beschreiben würde und als Vorbild für “open education”.

If we (the “experts”) can’t explain why content is relevant to learners’ lives, can we really expect them to get excited about learning it? (via Twitter)

Mit “Hacking Education” entsteht seit einigen Wochen ein Projekt, was sich für freie und offene Bildung einsetzt, eine Bildung ohne Bildungsinstitutionen, aber mit den Möglichkeiten und Tools des web2.0.
Zitat: “Alles Wissen, das nicht geteilt wird, ist jetzt schon vergessen. Alles Wissen, das nicht im Web ist, ist jetzt schon vergessen.”
Die dazugehörige Unkonferenz findet am 22. Oktober in Berlin in der Homebase statt.

Diese Woche ist auch ein Paper von einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung mit dem Titel “Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur”, die betont wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendlich Medienkompetenzen erlernen. Zitat: “In diesem Sinne richtet die Kommission den eindringlichen Appell an den Bund, die Länder und die Sozialpartner, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Bedingungen für eine systematische und nachhaltige Entwicklung von Medienbildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung und wichtige Voraussetzung für die persönliche Entfaltung von Berufs- und Ausbildungsfähigkeit zu schaffen.” Medienkompetenz ist damit keine hinreichende, sondern eine notwendige Fähigkeit, um im Beruflichen als auch privat zu wachsen. Ich finde diese Betonung sehr wichtig, denn ich kann mir wirklich nicht ernsthaft vorstellen, dass die Communities in 10 Jahren ausgestorben sind.

Außerdem habe ich diese Woche von Chris Messina’s “The open, social web” gelesen, indem er beschreibt was mit Offenheit gemeint ist und was es benötigt, geht auf Beispiele im web2.0 ein usw. Das schönste Zitat ist: “You can’t have “social” without “society.” Was im Social Web passiert, ist die Verlagerung von sozialen Beziehungen in den Kulturraum (ja ich sage es) Internet. Auch ein wichtiger Hinweis in Bezug auf Social Media Marketing.

Lawrence Lessig hat vor kurzem sein Buch “Remix” zum freien Download zur Verfügung gestellt. Ich habe mir mal alle 352 Seiten ausgedruckt und mit dem Vorwort begonnen. Lawrence Lessig stellt sich zu Beginn die Frage, ob es schlecht für unsere Kinder ist, wenn sie als Kriminelle behandelt werden, für Dinge die am Ende “Alle” tun. Das Buch handelt von Creative Commons, openess, creativity usw.

sofaLogoHome

Und zu guter letzte möchte ich über sofatutor.com – “Eine Videoplattform für angenehmes Lernen” schreiben. Ich finde, es ist weit mehr als nur angenehmes Lernen. Hätte es so etwas früher gegeben, hätten sich alle Sorgen wegen den Mathenoten in  Luft aufgelöst (Ich hatte die zum Glück nie). Bei sofatutor gibt es jetzt über 1000 Mathevideos, wo wirklich engagierte Leute Videos über mathematische Formeln usw. drehen und online zur Verfügung stellen. Absolut genial! Ich habe es erst gestern meiner Freundin empfohlen, die am Montag ihre Matheprüfung macht und damit sehr gut lernen kann. Besonders viele Videos sind von Martin Wabnik zu finden, dem ich an dieser Stelle ein Kompliment für sein Engagement aussprechen möchte. LG an die Betreiber Alex und Stephan!

Solche und noch viele weitere Projekte zeigen wie großartig und sinnvoll open education und open content ist!

DeliciousDiggFacebook
RSS FeedStumbleUponTwitter