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	<title>Anne Grabs &#187; pädagogik</title>
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		<title>Social Media-Tools für die Bachelor-Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe meine Bakk-Arbeit. Das Schreiben habe ich ja ohnehin jetzt ein halbes Jahr lang trainiert und herausgekommen ist unser Buch &#8220;Follow me: Erfolgreiches Social Media Marketing&#8220;. Einen Blogbeitrag zum Buch-Schreib-Prozess bin ich mir selbst noch schuldig, folgt also (Update: ist erfolgt). Nun aber zu meiner Bakk-Arbeit. Die Österreicher kürzen das gerne ab. Bakkalaureat oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe meine Bakk-Arbeit. Das Schreiben habe ich ja ohnehin jetzt ein halbes Jahr lang trainiert und herausgekommen ist unser Buch &#8220;<a href="http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2467">Follow me: Erfolgreiches Social Media Marketing</a>&#8220;. Einen Blogbeitrag zum Buch-Schreib-Prozess bin ich mir selbst noch schuldig, folgt also (Update: ist erfolgt).</p>
<p>Nun aber zu meiner Bakk-Arbeit. Die Österreicher kürzen das gerne ab. Bakkalaureat oder Bachelor, gehuppt wie gesprungen, schreiben werde ich sie. Als Thema habe ich mir &#8220;Online-Gaming&#8221; gesucht. Mich interessiert schon länger, warum Online-Games oder Computerspiele ganz allgemein eine solche Faszination ausüben. Daher wird meine Forschungsfrage in die Richtung gehen, welche Kompetenzten beim Online-Gaming (am speziellen Beispiel) World-of-Warcraft vermittelt werden und ich behaupte, dass es einige sind (soziale und kognitive).</p>
<div class="prezi-player"></div>
<div class="prezi-player">Hier ist übrigens meine <a href="http://prezi.com/vx1in4x9zxuh/prasentation-der-bachelorarbeit/">Präsentation der Bachelorarbeit</a> auf <a href="http://prezi.com">Prezi</a>.</div>
<div class="prezi-player"></div>
<div class="prezi-player">
<div class="prezi-player-links"></div>
</div>
<p>Natürlich wird ein Teil meiner Recherche offline in den Literaturverzeichnissen relevanter Bücher erfolgen, aber den Großteil werde ich online recherchieren und dokumentieren. Tools, die ich dafür nutze, sind:</p>
<p><a title="Twitter" href="http://twitter.com/">Twitter</a></p>
<p>Zunächst einmal habe ich mir relevante Keywords in Twitter gespeichert, wie z.B. &#8220;Computerspiele&#8221;, &#8220;Killerspiele&#8221;, &#8220;World of Warcraft&#8221;. So kann ich aktuelle Diskussionen verfolgen, die mir später auch als Aufhänger meiner Arbeit dienen können (Einleitung, Schluss).</p>
<p><a title="Delicious" href="http://www.delicious.com">Delicious</a></p>
<p>Ich bin leidenschaftlicher Delicious-Nutzer. Was wäre ich ohne meine Bookmarks? Ich weiß, dass viele das anders lösen. Mitunter speichere ich mir wichtige Links in Echtzeit auch als Favorit in Twitter, aber zur Ablage und Sortierung ist Delicious unersätzlich. Delicious ist aber auch eine wichtige Quelle, wenn es um Studien oder interessante Links geht. Der Vorteil liegt im Filter. Wenn ich in Google nach &#8220;Computerspiele Studie&#8221; suche, bekomme ich eben alles angezeigt, dass nach Googles Algorithmus interessant ist. Bei Delicious bekomme ich nur das angezeigt, was mittels Tags von einem User als relevant eingestuft wurde.</p>
<p>Google Scholar</p>
<p>Über die Google Scholar-Suche kann man sich wissenschaftliche Publikationen anzeigen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Medienkompetenztage in Salzburg</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 15:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein subnet veranstaltet die Medienkompetenztage in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur Eröffnung am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos. Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein <a href="http://subnet.at" target="_blank">subnet</a> veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/" target="_blank">Medienkompetenztage</a> in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/about" target="_blank">Eröffnung</a> am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos.</p>
<p>Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter Medienkompetenz fällt nicht nur die Fähigkeit, sich über klassische Medien wie TV, Zeitung und Bücher umfassend informieren, sondern auch mit dem Internet und neuer Technologie sicher und reflektierend umgehen zu können. Gerade vollzieht sich der Wandel zur Wissens- und Informationsgesellschaft und es ist wichtig, die Menschen, insbesondere die jungen Menschen im kritischen Umgang, darauf vorzubereiten. Denn Technologie verändert zunehmend auch Unternehmen. Sie verlangen heute explizit die Recherchekompetenz und einen sicheren Umgang mit dem Internet von ihren Bewerbern. Aber auch die Konsequenzen dieses Wandels müssen sichtbar gemacht werden. Wer besitzt unsere Daten und dadurch auch die Informationshoheit? Oder sollten die Daten im Netz nicht grundsätzlich für jeden frei zur Verfügung stehen? Mit Daten können auch kreative Prozesse initiiert werden und andererseits besteht auch die Gefahr des Datenmissbrauchs und der zweckentfremdeten Verwendung. Hier muss aufgeklärt werden.</p>
<p>Welche Rolle spielen bei diesem Prozess die Bildungsinstitutionen? Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind in der Wissensgesellschaft unbedingt zu vermitteln? Aber nicht nur die Bildungsinstitutionen, auch die Eltern müssen für diese Aufgabe mit ins Boot geholt werden. Sie benötigen einen Überblick, welche neuen Medien für ihre Kinder relevant sind und in welchem Maß Medien in welchem Alter konsumiert werden sollten.</p>
<p>Die Medienkompetenztage versuchen nun, diese Lücke zu schließen. Bei der Auftaktveranstaltung am 7. April um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF wird grundlegend die Frage beantwortet, was Medienkompetenz eigentlich ist und wer sie fördern kann. Christine Wijnen zeigt in ihrem Vortrag &#8220;Die Bedeutung des Social Web im Kontext von Sozialisationsprozessen&#8221;, welche Rolle Medien beim Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen spielen und schon immer gespielt haben. Denn jede Generation ist bisher von &#8220;neuen&#8221; Medien geprägt wurden.<br />
Am 8. April laden wir Schüler_innen dazu ein, bei verschiedensten Workshops Medien selbst zu produzieren. Wir bringen ihnen aber auch bei, wie sie sicher im Netz surfen und zu guter letzt, wie sie das Internet zum Lernen einsetzen können.</p>
<p>Der Verein subnet veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at" target="_blank">Medienkompetenztage</a> gemeinsam mit Organisationen und Institutionen in Salzburg. Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung für Schulklassen erfolgt über  http://medienkompetenztage.subnet.at. Zu den Kooperationspartner gehören der ORF Salzburg, Institut für Medienbildung (IMB), Radiofabrik, Akzente und BFI.</p>
<p>Der Landesschulrat Salzburg unterstützt die Medienkompetenztage. Der Amtsführende Präsident Prof. Mag. Herbert Gimpl unterstützt dieses Projekt und eine konstruktive, proaktive Herangehensweise unter Einbeziehung aller Beteiligten und Betroffenen.</p>
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		<title>Rückblick: digital divide Diskussion bei subnet</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 07:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag Abend fand bei subnet ein open space zum Thema &#8220;Die digitale Kluft &#8211; ein Generationenkonflikt&#8221; statt. Es fanden sich Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen in unserem Office ein. Angefangen von einem Journalisten, einem Lernspielentwickler über Lehrerinnen, Jugendarbeiterinnen, eine interessierte Mutter und StudentInnen. Die Diskussion kam erfreulicherweise sehr schnell in Gange. Die Frage, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag Abend fand bei <a href="http://subnet.at/" target="_blank">subnet</a> ein open space zum Thema <a href="http://subnet.at/content/digital-divide" target="_blank">&#8220;Die digitale Kluft &#8211; ein Generationenkonflikt&#8221;</a> statt. Es fanden sich Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen in unserem Office ein. Angefangen von einem Journalisten, einem Lernspielentwickler über Lehrerinnen, Jugendarbeiterinnen, eine interessierte Mutter und StudentInnen. Die Diskussion kam erfreulicherweise sehr schnell in Gange. Die Frage, ob die digitale Kluft ein Generationenkonflikt ist, konnten wir insofern beantworten, als das es in Bildungsinstitutionenhäufig ein Generationenkonflikt ist, der zum einen durch fehlende Medienkompetenz und andererseits durch Desinteresse, Unsicherheit von LehrerInnen und Eltern begründet ist. Ob man ein Digital Native, Immigrant usw. ist, bleibt jedoch generationsunabhängig. Einig waren sich die TeilnehmerInnen, dass Medienkompetenz in den Schulen, aber auch in den Haushalten gefördert werden muss. Dafür sei es wichtig zwei Fragen zu diskutieren:<br />
1. Wie nutzen ich das Netz als Wissensquelle, wie gehe ich damit um und welche Möglichkeiten bietet es mir?<br />
2. Wie stelle ich mich im Netz dar, was ist Online Reputation und welche Rechte habe ich bei Mobbing? Wie verhalte ich mich im Chat?</p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Verbot von Seiten/Sperrung haben wir intensiv das Thema Pornographiekonsum von Jugendlichen diskutiert. Dabei konnte uns Pamela Heil vom <a href="http://www.spektrum.at/" target="_blank">Verein Spektrum</a> Einblicke in ihre Arbeit mit Jugendlichen gewähren und sie vertritt den Ansatz, dass die Seiten nicht gesperrt werden dürfen, sondern gemeinsam darüber mit Jugendlichen thematisiert werden müssen und das direkt beim surfen.</p>
<p>Als nächsten Schritt werde ich versuchen, über Kooperationen aktiv Schulen anzusprechen, um Workshops halten und die Thematik bei Elternabenden ansprechen zu können. Es ist nicht leicht, Schulen für das Thema zu sensibilisieren. Meist wird das Thema erst dann interessant, wenn die Konsequenzen zu spüren sind und meistens ist es dann schon zu spät.</p>
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		<title>THEN vs. NOW</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[analog vs. digital tethered vs. mobile isolated vs. connected generic vs. personal consumption vs. creating closed vs. open aus der Keynote von David Wiley über Open Education]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">analog vs. digital</p>
<p style="text-align: center;">tethered vs. mobile</p>
<p style="text-align: center;">isolated vs. connected</p>
<p style="text-align: center;">generic vs. personal</p>
<p style="text-align: center;">consumption vs. creating</p>
<p style="text-align: center;">closed vs. open</p>
<p style="text-align: center;">aus der Keynote von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VcRctjvIeyQ" target="_blank">David Wiley über Open Education</a></p>
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		<title>Arbeit, Identifikation und Motivation</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 14:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Juni-Ausgabe der Brandeins hat Thomas Ramge einen Beitrag mit dem Titel &#8220;Das Ich und die Organisation&#8221; geschrieben. Darin unterscheidet er vier Mitarbeiter-Rollen, die in Konzernen vertreten sind. Gleichzeitig habe ich innerhalb meines Studiums bereits verschiedene Motivationstheorien kennengelernt. Mein Ziel ist es diese Theorien mit Ramges&#8217; Beitrag in Zusammenhang zu setzen. Es ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Juni-Ausgabe der Brandeins hat Thomas Ramge einen Beitrag mit dem Titel <a title="Brandeins" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/was-wirklich-zaehlt/artikel/das-ich-und-die-organisation.html" target="_blank">&#8220;Das Ich und die Organisation&#8221;</a> geschrieben. Darin unterscheidet er vier Mitarbeiter-Rollen, die in Konzernen vertreten sind. Gleichzeitig habe ich innerhalb meines Studiums bereits verschiedene Motivationstheorien kennengelernt. Mein Ziel ist es diese Theorien mit Ramges&#8217; Beitrag in Zusammenhang zu setzen. Es ist ein langer Artikel, bitte Zeit nehmen.</p>
<p>Um sich der Typenbildung von Mitarbeiter zu nähern, teilt Ramge zunächst in folgende vier Kategorien ein. Ausgehend davon, dass es in einem Unternehmen Höchstleister und Mindestleister sowie hoch Identifizierte (identifizieren sich mit Unternehmen, dessen Philosophie usw.) und nicht Identifizierte MA gibt, lassen sich folgende Kategorien bilden.</p>
<p>1. hoch identifizierte Höchstleister<br />
2. nicht identifizierte Höchstleister<br />
3. hoch identifizierte Mindestleister<br />
4. nicht identifizierte Mindestleister</p>
<p>Den hoch identifizierten Mitarbeiter bezeichnet Ramge nun den <strong>&#8220;Wir-in-der-Firma&#8221;</strong> Typen. Er identifiziert sich sehr stark mit dem Unternehmen und hält es für genau die richtige Firma für ihn. Der Typus ist häufig in High-Konzernen anzutreffen und für diese ist er ein Idealfall, denn er trägt das &#8220;wir&#8221; auch nach außen. Die Anerkennung über den Arbeitgeber ist ihm sehr wichtig, er arbeitet ja nicht irgendwo. Und deshalb geht es ihm auch schlecht, wenn seine Firma leidet. Motivationstechnisch ist er gut gestellt, denn er hat immer eine machtvolle Position in der Firma (&#8211;&gt; Geltungsstreben) und gleichzeitig Arbeit die ihm Freude bereitet.<br />
Dennoch hat der Idealfall auch seine Schwächen, zum einen die der Überidentifikationen und möglicher Enttäuschung, zum anderen kann er schnell auch das Feld räumen, wenn ihm eine andere Organisation signalisiert &#8220;hier kommst du schneller ans Ziel&#8221;.</p>
<p>Den nicht identifizierten Höchstleister bezeichnet Thomas Ramge als <strong>&#8220;Der Söldner&#8221;</strong>. Söldner sind typische Vertriebler, denen es egal ist für wen sie arbeiten, hauptsache die Anreize stimmen. Die Qualität seiner Arbeit (er ist Höchstleister) ist genauso gut wie die des stark Identifizierten, nur das er aus einer anderen Motivation heraus handelt (&#8211;&gt; extrinische Motivation; Status, Dienstwagen, BusinessClass). Insgesamt möchte er sich nicht von der Organisation abhängig machen, zumindest nicht emotional. Er ist stark leistungsmotiviert, denn wenn die Leistung stimmt, stimmt auch das Geld.</p>
<p>Kommen wir nun zu den Minderleistern. Wie stellen wir uns nun einen identifizierten Mindestleister vor? Es ist &#8220;der Verbitterte&#8221;, der nie die nötige Anerkennung, die versprochenen Positionen von seiner Firma, seinem Chef erhalten hat. Meist haben sie als &#8220;Wir-in-der-Firma&#8221; Leister begonnen und mit viel Engagement und Einsatz das Unternehmen vorangebracht. Bis sich irgendwann zeigte, dass er dafür keine Anerkennung, kein positives Feedback bekommen würde oder nur so lange, wie es der Firma gut geht. Stark identifizierte Mindestleister suchen eine &#8220;Familie&#8221; im Unternehmen und man sagt, dass sie über ein geringeres Selbstbewusstsein verfügen als beispielsweise die Hochleister. Verbitterte betreiben den Flurfunk im Büro sehr intensiv und neigen im Extremfall auch dazu Kundendaten der Firma weiterzugeben o.ä.</p>
<p>Die nicht identifizierten Mindestleister könnte man auch als <strong>&#8220;Faulenzer&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;Unfähige&#8221;</strong> beschreiben, wobei zunächst zu unterschreiden ist, ob jemand einfach faul ist oder schlicht und einfach nicht kann (unfähig ist). Faulenzer ähneln den Verbitterten, allerdings hegen sie keine Pläne gegen das Unternehmen, sondern wollen einfach nur durchkommen. Identifikation mit sich selbst und genügend Selbstwert erhalten sie durch ihre Hobbies, wie Biken, Trekking, Tennis, Wandern. Der Typ Faulenzer ist in jedem Unternehmen und auf allen Stufen anzutreffen.<br />
Dann gibt es noch die Unfähigen, die aufgrund eines übersteigerten Selbstbewusstsein mehr reden als sie wirklich können. Sie überschätzen sich selbst und sind sehr enttäuscht, wenn jemand anderes sie für ihre Unfähigkeit kritisiert.<br />
Quelle: Brandeins, 11. Jahrgang, Heft 06 Juni 2009, S.84 &#8211; 89</p>
<p>Nun zur Motivation</p>
<p>Man kann grundlegend zwischen Machtmotivation, Leistungsmotivation und Anschlussmotivation unterscheiden. Es gibt Menschen, die arbeiten, um eine Position zu erlangen (Macht). Es gibt Menschen die gerne viel leisten, die Wissen aufbauen wollen (Leistung) und es gibt Menschen die vor allem den Austausch zu anderen Menschen suchen (Anschluss). Diese Motivationstypen können auf gemischt auftreten, beispielsweise Macht- und Anschlussmotivation (Macht bei vielen Menschen, Beeinflussung, Sicherheit), allerdings nicht alle drei zusammen. Weiterhin können folgende Bedürfnisse und Bestrebungen auf den Menschen motivierend einwirken:<br />
Geltungsstreben: hohes Ansehen in Öffentlichkeit; Blockade wenn zu wenig Anerkennung im Privaten</p>
<p>Machtstreben (nach McClelland): beeindrucken, hat zwei Ausprägungen (kann sich Aggression ausdrücken oder in Altruismus, d.h. andere Menschen von einem abhängig machen, helfende Berufe), sich-stark-fühlen-Wollen, Umwelt/ Mitmenschen beeinflussen</p>
<p>Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit: „In-Sein“, Angst vor Verlust wichtiger Bezugspersonen, Sehnsucht nach möglichst engen, intensiven sozialen Kontakten, nach Liebe</p>
<p>Bedürfnis nach Stressreduktion: seelischer und körperlicher Stress, Aktivierungsforschung: Überforderung (über längere Zeit hinweg zu schwierige oder zu viele Aufgaben) oder Unterforderung (Reizmangel, Langeweile, Abnormalität, sensory deprivation);</p>
<p>Bedürfnis nach Angstvermeidung: bedrohliche Situationen besonders intensiv wahrnehmen; nach Freud „Realangst“ und „neurotische Angst</p>
<p>Bedürfnis nach Autonomie: Selbststeuerung, Verursachung „von innen“, in sich selbst verankert sein, keinem Menschen oder Umweltgegebenheiten ausgeliefert sein,</p>
<p>Bedürfnis nach Effektivität: Handelnder Mensch – Kompetenzmotivation (Was kann ich?) „Selbstwirksamkeit“ nach Bandura, gestecktes Ziel aus eigener Kraft erreichen</p>
<p>Bedürfnis nach Handlungskontrolle: Wille, etwas Erreichen wollen und gleichzeitig Angst zu versagen, der Wille (Eigenverantwortung) ist nicht gleich Motivation (Verursachung)</p>
<p>Leistungsmotivation (LM): Erfolgsmotivation, also etwas besser machen oder Misserfolgsmotivation, also man fürchtet den Misserfolg bzw. glaubt dass dieser eintritt; in der Realität vermischen sich diese Faktoren; LM steht in Beziehung zu Leistungswerten, kognitiven und affektiven Persönlichkeitsmerkmalen</p>
<p>Sachbezogene Interessen (inhaltsspezifische Motivation): Interesse an einer Sache wegen „Wissensvorsprung“ (um anzukommen bei anderen) oder Faszination am Thema (Bedürfnis nach optimaler Aktivierung);<br />
Konzept „inhaltsspezifische Motivation“ nach Nenniger, Hochleistungsmotivierte können Schwankungen im Interesse während des Problemlöseprozesses haben (Ermüdungserscheinungen, konkurrierende Leistungsanreize)</p>
<p>Bedürfnis nach Belohnung bzw. Strafvermeidung: positive, negative Verstärkung; Achtung bei materieller Verstärkung (extrinsisch) nur kurzfristige Motivation</p>
<p>Bedürfnis, sich mit dem Gemeinwohl zu identifizieren: als Einzelperson in Gemeinschaft eingebunden, angewiesen. Mensch als „Herdentier“: 1. soziale Verhaltensweisen, 2. egozentrische Strebungen</p>
<p>Bedürfnis nach Schutz und Hilfe: Bedürfnis eigene Existenz durch soziale Hilfe abzusichern &amp; zu bereichern</p>
<p>Bedürfnis, sich in andere einzufühlen und ihnen zu helfen (Altruismus): die Hilfeleistung ist wahrscheinlicher, wenn wir selbst schon einmal in der Situation waren oder wenn jemand „nichts dafür kann“ oder wenn wir davon profitieren</p>
<p>Erkenntnisstreben: alle Menschen Philosophen, brauchen Erkenntnis oder ein eigenes Verständnis davon „was die Welt im Innersten zusammenhält“, Goethe/Faust. Geistige Leistung „an sich“ stimuliert, ist lustvoll, nicht wegen sozialer Anerkennung</p>
<p>Bedürfnis nach Vergleichen von Eigenem bzw. Bekanntem und Fremdem bzw. Unbekanntem: Entwicklung des eigenem Selbst durch Vergleich mit anderen,</p>
<p>Bedürfnis nach Gerechtigkeit: Glaube an eine gerechte Welt; Bedürfnis nach kognitiver Ordnung und Orientierung, nach sozialer Anerkennung (Selbstwertgefühl), Anwendung des kategorischen Imperativs nach Kant</p>
<p>Bedürfnis nach Anreizen, die in den Handlungszielen enthalten oder damit verknüpft sind (zielbezogene oder extrinsische Motivation): „um zu“, Anreize die „von außen“ kommen, Geld verdienen, sich viel leisten können</p>
<p>Bedürfnis nach Anreizen, die in der Tätigkeit selbst begründet liegen („Flow“-Erlebnis, intrinsische Motivation): keine Belohnung, sonst geht intrinsische Motivation verloren (meistens)</p>
<p>Bedürfnis nach optimaler Reizvariation und Aktivierung („Neugier“): mittlere Aktivierung nach Yerkes und Dodson, Überaktivierung führt zu Verkrampfung, „Reizhungrige“ („sensation seekers“) brauchen viele, starke Reize und viel Abwechslung, was bei anderen Menschen wiederum Abwehr auslösen würde.</p>
<p>Selbstverwirklichungsstreben (Bedürfnis nach Sicherung und Erweiterung der eigenen Existenzmöglichkeiten): Entfaltung, optimale Umwelt, klar Werden über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, Selbstwahrnehmung</p>
<p>All diese Faktoren beeinflussen uns bei der täglichen Arbeit und je nachdem wie wir dispositioniert sind, werd wir leistungs- oder macht- oder anschlussmotiviert sein. Außerdem kommt es ebenso darauf an, welchen Schwerpunkt wir generell der Arbeit bemessen oder ob die Arbeit nur ein &#8220;Brotjob&#8221; ist. Das alles trägt natürlich zur Identifikation im Unternehmen bei. Mit einem Unternehmen, welches es mir am ehesten ermöglicht, meine Bedürfnisse und Bestrebungen umzusetzen, werde ich mich stärker identifizieren als mit einem, welches mir diese Möglichkeiten nicht bietet. Das hat am Ende nicht viel mit der Firmenphilosophie zu tun, da die meist nur in eine Richtung abzielt und für den Unternehmenserfolg steht, nicht für die einzelnen, individuellen Ziele der Mitarbeiter. Ich glaube, es wäre aber viel wichtiger für einen Unternehmer herauszufinden, welche Ziele jede/r verfolgt, was den Mitarbeiter antreibt, ihn tagtäglich motiviert (oder motivieren würde) und je nachdem die Rahmenbedingungen individuell festlegt. Derzeit ist Arbeit so definiert, dass sich der Arbeitnehmner den Bedingungen des Arbeitgebers anpassen muss. Auch wenn der Job an sich interessant wäre, die Konditionen stimmen usw., wird oft ein System &#8220;mitverkauft&#8221; das vielleicht auf den neuen Mitarbeiter nicht passt. Beispielsweise ein wöchentlich festgelegter Tag an dem ALLE Mitarbeiter sich in einer Bar treffen. Der neue Mitarbeiter ist jedoch wenig anschlussmotiviert, vielleicht auch eher zurückhaltender und fühlt sich dadurch unwohl. So hat jeder Mensch andere Bedürfnisse, andere Bio-Rhythmen, andere Sicherungsbedürfnisse, intrinsische und extrinsische Anreize usw. Es gibt verschiedene Methoden diese herauszufinden, nur macht es keiner. Was alle machen, ist Leistung verlangen, durch Zeiterfassung gemessen. Wie man jedoch richtig die Motivation und Kreativität steigert, fragt sich kaum einer (Denkanstoß für alle Unternehmer).</p>
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		<title>Lernen gestern, heute, morgen.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[schule 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Über diese Grafik bin ich eben zufällig durch einen Blogpost von Lisa Rosa gestoßen. Ich habe mir die Studie des MIT &#8220;Learning: Peering Backward and Looking Forward in the Digital Era&#8221; aus Zeitgründen nicht durchlesen können, finde aber die Gegenüberstellung (Grafik) sehr anschaulich. Danke Lisa für den Hinweis. Hier der Link zur Studie von Margaret [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über diese Grafik bin ich eben zufällig durch einen <a href="http://lisarosa.twoday.net/stories/5590314/" target="_blank">Blogpost von Lisa Rosa</a> gestoßen. Ich habe mir die Studie des MIT &#8220;Learning: Peering Backward and Looking Forward in the Digital Era&#8221; aus Zeitgründen nicht durchlesen können, finde aber die Gegenüberstellung (Grafik) sehr anschaulich. Danke Lisa für den Hinweis.</p>
<p>Hier der <a href="www.mitpressjournals.org/doi/pdf/10.1162/ijlm.2009.0005" target="_blank">Link zur Studie von Margaret Weigel.</a></p>
<p><img class="size-full wp-image-1197 alignnone" title="MIT Studie" src="http://annellchen.wordpress.com/files/2009/09/bild-7.png" alt="MIT Studie" width="708" height="505" /></p>
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		<title>Generation Ritalin</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ADS]]></category>
		<category><![CDATA[leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsgesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ritalin. Ich hatte noch nie davon gehört. Wenn ich nicht den Beitrag in der Spiegelausgabe &#8220;Generation Krisenkinder&#8221; gelesen hätte, wäre mir der Begriff vielleicht kommendes Semester an der Uni in der Lehrveranstaltung &#8220;Heilpädagogik&#8221; zu Ohren gekommen. Eigentlich hatte mich folgende Statistik aus einem Vortrag von Remo Largo (hier ein interessantes Welt-Interview mit ihm über zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ritalin. Ich hatte noch nie davon gehört. Wenn ich nicht den Beitrag in der Spiegelausgabe &#8220;Generation Krisenkinder&#8221; gelesen hätte, wäre mir der Begriff vielleicht kommendes Semester an der Uni in der Lehrveranstaltung &#8220;Heilpädagogik&#8221; zu Ohren gekommen.<br />
Eigentlich hatte mich folgende Statistik aus einem Vortrag von Remo Largo (<a href="http://www.welt.de/hamburg/article3294696/Der-Leistungsdruck-ist-viel-zu-hoch.html" target="_blank">hier</a> ein interessantes Welt-Interview mit ihm über zu hohen Leistungsdruck bei Kindern) dazu angeregt, über das Thema zu bloggen:</p>
<p style="text-align: center;">Verschreibung von Ritalin in Deutschland 1993-2007: <strong>+3590%</strong></p>
<p>Ritalin (Methylphenidat) gehört zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen, unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und ist verschreibungspflichtig. Es wird hauptsächlich bei ADS-, ADHS, aber auch bei Schlaf-Wach-Störungen eingesetzt. Das sind die Fakten (aus Wikipedia und [werner.stangl]s arbeitsblätter).</p>
<p style="text-align: left;">Was eine Leistungsgesellschaft mit uns bzw. vor allem unseren Kindern macht, zeigt die oben erwähnte Statistik. Das ist nicht normal, sondern der übersteigerte Leistungswahn einer Gesellschaft, wo Kinder nicht mehr zappeln dürfen und Eltern überfordert sind. Ich möchte damit nicht sagen, das Ritalin nicht seine Berechtigung in der Medizin hat. Das kann ich nicht bezweifeln. Ich glaube aber sehr wohl, dass die Diagnose heute schneller fällt als früher. Ritalin wird bereits an 4jährige Kinder verschrieben, obwohl der Richtwert 6 Jahre sind.</p>
<p>Aber nicht nur das. Ritalin ist &#8211; was ich überhaupt nicht wusste &#8211; eine Life-Style-Mode-Droge. Jugendliche und Studenten nehmen sie um konzentrierter und leistungsfähiger bei Prüfungen und im Job zu sein. <a href="http://twitter.com/cervus" target="_blank">Basti</a> hat mir dazu heute einen <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/10-milligramm-arbeitswut/" target="_blank">Blogbeitrag</a> aus der Schweiz geschickt. Darin beschreibt Birgit Schmid ihren Selbstversuch mit der Mode-Pille. Auch Spiegel Autor <a href="http://twitter.com/mathieuvonrohr" target="_blank">Mathieu von Rohr</a> ordert bei seinem &#8220;60 Stunden online&#8221; Beitrag Ritalin &#8211; auf Facebook. Ich habe die wissenschaftliche Diskussion bei Schmids Beitrag nicht verstanden und hatte an manch einer Stelle eher den Eindruck, die KommentatorInnen wollen der Wahrheit nicht ins Auge sehen. Um so lesenswerter die tiefgründigen Kommentare, z.B.<br />
Manuel Kunz, der als Direktbetroffener von ADS über seine Erfahrungen in all den Ritalin-Jahren erzählt. Auch der Beitrag von Tanja Benedikt ist für mich treffend formuliert:</p>
<blockquote><p>Wir sind Meister in der Symptombekämpfung, aber wir scheuen uns davor, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Kann es wirklich sein, dass praktisch schon jedes Kind eine ADS-Diagnose bekommt, wenn es in der Schule nicht so tickt, wie man das gerne als Lehrer und Eltern hätte und dann, damit auch niemand einen grösseren Aufwand hat, mit Drogen vollpumpt? Die Kinder lernen heute in der Schule nicht mehr als früher, im Gegenteil. Aber sie sind definitiv schneller “verbraucht”.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">oder Florian Brücher</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8230; diejenigen, die sich hier fürchterlich über den kriminellen, unangebrachten Konsum von Ritalin beschweren, sollten sich eventuell mal auf einem Campus zur Klausurenzeit umsehen. Da muss man nicht in die oft genannten USA gehen, da muss man auch nicht an AD(H)S leiden. Da bedarf es lediglich einiger gestresster Studenten, Apotheker oder Ärzten unter den Eltern und schon hat man das Mittel. Was ich persönlich nicht allzuschlimm finde, denn diejenigen Personen aus meinem Umfeld, die Ritalin ausprobiert haben, sind durchaus vernünftige Menschen.</p>
</blockquote>
<p>sowie Markus Leutwyler</p>
<blockquote><p>Mag sein, dass die Autorin kriminell gehandelt hat, doch was sie aufzeigt, ist eine Krankheit in unserem System. Die Krankheit, Leistungen stets mit der höchstmöglichen Leistung zu vergleichen und nicht mit der höchstmöglichen, nachhaltig verträglichen Leistung. Das schraubt die Anforderungen stets nach oben und immer mehr Menschen zerbrechen daran.</p></blockquote>
<p>Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von all dem halten soll. Mir ist die Mode-Pille einfach noch nicht begegnet. Ich fände es auch völlig absurd so etwas zu nehmen. Ich kann immer nur so viel leisten wie ich eben dazu fähig bin. Niemand legt mir abends ein Bonbon ans Bett, weil ich mich so abgestrampelt habe, oder? Und für wen dann eigentlich? Für die Gesellschaft? Für mich sicherlich nicht. Da fände ich es wichtiger, dass unsere (Leistungs-)gesellschaft die Mechanismen der Leitungsmotivation kennt und versteht und in allen Bereichen anwendet.</p>
<p>Was meint ihr dazu? Habt ihr schon mal davon gehört? Kennt ihr jemand der Ritalin zur Leistungssteigerung nimmt?</p>
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		<title>Bildungsexpedition</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung in Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsexpedition]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin heute total auf den Videos der Bildungsexpedition hängen geblieben und finde es total spannend, was da passiert. Hier meine Resümees zu den Interviews der Bildungsexpedition in Tübingen: Vor allem Bildung hat den Second Life Hype überlebt, ebenso die Kunst. Leider hat Second Life ein schlechtes Image. Ich bin aber überzeugt, das gerade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin heute total auf den Videos der Bildungsexpedition hängen geblieben und finde es total spannend, was da passiert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="730" height="410" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFML8D-3p_n6QiNp1k1lrejPRMvhJMwkNnE=" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="730" height="410" src="http://www.youtube.com/cp/vjVQa1PpcFML8D-3p_n6QiNp1k1lrejPRMvhJMwkNnE="></embed></object></p>
<h2>Hier meine Resümees zu den Interviews der Bildungsexpedition</h2>
<p>in Tübingen:<br />
Vor allem Bildung hat den Second Life Hype überlebt, ebenso die Kunst. Leider hat Second Life ein schlechtes Image. Ich bin aber überzeugt, das gerade in den erlebbaren Welten höhere Lernziele (Anwenden, Analyse, Synthese) erreicht werden können, da der Lernende auf mehreren Ebenen angesprochen wird. Second Life wird nicht genutzt, um Wissen zu vermitteln. Was nützt es den Frontalunterricht in einen virtuellen Raum zu übertragen? Es geht darum, die Möglichkeiten zur Veranschaulichung zu nutzen. Allerdings hat Second Life einige technische Hürden, wie auch Johannes Moskaliuk betonte und wofür einige Lehrveranstaltungen zu Beginn genutzt werden müssen.</p>
<p>in München:<br />
Thomas Sporer von der Universität Augsburg hat für mich die Sache auf den Punkt gebracht. Auch aus meiner Erfahrung heraus ist es so, dass sich die Studierenden schwer damit tun die neuen Werkzeuge einzusetzen, wenn doch &#8220;die alte Methode auch ging&#8221;. Es ist keine Weltverbesserung, sondern es ist Pionierarbeit. Studenten für etwas begeistern, was sie erst einmal &#8220;überfordert&#8221;, ist keine leichte Sache, auch wenn man selbst dahinter steht.<br />
An das was Jean-Pol Martin bezüglich der Wissensparadigmen sagt, kann ich mich nicht anschließen. Denn es würde bedeuten, dass wir uns von einem Extrem ins andere bewegen. Ich denke aber sehr wohl, dass es einen Grundstock an frei verfügbarem Wissen geben wird. Und dann werden sich die Menschen in bestimmte Themen vertiefen, sei es in der Schule, in der Arbeit oder beim Studium &#8211; life long learning. Ich wäre doch überfordert, wenn ich mich in der Physik genauso gut auskennen müsste, wie ein Experte. Ich finde eher den Wandel spannend und die Frage ist, was wir &#8211; auch im pädagogischen Sinne &#8211; mit dem frei verfügbaren Wissensinhalten machen, wie wir sie strukturieren und kategorisieren und dann den Lernenden zur Verfügung stellen.</p>
<p>Ich bin auf weitere Videos gespannt!</p>
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		<title>Video zum Bildungskongress.</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 13:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Peter Kruse]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ja bereits gestern mein Nachwort zum Bildungskongress auf Soundcloud gestellt. Bitte verzeiht mir, dass an manchen Stellen der Zusammenhang fehlt. Vielleicht muss ich mich erst mal ans Podcasten gewöhnen. Nachlese (-rede) zum Bildungskongress der METRO AG by Annellchen Prof. Kruse hat eine wirklich tolle Präsentation gehalten. Meine Lieblings-Zitate: &#8220;Das Soziale Netz startet im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1190" class="wp-caption alignnone" style="width: 622px"><img class="size-full wp-image-1190" title="Bildungskongress_2009_FW_1011" src="http://annellchen.wordpress.com/files/2009/08/bildungskongress_2009_fw_1011.jpg" alt="Bildungskongress 2009 - Quelle: METRO AG" width="612" height="407" /><p class="wp-caption-text">Bildungskongress_2009</p></div>
<p>Ich habe ja bereits gestern mein Nachwort zum Bildungskongress auf Soundcloud gestellt. Bitte verzeiht mir, dass an manchen Stellen der Zusammenhang fehlt. Vielleicht muss ich mich erst mal ans Podcasten gewöhnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fannellchen%2Fnachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fannellchen%2Fnachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/annellchen/nachlese-rede-zum-bildungskongress-der-metro-ag">Nachlese (-rede) zum Bildungskongress der METRO AG</a> by  <a href="http://soundcloud.com/annellchen">Annellchen</a></span></p>
<p>Prof. Kruse hat eine wirklich tolle Präsentation gehalten.</p>
<p>Meine Lieblings-Zitate:<br />
&#8220;Das Soziale Netz startet im Moment durch.&#8221;</p>
<p>&#8220;Hier findet etwas statt, eine Macht bottom up.&#8221;</p>
<p>&#8220;Heimat ist, wo man seine Pupertät durchlitten hat.&#8221;</p>
<p>&#8220;Internet: ein gigantisches Gehirn in der Pupertät.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich glaube, dass es der Bildungslandschaft gut täte, wenn sie etwas Erotik bekäme.&#8221;</p>
<p>Ich denke, wir haben ingesamt ein positives Bild hinterlassen, aufgerüttelt und gleichzeitig Interesse geweckt. Hoffentlich wird sich jetzt einiges ändern. Wenn nicht, kümmern wir uns drum :)</p>
<p>Anbei nun das versprochene Video mit den Interviews, die Melanie und ich auf dem Bildungskongress geführt haben.</p>
<p>Vielen Dank an dieser Stelle an die interviewten Personen für die interessanten Beiträge.</p>
<ul>
<li>Peter Blomert &#8211; Gesamtschule Espenstraße Mönchengladbach</li>
<li>Monika Stoll-Röhl &#8211; Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg Coesfeld</li>
<li>Christopher Schering &#8211; Geschäftsführer cobra youth communications GmbH</li>
<li>Felix Schaumburg &#8211; Gesamtschule Barmen in Wuppertal</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VnJgLUNCqRI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/VnJgLUNCqRI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>TED wird 500.</title>
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		<comments>http://blog.annegrabs.de/2009/08/27/ted-wird-500/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 16:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[schools kill creativity]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Ken Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[oder TED hat seinen 500. Speaker zu vermelden. Bei Facebook können nun alle TED Fans entscheiden wer eine Rede halten soll. Favorit ist bis jetzt Sir Ken Robinson, der mit seiner Rede über &#8220;schools kill creativity&#8221; einiges in den Köpfen durcheinander gewirbelt hat. Anbei noch mal das grandiose Video von seiner Rede:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder TED hat seinen 500. Speaker zu vermelden. Bei Facebook können nun alle TED Fans entscheiden wer eine Rede halten soll. Favorit ist bis jetzt Sir Ken Robinson, der mit seiner Rede über &#8220;schools kill creativity&#8221; einiges in den Köpfen durcheinander gewirbelt hat. Anbei noch mal das grandiose Video von seiner Rede:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="334" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/SirKenRobinson_2006-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SirKenRobinson-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=66" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="334" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/SirKenRobinson_2006-embed_high.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SirKenRobinson-2006.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=320&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=66" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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