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	<title>Anne Grabs &#187; ideen</title>
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		<title>Audience Engagement</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 17:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[15 Tipps für Audience Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[audience engagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Zielgruppenaktivierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Audience Engagement ist ein geflügeltes Wort im Social Media Marketing. Es ist eines dieser Buzzwords, die immer wieder auftauchen und mitunter nerven, weil sie als Phrase daherkommen, ohne genauer erklärt zu werden. Dennoch ist das Aktivieren der Zielgruppe bzw. des Publikums ein wichtiges Ziel beim Social Media Marketing und es lohnt sich, einige Tipps für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1380" class="wp-caption alignleft" style="width: 325px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/audience-engagement.jpg"><img class="size-full wp-image-1380  " title="audience-engagement" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/audience-engagement.jpg" alt="" width="315" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Fotocredit: Shane Kelly</p></div>
<p>Audience Engagement ist ein geflügeltes Wort im Social Media Marketing. Es ist eines dieser Buzzwords, die immer wieder auftauchen und mitunter nerven, weil sie als Phrase daherkommen, ohne genauer erklärt zu werden. Dennoch ist das Aktivieren der Zielgruppe bzw. des Publikums ein wichtiges Ziel beim Social Media Marketing und es lohnt sich, einige Tipps für Audiene Engagement festzuhalten.</p>
<p>Im übertragenen Sinne ist Audience Engagement dann gegeben, wenn eine Band es schafft, sein Publikum zum Ausflippen zu bringen. Für ein &#8220;Brand&#8221; (Marke/Unternehmen) gilt das Gleiche. Audience Engagement in Social Media hat zum Ziel, die Menschen vor ihren Rechnern für die eigene Sache (sei es nur ein Posting, eine Kampagne, eine Aktion) so zu begeistern, dass sie ihren Freunden und Bekannten davon erzählen und die Information in ihrem Netzwerk teilen und bewerten (liken, kommentieren, weiterempfehlen).</p>
<div id="attachment_1386" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/starbucks-peopletalkingabout.png"><img class="size-full wp-image-1386 " title="starbucks-peopletalkingabout" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/starbucks-peopletalkingabout.png" alt="" width="198" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Über Starbucks&#39; Facebook-Auftritt unterhalten sich 408.103 Leute</p></div>
<p>Facebook hat erst kürzlich eine neues Maß zur Erfassung des Engagement-Faktors einer Facebook-Seite gelauncht. Es lautet &#8221;<a href="http://mashable.com/2011/10/02/facebook-people-talking-about/" target="_blank">People talking about</a>&#8221; und wird für deutschsprachige User als &#8220;unterhalten sich über&#8221; unterhalb der Anzahl der Fans gelistet. Dieses Maß berücktsicht neben der Anzahl der Fans nun endlich auch von den Usern hinterlassene Kommentare, Likes und Sharings. Der Erfolgsfaktor einer Facebook-Seite wird dadurch neu definiert. Es ist jedoch nur eines von vier neuen Facebook-Insights. Die anderen Insights liefern den Administratoren der Seiten nun auch Informationen über &#8220;Freunde von Fans&#8221; und die wöchentliche Bruttoreichweite.</p>
<p><a href="http://mashable.com/2011/10/09/top-facebook-brands-talking-about/" target="_blank">Mashable</a> hat die 10 beliebtesten Facebook-Seiten (nach Anzahl der Fans) im Hinblick auf das neue Engagement-Maß untersucht und stellt bisher folgende Veränderungen im Ranking fest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ranking nach Likes:</p>
<p>1. Coca-Cola: 34,511,504<br />
2. Starbucks: 25,446,846<br />
3. Oreo: 23,092,391<br />
4. Red Bull: 22,427,254<br />
5. Converse All Star: 20,780,055<br />
6. Converse: 20,141,021<br />
7. Skittles: 19,348,317<br />
8. Playstation: 17,420,065<br />
9. Pringles: 13,602,128<br />
10. Victoria’s Secret: 15,343,727</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ranking nach Talking about:</p>
<p>1. Starbucks: 508,526<br />
2. Coca-Cola: 220,867<br />
3. Victoria’s Secret: 145,125<br />
4. Skittles: 137,558<br />
5. Oreo: 114,454<br />
6. Red Bull: 112,051<br />
7. Playstation: 104,837<br />
8. Converse: 52,866<br />
9. Pringles: 50,488<br />
10. Converse All Star: 40,858</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Audience Engagement ist also ein sehr ambitioniertes Ziel, schließlich erstellen nach der alten Nielsen-Regel gerade einmal 1% der User eigene Inhalte (nach der<a href="http://www.customerthink.com/blog/is_the_90_9_1_rule_for_online_community_engagement_dead_data" target="_blank"> neuen Regel</a> 10%). Doch wann sind denn in der letzten Zeit die Zuschauer bei einer Social Media-Aktion so richtig ausgeflippt? Ein aktuelles Beispiel ist der Kino-Gag von Carlsberg (BE). Carlsberg schickte dabei jeweils zwei unwissende Kinogäste in einen übervollen Saal mit 200 Bikern, wo inmitten von Popkorn und Testosteron nur noch 2 Plätze frei waren. Bei dem Anblick drehten einige Besucher direkt wieder um, andere zögerten und wenige Mutige nahmen zwischen den Bikern Platz. Am Ende des Videos belohnt Carlsberg die Mutigen mit einem &#8220;That calls for a Carlsberg&#8221; &#8211; mit Applaus von den Bikern selbst überreicht. Der Kino-Gag machte schnell die Runde und wurde von über 4 Mio. Zuschauern (4,3 Mio. YouTube Views, Stand 04.10.2011) innerhalb zwei Wochen begeistert geklickt, geteilt und geliked.</p>
<p><object width="640" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RS3iB47nQ6E?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RS3iB47nQ6E?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="360" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Natürlich hat Carlsberg dafür auch ein wenig Geld in die Hand nehmen müssen (und gleichzeitig Kosten für TV-Produktion und Distribution gespart, da das Video ausschließlich für YouTube produziert wurde). Und sie haben eines ganz richtig gemacht: Sie haben sich eine gute Idee einfallen lassen, die zur Marke passt, die jeder Zuschauer nachvollziehen kann und die das Publikum zum Lachen bringt, also aktiviert. Aktivierung in Social Media muss mehr bieten, als nur ein bisschen Herumklickerei. Der Anspruch der User, sich spielerisch mit Marken auseinanderzusetzen, ist durch die Interaktionsmöglichkeiten in Social Media enorm gestiegen und wird durch mobile Anwendungen und dem <a href="http://pr-blogger.de/2011/09/26/gamifaction-was-sie-von-angry-birds-lernen-konnen/" target="_blank">Gamification</a>-Ansatz zusätzlich befeuert. Die Storys der Konkurrenz dürfen nicht kopiert, sondern eigene Wege müssen gegangen werden. Aber es muss auch nicht immer eine so aufwendige Kampagne wie bei Carlsberg sein. Audience Engagement kann auch im Social Media Alltag erreicht werden. Hier sind 15 Tipps:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Unterhalten Sie Ihr Publikum!</p>
<p>2. Emotionen: Aktivieren Sie die Gefühle Ihre Zuschauer &#8211; Bringen Sie sie zum Lachen. Regen Sie sie zum Nachdenken an. Seien Sie schöpferisch!</p>
<p>3. Stellen Sie bedeutungsvolle Fragen. Fragen Sie nach der Meinung Ihrer Zuschauer!</p>
<p>4. Brainstormen Sie mit Ihrem Publikum. Fragen Sie nach Ideen.</p>
<p>5. Bitten Sie Ihr Publikum an einer gemeinsamen Sache zu arbeiten und lassen Sie sie eigene Ideen kreieren (z.B. Design-Contest).</p>
<p>6. Sprechen Sie <em>mit</em> &#8211; nicht zu &#8211; Ihrem Publikum.</p>
<p>7. Teilen Sie persönliche Informationen (z.B. Lustiges, Erfreuliches aus dem Büroalltag).</p>
<p>8. Schenken Sie Ihrem Publikum Aufmerksamkeit und geben Sie ihnen Anerkennung (beispielsweise durch Namensnennung)</p>
<p>9. Sprechen Sie mit Ihrem Publikum, wenn es gerade zuhört (nicht nachher).</p>
<p>10. Unterhalten Sie sich mit Ihrem Publikum. Antworten Sie auf deren Fragen und Kommentare.</p>
<p>11. Verblüffen und Überraschen Sie Ihre Zielgruppe (indem Sie eine Meldung vorab ankündigen).</p>
<p>12. Teilen Sie etwas Greifbares mit ihnen, ohne einen Gegenwert zu verlangen</p>
<p>13. Seien Sie menschlich und Sie selbst, kein Vertriebler.</p>
<p>14. Teilen Sie Besonderheiten mit, die dazu anregen, geteilt zu werden.</p>
<p>15. Nutzen Sie multimediale Inhalte, um das Publikum auf allen sensorischen Ebenen (Videos, Fotos, Zitate, Geschichten, Erzählungen, Gedichte)</p>
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		<title>Social Media-Tools für die Bachelor-Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe meine Bakk-Arbeit. Das Schreiben habe ich ja ohnehin jetzt ein halbes Jahr lang trainiert und herausgekommen ist unser Buch &#8220;Follow me: Erfolgreiches Social Media Marketing&#8220;. Einen Blogbeitrag zum Buch-Schreib-Prozess bin ich mir selbst noch schuldig, folgt also (Update: ist erfolgt). Nun aber zu meiner Bakk-Arbeit. Die Österreicher kürzen das gerne ab. Bakkalaureat oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe meine Bakk-Arbeit. Das Schreiben habe ich ja ohnehin jetzt ein halbes Jahr lang trainiert und herausgekommen ist unser Buch &#8220;<a href="http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2467">Follow me: Erfolgreiches Social Media Marketing</a>&#8220;. Einen Blogbeitrag zum Buch-Schreib-Prozess bin ich mir selbst noch schuldig, folgt also (Update: ist erfolgt).</p>
<p>Nun aber zu meiner Bakk-Arbeit. Die Österreicher kürzen das gerne ab. Bakkalaureat oder Bachelor, gehuppt wie gesprungen, schreiben werde ich sie. Als Thema habe ich mir &#8220;Online-Gaming&#8221; gesucht. Mich interessiert schon länger, warum Online-Games oder Computerspiele ganz allgemein eine solche Faszination ausüben. Daher wird meine Forschungsfrage in die Richtung gehen, welche Kompetenzten beim Online-Gaming (am speziellen Beispiel) World-of-Warcraft vermittelt werden und ich behaupte, dass es einige sind (soziale und kognitive).</p>
<div class="prezi-player"></div>
<div class="prezi-player">Hier ist übrigens meine <a href="http://prezi.com/vx1in4x9zxuh/prasentation-der-bachelorarbeit/">Präsentation der Bachelorarbeit</a> auf <a href="http://prezi.com">Prezi</a>.</div>
<div class="prezi-player"></div>
<div class="prezi-player">
<div class="prezi-player-links"></div>
</div>
<p>Natürlich wird ein Teil meiner Recherche offline in den Literaturverzeichnissen relevanter Bücher erfolgen, aber den Großteil werde ich online recherchieren und dokumentieren. Tools, die ich dafür nutze, sind:</p>
<p><a title="Twitter" href="http://twitter.com/">Twitter</a></p>
<p>Zunächst einmal habe ich mir relevante Keywords in Twitter gespeichert, wie z.B. &#8220;Computerspiele&#8221;, &#8220;Killerspiele&#8221;, &#8220;World of Warcraft&#8221;. So kann ich aktuelle Diskussionen verfolgen, die mir später auch als Aufhänger meiner Arbeit dienen können (Einleitung, Schluss).</p>
<p><a title="Delicious" href="http://www.delicious.com">Delicious</a></p>
<p>Ich bin leidenschaftlicher Delicious-Nutzer. Was wäre ich ohne meine Bookmarks? Ich weiß, dass viele das anders lösen. Mitunter speichere ich mir wichtige Links in Echtzeit auch als Favorit in Twitter, aber zur Ablage und Sortierung ist Delicious unersätzlich. Delicious ist aber auch eine wichtige Quelle, wenn es um Studien oder interessante Links geht. Der Vorteil liegt im Filter. Wenn ich in Google nach &#8220;Computerspiele Studie&#8221; suche, bekomme ich eben alles angezeigt, dass nach Googles Algorithmus interessant ist. Bei Delicious bekomme ich nur das angezeigt, was mittels Tags von einem User als relevant eingestuft wurde.</p>
<p>Google Scholar</p>
<p>Über die Google Scholar-Suche kann man sich wissenschaftliche Publikationen anzeigen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Me, myself and I &#8211; kleine Review zur TEDxRheinMain</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich an der TEDxRheinMain teilnehmen dürfen. Großes Dankeschön an die Hakuhodo GmbH, die mir noch kurzfristig ein Ticket organisiert hat. Das Thema der Konferenz lautete &#8220;Identität&#8221;, was für eine Menge Gesprächsstoff sorgte und vielfältige Vorträge hervorbrachte. Aber jedes Gespräch über Identität ist im Grunde genommen sinnlos, wie uns Sina Kaufmann mit Bezug auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich an der <a href="http://www.tedx-rhein-main.de" target="_blank">TEDxRheinMain</a> teilnehmen dürfen. Großes Dankeschön an die <a href="http://www.facebook.com/hakuhodoffm" target="_blank">Hakuhodo GmbH</a>, die mir noch kurzfristig ein Ticket organisiert hat.</p>
<p>Das Thema der Konferenz lautete &#8220;Identität&#8221;, was für eine Menge Gesprächsstoff sorgte und vielfältige Vorträge hervorbrachte. Aber jedes Gespräch über Identität ist im Grunde genommen sinnlos, wie uns Sina Kaufmann mit Bezug auf Wittgenstein mitteilte. Der Identität steht ja zweifelsohne die Gemeinschaft gegenüber. In Zeiten der Individualisierung ist uns die Identität näher als die Gemeinschaft und dennoch kopieren wir ständig andere Identitäten. Wir spielen Rollen, übernehmen Mimiken und Gestiken, Verhaltensweisen, Dialekte usw.  Ich frage mich also, welche Identität ich hätte, wenn es kein Gegenüber, nur mich gäbe? Wahrscheinlich gar keins, sondern viel Verwirrung über Me, myself and I in der Isolation. Ich glaube, dass es keine Identität ohne andere Identitäten gibt. Denn am Ende &#8220;identifizieren&#8221; wir uns mit den Wertvorstellungen und Überzeugungen anderer Menschen. Das ist vielleicht, was Elisabeth von Samsonow mit &#8220;overlapping identities&#8221; meinte und Freud nannte es &#8220;Ich &#8211; Es &#8211; Über-Ich&#8221;.</p>
<p>Zu den Highlights der Veranstaltung zählen für mich die Voträge von Wolfgang Henseler &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ugl-Oi0V3p0" target="_blank">digito ergo sum</a>&#8221; und von Guenter Dueck &#8220;Building your identity&#8221;. Henselers Vortrag war gespickt mit Beispielen, was neue Technologien wie Gesichtserkennung oder <a href="http://nlp.cs.nyu.edu/index.shtml" target="_blank">Proteus Project</a> für Konsequenzen für unsere Identität bereithält. Dabei unterscheidet er die analoge Identität von der digitalen Identität, die als Alter Ego des Selbst immer nur einen bestimmten Ausschnitt zeigen kann. Kann das digitale Ich durch seine Extension im Web (&#8220;What am I doing?&#8221; and &#8220;What have I done?&#8221;) das Abbild der analogen Identität (wenn es überhaupt eine gibt) sein?</p>
<p>Guenter Dueck sorgte mit der Dreiteilung der Identitäten in die &#8220;Wahren&#8221;, die &#8220;Richtigen&#8221; und die &#8220;Natürlichen&#8221; für Aufklärung. Die Wahren sagen was <em>man nicht macht</em>, die Richtigen sagen, <em>was man macht</em> und die Natürlichen <em>machen es</em>. Laut Dueck streiten diese drei Identitäten miteinander um ihre Legitimation. Vor dem Hintergrund erübrigen sich tatsächlich einige Diskussionen, die ich in den letzten Jahren geführt hatte. Duecks Vortrag zählt zu denen, &#8220;die man mit nach Hause nimmt&#8221;.</p>
<p>Aber was ist nun mit der digitalen Identität im Netz? Ist es nicht eine Chance, wenn man sich selbst so darstellen kann, wie man sein möchte und nur die Schokoladenseite zeigt? Christian Heller meinte auf der republica 2010 in seinem Vortrag &#8220;<a href="http://re-publica.de/10/event-list/identitats-kriege" target="_blank">Identitäts-Kriege</a>&#8220;, dass das Internet die formals festgelegten Identitäten (Kirche, Status) aufbricht. Wir können das digitale Ich selbst steuern, uns unterschiedlich inszenieren, aber wir können auch inszeniert und von Trollen verunstaltet werden. Das digitale Ich hat immer zwei Seiten. Und wenn Steven Sasseville in seinem Vortrag meint &#8220;You are the next best thing&#8221; hat er sicherlich das analoge Ich gemeint.</p>
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		<title>WanderCamp 2010</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/05/wandercamp-2010/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wandercamp-2010</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Grund bis zu den Gipfeln, So weit man sehen kann, Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln, Nun geht das Wandern an: Joseph von Eichendorff Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg"><img class="size-full wp-image-1216 alignleft" title="wandercamp" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg" alt="" width="321" height="148" /></a> Vom Grund bis zu den Gipfeln,</p>
<p>So weit man sehen kann,</p>
<p>Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln,</p>
<p>Nun geht das Wandern an:</p>
<p style="text-align: right;">Joseph von Eichendorff</p>
<p>Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht es das jedenfalls. Wandern ist Ausgleich für alles. In der Bewegung liegt die Kraft und umso höher, desto anstrengender und desto mehr verfliegt was zuvor noch Breakdance im Kopf war. Heute, endlich und passend zum Startschuss des <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">WanderCamps</a> war ich wieder auf dem <a href="http://twitpic.com/1d75pg" target="_blank">Zwölferhorn in St. Gilgen</a>. Nun geht das Wandern an.</p>
<p>Wie passt nun das Wandern und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">BarCampen</a> zusammen bzw. was veranlasst uns (die Initiatoren <a title="Startschuss WanderCamp 2010" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Oliver Berger</a>, <a title="Startschuss WanderCamp 2010 Sichelputzer" href="http://www.sichelputzer.de/2010/04/03/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Mike Schnoor</a>, das <a title="WanderCamp 2010 Social Media offline" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Team vom 13. Stock</a>, und mich) ein WanderCamp zu organisieren? Es ist die Idee, Webenthusiasten und Webaficionadas einzuladen, gemeinsam Themen zu diskutieren und gleichzeitig von der Natur und der Bewegung zu antizipieren, einen Ausgleich zwischen Input und persönlicher Rast zu schaffen. Denkbar wären auch Sessions im Freihen oder beim Lagerfeuer abzuhalten. Das WanderCamp knüpft auch an die Gedanken der noch jungen <a href="http://www.slow-media.net/manifest" target="_blank">Slow Media Bewegung</a> an. Das WanderCamp ist als die Möglichkeit gedacht, Themen auf andere Art zu diskutieren, neu zu denken, für die man sonst keine Zeit findet. Unter dem Motto <strong>&#8220;Entschleunigung 2.0 &#8211; Social Media war noch nie so offline&#8221;</strong> möchten wir alle wander- und naturbegeisterten Social Medianer und Webinteressierten dazu einladen, am WanderCamp 2010, welches voraussichtlich Mitte/Ende Mai bzw. Anfang Juni in den Bergen von Deutschland (Eifel, Bergisches Land, Harz, Thüringer Wald, Elbsandsteingebirge) stattfinden wird, teilzunehmen.</p>
<p><strong>Kein Medienzölibat</strong></p>
<p>Ein BarCamp ohne Internet ist dann doch kein Barcamp. Jeder darf und soll auf dem WanderCamp Internet nutzen können, ggf. werden wir mit Geocaching und GPS arbeiten. Wir setzen ganz im Sinne von Social Media auf die Kollaboration und Interaktion mit allen potentiellen Teilnehmern. Wir laden Euch ein, gemeinsam am WanderCamp 2010 zu arbeiten und eure Ideen einzureichen. Dazu haben wir eine <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook-Fanpage</a> als auch Twitter <a href="http://twitter.com/wandercamp" target="_blank">@WanderCamp</a> eingerichtet.Wir sind dankbar für Tipps was Wanderrouten, Strecken und deren Schwierigkeitsgrade usw. betrifft.</p>
<p><strong>Sponsororen</strong></p>
<p>Das WanderCamp 2010 wird ohne finanzielle Unterstützung nicht umsetzbar sein, denn es fallen Kosten für die Unterkunft in Hostels/Hotels/Hütten, Catering, Ausrüstung und so weiter an. <strong>Für das WanderCamp 2010 suchen wir ab sofort Sponsoren, die uns und die Teilnehmer bei diesem Event unterstützen wollen. </strong>Interessierte Sponsoren sollen sich bitte an die Organisatoren wenden.</p>
<p><strong>Kurz:<br />
</strong></p>
<p><strong>Worum geht es?</strong><br />
Wir planen ein Wochenende im Sinne der Netzkultur – aber nicht (unbedingt) mit dem Laptop oder MacBook im Gepäck. Wir gehen an die frische Luft mit Wanderstiefeln, wetterfester Kleidung, Rucksack und einem knallharten Wissensaustausch von morgens bis abends über das Wandern, Berge, Seen, Pflanzen, Tiere und das Überleben in der Wildnis.</p>
<p><strong>Wer macht mit?</strong><br />
Jeder, der Lust auf Wandern hat und sich dabei für zwei Tage anderen Themen und Fragen widmen möchte, die er sonst im Alltag ausblenden muss.</p>
<p><strong>Wo finde ich weitere Infos?</strong><br />
Bleibt immer auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten bei Twitter: <a href="http://twitter.com/WanderCamp" target="_blank">twitter.com/WanderCamp</a></p>
<p><strong>Wie mache ich mit?</strong><br />
Gestaltet das WanderCamp über <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook</a> selbst mit.</p>
<p><strong>Wie lauten die Hashtags?</strong><br />
#WanderCamp oder #WC2010</p>
<p><strong>Wo finde ich das WanderCamp-Logo zum Download?</strong><br />
Das Logo basiert auf dem BarCamp-Logo von <a href="http://barcamp.org/SpreadBarCamp" target="_blank">SpreadBarCamp</a> und ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz, NC SA 3.0</a> verwendbar.<br />
Hier gibt es das WanderCamp-Logo als <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.psd" target="_blank">PSD</a>, <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.ai" target="_blank">AI</a> und <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.eps" target="_blank">EPS</a>. Als <a href="http://www.flickr.com/photos/13stock/4486153367/" target="_blank">JPG</a> ist das Logo bei flickr zu finden.</p>
<p><strong>Wer organisiert alles?</strong><br />
Das WanderCamp ist ein gemeinsames Projekt von: Oliver Berger (<a href="http://twitter.com/oliverberger" target="_blank">@OliverBerger)</a>, Mike Schnoor (<a href="http://twitter.com/sichelputzer" target="_blank">@sichelputzer</a>), Anne Grabs (<a href="http://twitter.com/annellchen" target="_blank">@annellchen</a>) und dem Team vom 13. Stock (<a href="http://twitter.com/13stock" target="_blank">@13stock</a>).</p>
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		<title>Bildung ist anarchisch.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Vortrag der Unibrennt Ringvorlesung BildungMACHTGesellschaft wurde von Erich Ribolits (Univ. Prof., Institut für Bildungswissenschaften, Universität Wien) unter dem Titel &#8220;Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Bildung an den Universitäten&#8221; gehalten. Die Videoaufzeichnung findet ihr hier. Ich möchte noch einmal festhalten, welche Positionen Ribolits in seinem Vortrag, aber auch in seinen beiden Texten, - Ribolits, Erich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Vortrag der Unibrennt Ringvorlesung BildungMACHTGesellschaft wurde von Erich Ribolits (Univ.   Prof., Institut für Bildungswissenschaften, Universität Wien) unter dem Titel &#8220;Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Bildung an den Universitäten&#8221; gehalten. Die Videoaufzeichnung findet ihr <a href="http://www.vimeo.com/10131464" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ich möchte noch einmal festhalten, welche Positionen Ribolits in seinem Vortrag, aber auch in seinen beiden Texten,</p>
<p>- Ribolits, Erich (2009): Bildung &#8211; Kampfbegriff oder Pathosformel? Vortrag bei der Tagung Bibliothek als kritischer Raum, Renner-Institut, 7. Nov. 2009. Wien.</p>
<p>- Ribolits, Erich (2009): Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung&#8230; In: E. Ribolits. Bildung ohne Wert. Wider die Humankapitalisierung des Menschen. S. 89 &#8211; 105. Löcker Verlag</p>
<p>bezieht.</p>
<p>Ausgehend von einer Kapitalismuskritik zeigt Ribolits das Verwertbarkeitsparadigma von Bildung auf. Bildung und Wissenschaft werden als kauf- und verkaufbare Waren argumentiert und behandelt. Für die Hochschule bedeutet das, dass alle Studien, die nicht ökonomisch verwertbar sind, reduziert werden müssen. In den Geistes- und Kulturwissenschaften ist dies schon längst zu spüren. Naturwissenschaften werden, durch ihre engere Verknüpfung zur Industrie und Wirtschaft, stärker gefördert.</p>
<p>Ribolits führt weiter an, dass Bildung &#8220;wert-los&#8221; gedacht werden muss. Diese Forderung ist erst einmal sehr irritierend, weil jeder der sich bildet (mich eingeschlossen) davon ausgeht, dass es für ihn selbst auch einen Wert hat (etwas bringt). So meint es Ribolits nicht. Ausgehend von den Wertformen <em>Gebrauchswert (persönlicher Nutzen)</em> und <em>Tauschwert (Arbeit gegen Geld)</em>, welche den Dingen in marktwirtschaftlich-kapitalistischen Gesellschaften anhaften, beschreibt er das Bildung nur noch als Tauschwert gedacht wird. Mit einem Universitätsabschluss erwarten sich Studierende, dass sie in Zukunft ein höheres Einkommen und Anerkennung erhalten. Sie machen sich somit aber auch zum Untertan des Arbeitsmarktes. &#8220;Auch die Gewinner im Kampf um lukrative Bildungsabschlüsse unterliegen der &#8211; im Titel des vorliegenden Buches angesprochenen &#8211; &#8216;Armut des Habens&#8217;. Auch für sie geht es nicht darum, durch Bildung zum unverstellten Sein zu gelangen; Bildung artikuliert sich auch für sie nur auf der Ebene des &#8216;Habens&#8217; von Qualifikationen.&#8221; (Ribolits, 2009, S. 97ff.).</p>
<p>Ribolits zeigt weiterhin auf, dass der Mensch immer mehr zur Ware und als <em>Humanressource</em> oder <em>Humankapital</em> gedacht wird. Die Humanressource kann damit als das „noch nicht für die Verwertung zugerichtete Humanmaterial“ (Zitat Ribolits Vortrag). Humankapital ist dann der jeweils Arbeitsfähige mit seinen verkörpertern Fähigkeiten und Fertigkeiten. Bildung wird nicht mehr als Menschenrecht argumentiert, denn sie unterliegt der Verwertungslogik der Marktwirtschaft. Hierbei geht Ribolits bis auf Marx/Engels und deren Manifest der kommunistischen Partei 1848 zurück und zitiert: &#8220;Im Kapitalismus bleibt schlussendlich kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch als das nackte Interesse, die gefühllose bare Zahlung – die persönliche Würde löst sich im Tauschwert völlig auf.&#8221;</p>
<p>Bildung wird so nicht mehr als Menschenrecht verstanden, sondern etwas in das man investieren muss, sei es Zeit oder Geld. Bildung als Menschenrecht ist jedoch die Möglichkeit sich zu bilden, möglichst lange das eigene Denken zu trainieren, unabhängig vom politisch-ökonomischen System.</p>
<p>Dem eigentlichen Ziel von Bildung &#8211; die Emanzipation des Menschen zu einem selbstbewussten und mündigen Bürger &#8211; kann somit keine Rechnung getragen werden. Wahre Bildung muss sich außerhalb der Verwertungslogik befinden (→ keinen Tauschwert besitzen), eben wert-los sein. Nur wenn Bildung als wert-los gedacht wird, kann sie ein Instrument zum Hinterfragen der Verwertungsgesellschaft sein. Wenn man Bildung unter dieser emanzipatorischen Zielsetzung versteht, darf  <em>Bildung für Alle</em> &#8220;nicht über das Versprechen des Aufstiegs oder der erhöhten Arbeitsplatzsicherheit&#8221; gefordert werden. Ribolits betont immer wieder das freie Denken und nennt als die zwei wichtigsten Voraussetzungen dafür Zeit und den &#8220;herrschaftsfreien Dialog&#8221; (2009, S.6). Zeit dürfe aber nicht der Zeitökonomie des Kapitalismus unterliegen, &#8220;damit sich Lernende -<em> in dem ihnen jeweils eignen Tempo </em>- mit Lerninhalten auseinandersetzen &#8230; können&#8221;. Hier darf ich kurz einfügen, dass insbesondere mit Beginn der Arbeitsoptimierung durch Frederick W. Taylor, versucht wurde Arbeitsprozesse zeitlich einzugrenzen, in weiterer Folge der Ökonomisierung von Bildung auch die Lernprozesse. Wer nicht schnell genug ist, den bestraft das System, egal ob in der Schule, in der Arbeit oder Universität. Für meinen Studiengang der Erziehungswissenschaften darf ich das Ganze zugespitzt formulieren: &#8220;Wir lernen auswendig, dass auswendig lernen schlecht ist&#8221; (gemeint ist das Trichtermodell). An vielen Universitäten wird Wissen nach wie vor nach dem Trichtermodell abgeprüft.</p>
<p>Dennoch: Bildung ist anarchisch. Und damit mein Ribolits, dass sich durch Bildung nicht vorherbestimmen lässt, welchen Weg ein Mensch nachher einschlägt. Besonders die Auseinandersetzung mit kritischen Inhalten ist noch lange kein Zeugnis dafür, dass er/sie nachher Geisteswissenschaftler wird. Aber es dient dem Ziel mündig zu werden und (Macht-) Strukturen in der Gesellschaft zu hinterfragen, was meiner Ansicht nach heute viel zu wenig Menschen tun. Sir Simon Rattle hat einmal im Film &#8220;Rhythm is it&#8221; gesagt: &#8220;we don&#8217;t only need good workers &#8211; these times are over.&#8221;</p>
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		<title>Lied zum Frühling.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The first days of spring&#8221; &#8211; Noah and the whale]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;The first days of spring&#8221; &#8211; Noah and the whale</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/szbB-vLVnoQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/szbB-vLVnoQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Was kommen soll: Outernet</title>
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		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/01/06/was-kommen-soll-outernet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 09:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Outernet]]></category>
		<category><![CDATA[Wikitude]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Kulturspiegel wird für die nächste Dekade das &#8220;Outernet&#8221; prognostiziert. Dabei wird es selbstverständlich sein, Gegenstände, die uns offline begegnen per Handy online abzubilden. Beispielsweise sehe ich einen Schuh, der mir gefällt, fotografiere ihn mit meinem Handy und lande auf einer Bestellseite des Produktes.  Das Ganze nennt sich&#8221;Outernet&#8221;. Andere nennen es &#8220;Augmented Reality&#8221; (Erweiterte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/05/outernet.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1218" title="outernet" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/05/outernet.png" alt="" width="463" height="474" /></a></p>
<p>Im aktuellen Kulturspiegel wird für die nächste Dekade das &#8220;Outernet&#8221; prognostiziert. Dabei wird es selbstverständlich sein, Gegenstände, die uns offline begegnen per Handy online abzubilden. Beispielsweise sehe ich einen Schuh, der mir gefällt, fotografiere ihn mit meinem Handy und lande auf einer Bestellseite des Produktes.  Das Ganze nennt sich&#8221;Outernet&#8221;.</p>
<p>Andere nennen es &#8220;Augmented Reality&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t" target="_blank">Erweiterte Realität</a>) und interessanterweise ist gerade ein Salzburger Unternehmen namens <a href="http://www.wikitude.org/" target="_blank">Wikitude</a> mit seiner Technologie ganz weit vorn und Gewinner des Awards for best Augmented Reality in 2009. Damit habe ich die Möglichkeit Informationen zu Gebäuden (sehr relevant für Tourismus) zu erhalten usw. Mit Geo-Tagging die Welt entdecken, das halte ich für sinnvoll.</p>
<p>Die zentralen Erkenntnisse in Kürze:</p>
<p>* Die ganze Welt wird zum Hyperlink<br />
* Intelligente Alltagsgegenstände und eine neue Generation mobiler Endgeräte vernetzen sich im Internet der Dinge<br />
* Augmented Reality ermöglicht maßgeschneiderte, stimmungs- und ortsrelevante Informationen<br />
* Die Technologie rückt näher an den Menschen heran<br />
* Die Umweltwahrnehmung wird selektiver<br />
* Enormes Potenzial für Marketing, neue Businessmodelle und Services&#8221;</p>
<p>Foto: http://www.flickr.com/photos/naglobe/2402656192/<br />
von <a href="http://www.flickr.com/photos/naglobe/" target="_blank">naglobe</a></p>
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		<title>Musik für ein Jahr &#8211; Meine Playlist 2009</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/12/23/musik-fur-ein-jahr-meine-playlist-2009/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=musik-fur-ein-jahr-meine-playlist-2009</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr ist vorbei, eine Playlist gefüllt. Es ist immer wieder schwer. Bei einigen Titeln weiß ich sofort &#8220;der muss dabei sein&#8221;, andere hat man erst zweimal gehört und findet sie dennoch so schön. Januar: Der Start ins Jahr The Field &#8211; &#8220;Silent&#8221; Februar: Ein wunderschönes Lied um in den Tag zu starten Lusine &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vorbei, eine Playlist gefüllt. Es ist immer wieder schwer. Bei einigen Titeln weiß ich sofort &#8220;der muss dabei sein&#8221;, andere hat man erst zweimal gehört und findet sie dennoch so schön.</p>
<p>Januar: Der Start ins Jahr<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MpT9Q2RBh1U" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hnHNwQ_Y3KI" target="_blank">The Field &#8211; &#8220;Silent&#8221;</a></p>
<p>Februar: Ein wunderschönes Lied um in den Tag zu starten<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4iIvRXCV9lk" target="_blank">Lusine &#8211; &#8220;Two Dots&#8221;<br />
</a><br />
März: Half asleep aber doch schon wach für den Frühling<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1An2pjS4mKE" target="_blank">School of Seven Bells &#8211; &#8220;Half Asleep&#8221;</a></p>
<p>April: Uns gehört der Himmel<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bzge5vY72hE" target="_blank">M83 &#8211; &#8220;We own the sky&#8221;</a></p>
<p>Mai:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=11_wS7_NQDQ" target="_blank">Dusty Kid &#8211; &#8220;Nemur&#8221;</a></p>
<p>Juni: Das passende Lied zur WM 2010 in Afrika<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ATNbV8ocGVU" target="_blank">Warm Heart Of Africa feat Ezra Koenig &#8211; &#8220;The Very Best&#8221;</a></p>
<p>Juli: Das Lied erinnert an Melt! 2009<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oEECEkyzHHM" target="_blank">Dapayk &amp; Padberg feat. Caro &#8211; &#8220;Island&#8221; (Noze remix)</a></p>
<p>August: Mein Lieblings-Sommer-Lied überhaupt<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YFoJM2tTFlY" target="_blank">Gui Boratto &#8211; &#8220;Beautiful Life&#8221;</a></p>
<p>und weil ich in diesem Monat Geburtstag hab, darf ich noch eins dazu tun!<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kumzjAfxXWo" target="_blank">Oliver Ton &#8211; &#8220;Hasta al fin&#8221;</a></p>
<p>September: Viele Playlisten werden Gossip enthalten, ich beschränke mich auf Beth Ditto<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1OrdtJbozr8" target="_blank">Simian Mobile Disco &#8211; &#8220;Cruel Intentions&#8221; (feat. Beth Ditto)</a></p>
<p>Oktober:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=zOHLb7IcePo" target="_blank">Soap &amp; Skin &#8211; Marche Funebre (DJ Koze Marxa Mix)</a></p>
<p>November:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MpT9Q2RBh1U" target="_blank">Yeasayer &#8211; &#8220;Ambling Alp&#8221;</a></p>
<p>Dezember: Noch nicht überhört, aber im Dezember 2009 der absolute Dauerbrenner<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Pib8eYDSFEI" target="_blank">The xx &#8211; &#8220;Crystalised&#8221;</a></p>
<p>Für den Fall, dass die Erde einfach mal anhält und wir mehr Zeit haben Musik zu hören, habe ich noch folgende Lieder für euch:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jduFDgIr598" target="_blank">Death Cab for Cutie &#8211; &#8220;A Lack of Color&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=y1F0YWDqwdc" target="_blank">Peter Bjorn And John &#8211; &#8220;The Chills&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=a8yaVSLJVLA&amp;feature=related" target="_blank">Massive Attack &#8211; &#8220;Psyche&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tDWKnWvP4H" target="_blank">The Black Atlantic &#8211; &#8220;Fragile Meadow&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fj_a8LqYfP8" target="_blank">The Notwist &#8211; &#8220;Good Lies&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=otx49Ko3fxw" target="_blank">Sufjan Stevens &#8211; &#8220;John Wayne Gacy Jr&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HTi50cFBs-4" target="_blank">Air &#8211; &#8220;Love&#8221;</a></p>
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		<title>Weihnachten in Salzburg</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 08:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der schönsten Orte, die ich bisher kennenlernen durfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stverzwi.wordpress.com/files/2009/12/dsc00343.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-131" title="DSC00343" src="http://stverzwi.wordpress.com/files/2009/12/dsc00343.jpg?w=800" alt="" width="700" height="180" /></a></p>
<p>Einer der schönsten Orte, die ich bisher kennenlernen durfte.</p>
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		<title>Heftig: Papst Benedikts Aussage zu Kondomen in Afrika</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2009/03/21/629/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=629</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2009/03/21/629/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 09:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Aids-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Kondome]]></category>
		<category><![CDATA[Kondomstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Benedikt]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion ist zwar jetzt schon zwei Tage her, dennoch ist es mir ein Anliegen darüber zu schreiben. Auf seiner ersten Afrikareise erklärt Papst Benedikt noch im Flugzeug Kondome seien nicht die Lösung des Aidsproblems in Afrika, sondern eine Veränderung des Sexualverhaltens zu einer besseren Moral. Zitat vom Video: &#8220;Man kann das Aidsproblem nicht durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion ist zwar jetzt schon zwei Tage her, dennoch ist es mir ein Anliegen darüber zu schreiben. Auf seiner ersten Afrikareise erklärt Papst Benedikt noch im Flugzeug Kondome seien nicht die Lösung des Aidsproblems in Afrika, sondern eine Veränderung des Sexualverhaltens zu einer besseren Moral. Zitat vom Video: &#8220;Man kann das Aidsproblem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln, ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem.&#8221;</p>
<p><strong>Kondomstreit Papst Benedikt: Erste Reise nach Afrika</strong><br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="7sn9vNScS-c"></param><param name="wmode" value="transparent" ></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7sn9vNScS-c" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Mit so einer Aussage verschließt man sich nicht nur vor der Realität, sondern sie widerspricht und entwürdigt die jahrelange Arbeit von Anti-Aids-Organisationen in Afrika.</p>
<p>Fakt ist, dass die Menschen in Afrika &#8211; sowie auch auf jedem anderen Ort auf dieser Welt &#8211; ihre Sexualität leben möchten und auch werden, denn sie ist das Natürlichste auf der Welt.</p>
<p>Den Menschen wird mit diesem Satz ein schlechtes Gewissen für Ihren &#8220;unmoralischen Glauben&#8221; gemacht, obwohl sie nur Menschen sind und Ihre Sexualität leben. Gleichzeitig (und das finde ich noch viel schlimmer) impliziert diese Botschaft für mich: &#8220;Wer kein guter Christ ist, hat oder bekommt Aids&#8221;. Aus meinen eigenen Erfahrungen in Afrika weiß ich, dass die Menschen sehr gläubig sind und die Ursachen für Probleme eher im Glauben suchen. Das innere Dilemma ist vorprogrammiert. Dessen sollte sich die Kirche bewusst sein.<br />
Aber die Menschen können nichts dafür, wenn sie beispielsweise mit Aids geboren werden. Sie können aber sehr wohl etwas dafür, wenn sie andere Menschen wissentlich infizieren. Ich finde diese Aussage so unsensibel und diskriminierend, das sich mir die Haare aufstellen.</p>
<p>Warum akzeptiert die Kirche nicht die Realität und sagt: &#8220;Lebt eure Sexualität, aber schützt euch&#8221;. Ach ja, das würde ja der Kirche widersprechen. Aber ehrlich: Da muss man doch mal die Augen aufmachen und nicht mit dieser Doppelmoral daherkommen!</p>
<p>Hier noch ein schönes Interview mit Pfarrer Stefan Hippler von der Aidshilfe HOPE in Kapstadt von der <a href="http://www.deutsche-welle.de/popups/popup_single_mediaplayer/0,,4113765_type_audio_struct_2951_contentId_3957771,00.html" target="_blank">Deutschen Welle</a>. Zitat: &#8220;Die Situation ist eine Katastrophe&#8221;!</p>
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