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	<title>Anne Grabs &#187; veranstaltungen</title>
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	<description>perfect people should be imperfect</description>
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		<title>BrandCamp</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 14:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich veranstalte gemeinsam mit meinen TeamkollegInnen von viermalvier das BrandCamp am 21. Oktober 2011. Das Motto lautet: &#8220;Wir brauen ein Bier und bauen eine Marke&#8221;. Das Ganze findet im BIERKulturHAUS von Trumer statt. Worum soll es beim BrandCamp gehen? Zunächst einmal wollten wir bei der Namensgebung BrandCamp &#8211; eine Kombination aus Brand und BarCamp &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.annegrabs.de/2011/09/13/brandcamp/2011-08_brandcamp_logo_640px_bw/" rel="attachment wp-att-1350"><img class="alignleft size-medium wp-image-1350" title="2011-08_brandcamp_logo_640px_bw" src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/uploads/2011-08_brandcamp_logo_640px_bw-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ich veranstalte gemeinsam mit meinen TeamkollegInnen von <a href="http://viermalvier.at" target="_blank">viermalvier</a> das <a href="http://www.brandcamp.at/" target="_blank">BrandCamp</a> am 21. Oktober 2011. Das Motto lautet: &#8220;Wir brauen ein Bier und bauen eine Marke&#8221;. Das Ganze findet im <a href="http://www.bierkulturhaus.at/" target="_blank">BIERKulturHAUS</a> von <a href="http://www.trumer.at/" target="_blank">Trumer</a> statt.</p>
<p>Worum soll es beim BrandCamp gehen? Zunächst einmal wollten wir bei der Namensgebung <strong>BrandCamp</strong> &#8211; eine Kombination aus Brand und BarCamp &#8211; aufzeigen, dass wir die Barcamp-Philosophie mit Marketingvorträgen kombinieren wollen, um weg vom Vortrags-Frontalunterricht hin zu mehr Marketingpraxis zu kommen. Daher wird am 21. Oktober sehr viel Austausch unter den TeilnehmerInnen stattfinden, unterstützt von <a href="http://www.brandcamp.at/speakers/">Branchenkennern und Brandmanagern</a>. Sie werden 20-minütige Impulsvorträge über Produktdesign, Brandmarketing und neue Vertriebswege halten.</p>
<p>Die Anmeldung zum BrandCamp ist nach BarCamp-Tradition kostenlos. Die TeilnehmerInnenzahl ist jedoch aus Platzgründen begrenzt. Daher bitten wir um rechtzeitige <a href="http://www.brandcamp.at/anmeldung/">Anmeldung</a> unter <a href="javascript:DeCryptX('bonfmevohAcsboedbnq/bu')">anmeldung [at] brandcamp [dot] at</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>READ: <a href="http://www.brandcamp.at" target="_blank">BrandCamp.at</a></p>
<p>LIKE: <a href="http://www.facebook.com/BrandCamp.at" target="_blank">facebook.com/BrandCamp.at</a></p>
<p>DISCUSS: <a href="http://twitter.com/BrandCampAT" target="_blank">twitter.com/BrandCampAT</a></p>
<p>SPREAD: <a href="http://twitter.com/#!/search/%23brandcamp" target="_blank">#brandcamp</a></p>
<p>LOGO: <a href="http://www.flickr.com/photos/24383964@N06/6143566573/" target="_blank">BrandCamp Logo</a> (CC-Lizenz)</p>
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		<title>Medienkompetenztage in Salzburg</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 15:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein subnet veranstaltet die Medienkompetenztage in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur Eröffnung am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos. Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein <a href="http://subnet.at" target="_blank">subnet</a> veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/" target="_blank">Medienkompetenztage</a> in Salzburg und ich werde diese Veranstaltung organisieren. Daher möchte ich hier den Hintergrund dieser Veranstaltung darstellen und alle herzlichst zur <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at/about" target="_blank">Eröffnung</a> am 7. April 2011 um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF einladen. Die Teilnahme an den Medienkompetenztagen ist kostenlos.</p>
<p>Warum ist es wichtig Medienkompetenz zu fördern? Unter Medienkompetenz fällt nicht nur die Fähigkeit, sich über klassische Medien wie TV, Zeitung und Bücher umfassend informieren, sondern auch mit dem Internet und neuer Technologie sicher und reflektierend umgehen zu können. Gerade vollzieht sich der Wandel zur Wissens- und Informationsgesellschaft und es ist wichtig, die Menschen, insbesondere die jungen Menschen im kritischen Umgang, darauf vorzubereiten. Denn Technologie verändert zunehmend auch Unternehmen. Sie verlangen heute explizit die Recherchekompetenz und einen sicheren Umgang mit dem Internet von ihren Bewerbern. Aber auch die Konsequenzen dieses Wandels müssen sichtbar gemacht werden. Wer besitzt unsere Daten und dadurch auch die Informationshoheit? Oder sollten die Daten im Netz nicht grundsätzlich für jeden frei zur Verfügung stehen? Mit Daten können auch kreative Prozesse initiiert werden und andererseits besteht auch die Gefahr des Datenmissbrauchs und der zweckentfremdeten Verwendung. Hier muss aufgeklärt werden.</p>
<p>Welche Rolle spielen bei diesem Prozess die Bildungsinstitutionen? Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind in der Wissensgesellschaft unbedingt zu vermitteln? Aber nicht nur die Bildungsinstitutionen, auch die Eltern müssen für diese Aufgabe mit ins Boot geholt werden. Sie benötigen einen Überblick, welche neuen Medien für ihre Kinder relevant sind und in welchem Maß Medien in welchem Alter konsumiert werden sollten.</p>
<p>Die Medienkompetenztage versuchen nun, diese Lücke zu schließen. Bei der Auftaktveranstaltung am 7. April um 17 Uhr im Publikumssaal des ORF wird grundlegend die Frage beantwortet, was Medienkompetenz eigentlich ist und wer sie fördern kann. Christine Wijnen zeigt in ihrem Vortrag &#8220;Die Bedeutung des Social Web im Kontext von Sozialisationsprozessen&#8221;, welche Rolle Medien beim Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen spielen und schon immer gespielt haben. Denn jede Generation ist bisher von &#8220;neuen&#8221; Medien geprägt wurden.<br />
Am 8. April laden wir Schüler_innen dazu ein, bei verschiedensten Workshops Medien selbst zu produzieren. Wir bringen ihnen aber auch bei, wie sie sicher im Netz surfen und zu guter letzt, wie sie das Internet zum Lernen einsetzen können.</p>
<p>Der Verein subnet veranstaltet die <a href="http://medienkompetenztage.subnet.at" target="_blank">Medienkompetenztage</a> gemeinsam mit Organisationen und Institutionen in Salzburg. Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung für Schulklassen erfolgt über  http://medienkompetenztage.subnet.at. Zu den Kooperationspartner gehören der ORF Salzburg, Institut für Medienbildung (IMB), Radiofabrik, Akzente und BFI.</p>
<p>Der Landesschulrat Salzburg unterstützt die Medienkompetenztage. Der Amtsführende Präsident Prof. Mag. Herbert Gimpl unterstützt dieses Projekt und eine konstruktive, proaktive Herangehensweise unter Einbeziehung aller Beteiligten und Betroffenen.</p>
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		<title>Me, myself and I &#8211; kleine Review zur TEDxRheinMain</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich an der TEDxRheinMain teilnehmen dürfen. Großes Dankeschön an die Hakuhodo GmbH, die mir noch kurzfristig ein Ticket organisiert hat. Das Thema der Konferenz lautete &#8220;Identität&#8221;, was für eine Menge Gesprächsstoff sorgte und vielfältige Vorträge hervorbrachte. Aber jedes Gespräch über Identität ist im Grunde genommen sinnlos, wie uns Sina Kaufmann mit Bezug auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich an der <a href="http://www.tedx-rhein-main.de" target="_blank">TEDxRheinMain</a> teilnehmen dürfen. Großes Dankeschön an die <a href="http://www.facebook.com/hakuhodoffm" target="_blank">Hakuhodo GmbH</a>, die mir noch kurzfristig ein Ticket organisiert hat.</p>
<p>Das Thema der Konferenz lautete &#8220;Identität&#8221;, was für eine Menge Gesprächsstoff sorgte und vielfältige Vorträge hervorbrachte. Aber jedes Gespräch über Identität ist im Grunde genommen sinnlos, wie uns Sina Kaufmann mit Bezug auf Wittgenstein mitteilte. Der Identität steht ja zweifelsohne die Gemeinschaft gegenüber. In Zeiten der Individualisierung ist uns die Identität näher als die Gemeinschaft und dennoch kopieren wir ständig andere Identitäten. Wir spielen Rollen, übernehmen Mimiken und Gestiken, Verhaltensweisen, Dialekte usw.  Ich frage mich also, welche Identität ich hätte, wenn es kein Gegenüber, nur mich gäbe? Wahrscheinlich gar keins, sondern viel Verwirrung über Me, myself and I in der Isolation. Ich glaube, dass es keine Identität ohne andere Identitäten gibt. Denn am Ende &#8220;identifizieren&#8221; wir uns mit den Wertvorstellungen und Überzeugungen anderer Menschen. Das ist vielleicht, was Elisabeth von Samsonow mit &#8220;overlapping identities&#8221; meinte und Freud nannte es &#8220;Ich &#8211; Es &#8211; Über-Ich&#8221;.</p>
<p>Zu den Highlights der Veranstaltung zählen für mich die Voträge von Wolfgang Henseler &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ugl-Oi0V3p0" target="_blank">digito ergo sum</a>&#8221; und von Guenter Dueck &#8220;Building your identity&#8221;. Henselers Vortrag war gespickt mit Beispielen, was neue Technologien wie Gesichtserkennung oder <a href="http://nlp.cs.nyu.edu/index.shtml" target="_blank">Proteus Project</a> für Konsequenzen für unsere Identität bereithält. Dabei unterscheidet er die analoge Identität von der digitalen Identität, die als Alter Ego des Selbst immer nur einen bestimmten Ausschnitt zeigen kann. Kann das digitale Ich durch seine Extension im Web (&#8220;What am I doing?&#8221; and &#8220;What have I done?&#8221;) das Abbild der analogen Identität (wenn es überhaupt eine gibt) sein?</p>
<p>Guenter Dueck sorgte mit der Dreiteilung der Identitäten in die &#8220;Wahren&#8221;, die &#8220;Richtigen&#8221; und die &#8220;Natürlichen&#8221; für Aufklärung. Die Wahren sagen was <em>man nicht macht</em>, die Richtigen sagen, <em>was man macht</em> und die Natürlichen <em>machen es</em>. Laut Dueck streiten diese drei Identitäten miteinander um ihre Legitimation. Vor dem Hintergrund erübrigen sich tatsächlich einige Diskussionen, die ich in den letzten Jahren geführt hatte. Duecks Vortrag zählt zu denen, &#8220;die man mit nach Hause nimmt&#8221;.</p>
<p>Aber was ist nun mit der digitalen Identität im Netz? Ist es nicht eine Chance, wenn man sich selbst so darstellen kann, wie man sein möchte und nur die Schokoladenseite zeigt? Christian Heller meinte auf der republica 2010 in seinem Vortrag &#8220;<a href="http://re-publica.de/10/event-list/identitats-kriege" target="_blank">Identitäts-Kriege</a>&#8220;, dass das Internet die formals festgelegten Identitäten (Kirche, Status) aufbricht. Wir können das digitale Ich selbst steuern, uns unterschiedlich inszenieren, aber wir können auch inszeniert und von Trollen verunstaltet werden. Das digitale Ich hat immer zwei Seiten. Und wenn Steven Sasseville in seinem Vortrag meint &#8220;You are the next best thing&#8221; hat er sicherlich das analoge Ich gemeint.</p>
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		<title>tazlab</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin am Wochenende in Berlin zum tazlab Bildung eingeladen. Ich werde gleich auf zwei Podien sitzen und diskutieren. Wer nicht in Berlin dabei sein kann, kann den Livestream taz.de/live verfolgen und mit dem hashtag #tazlabuni20 mitdiskutieren. 1. Privilegien gratis: Wie (un)gerecht ist die Campus-Maut? Studiengebühren sind seit 30 Jahren DER Streitfall der Hochschuldiskussion. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin am Wochenende in Berlin zum <a href="http://tazlab.de/programm/day_2010-04-24.de.html" target="_blank">tazlab Bildung</a> eingeladen. Ich werde gleich auf zwei Podien sitzen und diskutieren. Wer nicht in Berlin dabei sein kann, kann den Livestream <a href="http://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/taz-live" target="_blank">taz.de/live</a> verfolgen und mit dem hashtag #tazlabuni20 mitdiskutieren.</p>
<p><a href="http://tazlab.de/programm/events/129.de.html" target="_blank">1. Privilegien gratis: Wie (un)gerecht ist die Campus-Maut?</a></p>
<blockquote><p>Studiengebühren sind seit 30 Jahren DER Streitfall der Hochschuldiskussion. Aber sind sie auch der Sündenfall der Bildungsgerechtigkeit? Wo entsteht soziale Ungleichheit in der Bildungskette?</p>
<p>Auf der einen Seite stehen 420.000 Kinder in Sonderschulen, eine Million in Hauptschulen und etwa 20 Prozent Risikoschüler &#8211; ihre Zukunftsaussichten sind trübe, ihre Mobilisierungskraft ist miserabel. Auf der anderen Seite stehen zwei Millionen Studierende, die aus dem privilegierten und gut finanzierten Teil des Bildungssystems kommen. Ihre Zukunftsaussichten sind gut, ihr Mobilisierungsgrad ist super &#8211; wenn es darum geht, das Studium gratis zu halten. Wir wollen in dem Panel darüber sprechen, wo Bildungsarmut in der Republik herrscht und wie man Bildungsungerechtigkeit besser bekämpfen kann: Indem man die Studiengebühren abschafft? Oder indem man das Schulsystem radikal umbaut?</p></blockquote>
<p>Demotivation bei Schülern ist für mich eine Frage der Durchlässigkeit von Grund- zu Mittelschule &#8211; zu Gymnasium &#8211; zu Hochschule usw. Demotivation kann auch durch geringes Selbstvertrauen und fehlende Zukunftsperpektiven zustande kommen, letztlich korreliert sie mit dem Habitus und der Erziehung, weniger mit Studiengebühren. Dennoch können Studiengebühren eine weitere Hürde für finanziell benachteiligte Personen und Haushalte darstellen. Für mich sind hier Fragen der Verstärkung sozialer Ungleichheiten (niedrige Einkommensklassen) und Bevorzugung höherer Einkommensklassen, der Verschuldung junger Studierenden, der Ökonomisierung von Bildung relevant. In diesem Zusammenhang möchte ich auch darüber diskutieren, welche Rolle der Staat bei der Finanzierung von Bildung spielt und warum es seine Pflicht ist, für die Bildung seiner Bürger aufzukommen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf diese Diskussion.</p>
<p><a href="http://tazlab.de/programm/events/131.de.html" target="_blank">2. Bildungsstreik 2010: Scheitern per Gesetz?</a></p>
<blockquote><p>Der Bildungsstreik 2009 war ein voller Erfolg, sagen die einen. Außer Spesen nichts gewesen, die Anderen. 2010 sollen die Bildungsproteste weitergehen. Aber was sind die Bedingungen für Protesterfolg?</p>
<p>Welche Mittel haben Studierende überhaupt, um nachhaltig Druck auszuüben? Wann sind sie damit erfolgreich? Und woran lässt sich dieser Erfolg messen? Das diskutiert taz-Bewegungsredakteur Felix Lee gemeinsam mit Jörg Rostek aus dem Presseteam des Bildungsstreiks 2009 mit Anne Grabs, die bei den Studierendenprotesten in Österreich aktiv war, und mit dem Soziologen Stephan Lessenich, Prodekan an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der selbst auf eine reichhaltige Streikerfahrung zurückblicken kann &#8211; auch als Dozent. Bereits beim &#8220;Lucky Streik&#8221; 1997 unterstützte er die protestierenden StudentInnen. Gemeinsam fragen sie: Quo vadis, Bildungsstreik?</p></blockquote>
<p>Auch das wird eine spannende Diskussion. Erfolgsfaktoren der unibrennt-Bewegung waren folgende, <a href="http://prezi.com/7ln3erofuoug/reburn/" target="_blank">zitiert</a> nach <a href="http://twitter.com/luca" target="_blank">@Luca</a>:</p>
<ul>
<li>ein gemeinsames Problem</li>
<li>Transparenz</li>
<li>Dezentralität</li>
<li>Vernetzung</li>
<li>Vernunft</li>
</ul>
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		<title>re:publica 2010: Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 13:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es aber nicht geschafft, hätte es aber tun sollen, denn am 2. und 3. Tag habe ich kaum noch etwas von der re:publica mitbekommen. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und dem daraus resultierenden Pausenbedürfnis zu schulden. Ich nenne es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es aber nicht geschafft, hätte es aber tun sollen, denn am 2. und 3. Tag habe ich kaum noch etwas von der re:publica mitbekommen. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und dem daraus resultierenden Pausenbedürfnis zu schulden. Ich nenne es eine Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen. Höhen, weil erstklassige Vorträge, gute Stimmung, nette Leute, Tiefen, weil zweitklassige Vorträge, überfüllte Kalkscheune, Wlan-Probleme und manchmal auch komische Leute. So ist eben eine Klassenfahrt.</p>
<p>Peter Glasers <a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/netzkolumne/2010/04/14/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent/" target="_blank">Keynote</a> setzte mit seiner kritischen Analyse der digitalen Faszination meiner Ansicht nach einen Schwerpunkt für die re:publica 2010 und fordert eine Brückentechnologie, welche &#8220;nicht nur die Early Adopters und die technologisch Versierten ansprechen, sondern auch den Rest der Menschheit. Wobei dieser Rest nicht wirklich ein Rest ist. Es sind etwa 90 Prozent der Bewohner dieses Planeten.&#8221; Ein Appell an die Netzaktivisten, der sicherlich bis zur nächsten rp11 diskutiert werden wird.</p>
<p>Jeff Jarvis postuliert mit seinem &#8220;privacy, publicness and penises-These&#8221;  den Kontrollwahn der Deutschen, was für ihn völlig unverständlich ist, wo sich doch nahezu jeder in der Sauna komplett nackt macht. So einfach ist das ja aber nicht. &#8220;get nacked in web&#8221; bedeutet auch, angreifbar zu sein und FKK schlicht und einfach nur zu schwitzen und übers Wetter zu reden. Im Endeffekt ist die privacy-Diskussion immer eine Grundsatzfrage über das Recht des einzelnen, SEINE Daten selbst zu verwalten und es wäre töricht, darüber nicht zu sprechen, das nennen wir <a href="http://julius01.posterous.com/ohne-netzneutralitat-ist-alles-nichts-rp10" target="_blank">Netzneutralität</a>. Sein Einstehen für die &#8220;publicness&#8221;, begründet durch das Aufzeigen möglicher Konsequenzen bei der „the audience formerly known as the audience becomes audience again“, halte ich dennoch für ein richtiges Argument. Er hat Recht, wenn er sagt, das Internet sei unser Raum, unsere Öffentlichkeit, die wir für uns nutzen und selbst gestalten sollen. Für Jarvis hat eben alles im Internet einen Wert, wenn es für jemanden anderen relevant ist, wie er mit seinem selbstoffenbarendem <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/08/10/the-small-c-and-me/" target="_blank">Blogpost über Prostatakrebs</a> (322 Kommentare) argumentiert. Ein wenig hinkt das Beispiel, denn er hat seinen Blog auch nicht mit solch einem Post gestartet. Er erzeugt eben auch Resonanz, weil er &#8211; Jeff Jarvis &#8211; es schreibt. Und natürlich wird er dann sofort als Vorbild verstanden, es offenbaren sich glatt weitere Männer, die Prostatakrebs haben oder hatten, berichten von ihren Erfahrungen usw.. Es menschelte also auf der buzzmashine und eigentlich wäre das der Moment gewesen, wo Jarvis hätte zugeben können, dass er an dieser Stelle als Aufklärer fungiert hat und die Leute im Saal ansprechen, die sich ihrem Potenzial/ihrer Verantwortung bewusst sein sollten, macht er aber nicht.</p>
<p>Stichwort Resonanz: Und dann kam Kruse (<a href="http://re-publica.de/10/2010/04/15/peter-kruse-ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/" target="_blank">Mitschnitt Vortrag</a>). So wie er Aufschaukelungs- und Abschaukelungsprozesse im social web beschreibt, ging ein ebenso großes Rauschen durchs Publikum. Wütend und verärgert sei er, wenn er mitbekommt, wie sich Experten über die Thematik Internet unterhalten (was er ja neulich <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1004980/nachtstudio-vom-11.-April-2010?flash=off" target="_blank">auch</a> gemacht hat, aber wurscht). Diese Energie hat er zum Anlass gemacht, eine neue Studie vorzustellen und kommt nach den<a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/w01839.html" target="_blank"> digital inhabitants und digital immigrants</a> nun zu den &#8220;digital visitors&#8221; und &#8220;digital residents&#8221;, die sich in ihren Wertemustern komplementär zu einander verhalten. Seinem Fazit &#8220;Wenn Sie sich über Netze unterhalten, dann unterhalten Sie sich mit Netzen&#8221; widerspricht er in seinem Schlussatz &#8220;Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig&#8221;, da die Lawine ja bereits zu Tal donnert, ein wenig. Wenn nicht die Experten miteinander diskutieren sollen (absolut korrekt), dann müssen es die user &#8211; egal ob visitor oder resident &#8211; tun, auch um die Brücken zu schaffen, die Glaser gefordert hat. Wenn auf die Frage, ob die Nutzung des Internet eine Glaubensfrage sei, <a href="http://blog.whatsnext.de/2010/04/ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/" target="_blank">geantwortet</a> wird: &#8220;Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft&#8221;, dann muss zwangsläufig über den Sinn diskutiert werden. Ich glaube daran, dass diese divergierenden Gruppen, sich in ihren Wertevorstellungen und Vermutungen gegenseitig bereichern können, auch wenn es wahnsinnig anstrengend ist. Vielleicht sollte es keine Überzeugungsarbeit sein, aber wenigstens ein Austausch.</p>
<p>Und zum Abschluss hat Sascha Lobo seine shitstorm-Theorie zum Besten gegeben. Selbstironisch präsentiert er seine eigenen erlebten shitstorms, d.h. Beleidigungen, Beschimpfungen und &#8220;Anfeindungen&#8221; (er würde das niemals so nennen) und gibt zu, dass es ihm in der Vergangenheit selbst schwer gefallen ist, sich an seine eigens vorschlagene Souveränitätsregel zum Überleben eines shitstorms zu halten. Dass shitstorms immer auch eine berechtigte Kritik enthalten, meint Lobo. Dennoch halte ich nichts davon, wenn sich die Twitteria &#8211; ach nein <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/" target="_blank">Trolle</a> sind das ja &#8211; gegenseitig wie 14jährige bekoffern. Wenn das Internet kein Medium ist, sondern als Kulturraum verstanden werden soll, dann gelten da auch die Regeln des menschlichen Miteinanders. Realisitischerweise wird es nur ein paar wenige Menschen geben, die so wie Sascha Lobo reagieren und das auch nur, wenn sie einen gewissen Abstand zu ihrer Rolle in Twitter gewinnen. An dieser Stelle können wir uns jegliche Authentizität sparen. Unternehmern den Rat zu geben, einerseits echt zu sein, anderseits so zu tun, als sei ihnen die Kritik &#8220;scheißegal&#8221;, ist eine Anleitung zur Schizophrenie. Letztlich wird sich der Großteil reaktiv verhalten, wenn sie mit Argumenten wie &#8220;heul doch&#8221; konfrontiert werden und nein, man wird nicht abstrahieren können, dass sich daraus die eigentliche Antikritik entwickeln könnte. Wer gegen shitstorms gewappnet sein will, sollte Twitter als Rollenspiel verstehen, als Rollenspiel für den Umgang mit Killerphrasen.</p>
<p>Am letzten Tag ist mir nur noch Felix Schwenzels Vortrag <a href="http://www.youtube.com/watch?v=THwzu1g0s8o" target="_blank">&#8220;Warum das Internet scheiße ist&#8221;</a> im Kopf hängengeblieben. Die schlichte Forderung darüber nachzudenken, ob wir nicht alle zu neoliberal in Sachen Netz denken und es sinnvoll wäre, über eine staatliche Regulierung zu diskutieren, folgt nach einer Karikatur beispielhaften, nervigen Internetverhaltens. Problem #1 &#8220;Leute die nerven, nerven.&#8221; Und dann nerven da noch Talkshows übers Internet, Blogger, Twitterer die #fail benutzen; Leute, die in unser Internet schreiben; Leute die &#8220;der Blog&#8221; sagen und die, die sagen, dass &#8220;der Blog&#8221; falsch ist, nerven genauso usw. Die modifizierten Twitterportraits fand ich wunderschön.<br />
Ach ja, für die visitors wäre dann der <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E277C2ACBAC4A47BCBA31A6DA25C99E80~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Beitrag von der FAZ</a> zu empfehlen und für die residents eignet sich <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/" target="_blank">Herrn Knüwers Nachlese</a> &#8211; und umgekehrt</p>
<p>Weitere BloggerInnen berichteten folgendermaßen:</p>
<p>Mike Schnoor, 15.04.2010 <a href="http://www.sichelputzer.de/2010/04/15/republica-2010-medienmomente-und-kongresskultur/" target="_blank">re:publica 2010 – Medienmomente und Kongresskultur</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">@stijlroyal</span>, <a href="http://twitter.com/kcpr" target="_blank">@kcpr</a> 16.04.2010 <a href="http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-blogs-nicht-das-medium-der-zukunft-sein-koennen--die-republica-2010-" target="_blank">Warum Blog nicht das Medium der Zukunft sein können. Die re:publica 2010.</a></p>
<p>Patrick Breitenbach, sehr gute Replik zu Kruse: <a href="http://blog.karlshochschule.de/2010/04/19/das-internet-und-der-kampf-der-kulturellen-wertewelten/" target="_blank">Das Internet und der Kampf der kulturellen Wertewelten</a></p>
<p>@raventhird, 18.04.2010 <a href="http://raventhird.de/blog/?p=5229" target="_blank">re:publica 2010: „Kreisbewegungen, oder?“</a></p>
<p>Mathias Richel, 18.04.2010 <a href="http://blog.mathias-richel.de/2010/04/18/ein-bisschen-meiner-republica-zum-nachlesen-und-schauen-ohne-bier-feiern-lachen-und-euch/" target="_blank">Ein bisschen meiner re:publica zum nachlesen und schauen. (Ohne Bier, feiern, lachen und euch.)</a></p>
<p>Hannes Mehring. 19.04.2010 <a href="http://blog.hannesm.de/2010/04/republica-2010-ein-uberfulltes-erwachsen-gewordenes-klassentreffen/" target="_blank">ein überfülltes, erwachsen gewordenes Klassentreffen</a></p>
<p>evangelisch.de, 19.04.2010 <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/blogger-erfolgreich-in-die-gesellschaft-integriert16123" target="_blank">Blogger erfolgreich in die Gesellschaft integriert</a></p>
<p>Carolin Neumann, 19.04.2010 <a href="http://carolin-neumann.de/2010/04/republica-nachlese-2/" target="_blank">Das war die #rp10</a></p>
<p>heise.de, 19.04.2010 <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/re-publica-Die-Karawane-lacht-die-Hunde-bellen-weiter-980716.html" target="_blank">re:publica: Die Karawane lacht, die Hunde bellen weiter</a></p>
<p>Tim Krischak, 22.04.2010 <a href="http://www.kommunikation-zweinull.de/2010/04/22/republica-2010-studienreise-und-klassenfahrt/" target="_blank">re:publica 2010 – Studienreise und Klassenfahrt re:loaded</a></p>
<p>wasmitmedien, mp3 <a href="http://www.wasmitmedien.de/archiv/?p=224" target="_blank">Folge 209 zu re:publica</a></p>
<p>Weitere Papiermedien berichteten folgendermaßen:</p>
<p>STERN, 15.04.2010 <a href="http://www.stern.de/digital/online/republica-in-berlin-kirchentag-fuer-die-internetgemeinde-1558528.html" target="_blank">Kirchentag für die Klassengemeinde</a></p>
<p>SPIEGEL, 15.04.2010 <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,689087,00.html" target="_blank">Die Netzgemeinde zersplittert</a></p>
<p>ZEIT, 15.04.2010 <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-04/republica-jeff-jarvis-privat" target="_blank">Macht euch nackig!</a> (über Jeff Jarvis&#8217; Vortrag)</p>
<p>Taz, 16.04.2010 <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/nicht-nur-fuer-nerds/" target="_blank">Bloggertreffen re:publica &#8211; Nicht nur für Nerds</a></p>
<p>3SAT.online, 16.o4.2010 <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/neues/sendungen/magazin/143730/index.html" target="_blank">Die digitale Gesellschaft</a></p>
<p>diestandard.at, 18.04.2010 &#8220;<a href="http://diestandard.at/1271374616158/Republica-Lauter-Perverse-und-keine-Frauen-im-Netz" target="_blank">Lauter Perverse und keine Frauen im Netz&#8221;</a></p>
<p>FAZ, 19.04.2010 <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E444C5E875DDA4F20B464FA0855B248B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Wer ist hier aus der Zeit gefallen?</a></p>
<p>Bewegtbild</p>
<p>sehr zu empfehlen sind die <a href="http://www.dctp.tv/#/republica-2010/blogs-als-business-pallenberg-netbooknews" target="_blank">dctp.tv Interviews</a> zur re:publica</p>
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		<title>WanderCamp 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[work-life-balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Grund bis zu den Gipfeln, So weit man sehen kann, Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln, Nun geht das Wandern an: Joseph von Eichendorff Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg"><img class="size-full wp-image-1216 alignleft" title="wandercamp" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg" alt="" width="321" height="148" /></a> Vom Grund bis zu den Gipfeln,</p>
<p>So weit man sehen kann,</p>
<p>Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln,</p>
<p>Nun geht das Wandern an:</p>
<p style="text-align: right;">Joseph von Eichendorff</p>
<p>Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht es das jedenfalls. Wandern ist Ausgleich für alles. In der Bewegung liegt die Kraft und umso höher, desto anstrengender und desto mehr verfliegt was zuvor noch Breakdance im Kopf war. Heute, endlich und passend zum Startschuss des <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">WanderCamps</a> war ich wieder auf dem <a href="http://twitpic.com/1d75pg" target="_blank">Zwölferhorn in St. Gilgen</a>. Nun geht das Wandern an.</p>
<p>Wie passt nun das Wandern und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">BarCampen</a> zusammen bzw. was veranlasst uns (die Initiatoren <a title="Startschuss WanderCamp 2010" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Oliver Berger</a>, <a title="Startschuss WanderCamp 2010 Sichelputzer" href="http://www.sichelputzer.de/2010/04/03/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Mike Schnoor</a>, das <a title="WanderCamp 2010 Social Media offline" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Team vom 13. Stock</a>, und mich) ein WanderCamp zu organisieren? Es ist die Idee, Webenthusiasten und Webaficionadas einzuladen, gemeinsam Themen zu diskutieren und gleichzeitig von der Natur und der Bewegung zu antizipieren, einen Ausgleich zwischen Input und persönlicher Rast zu schaffen. Denkbar wären auch Sessions im Freihen oder beim Lagerfeuer abzuhalten. Das WanderCamp knüpft auch an die Gedanken der noch jungen <a href="http://www.slow-media.net/manifest" target="_blank">Slow Media Bewegung</a> an. Das WanderCamp ist als die Möglichkeit gedacht, Themen auf andere Art zu diskutieren, neu zu denken, für die man sonst keine Zeit findet. Unter dem Motto <strong>&#8220;Entschleunigung 2.0 &#8211; Social Media war noch nie so offline&#8221;</strong> möchten wir alle wander- und naturbegeisterten Social Medianer und Webinteressierten dazu einladen, am WanderCamp 2010, welches voraussichtlich Mitte/Ende Mai bzw. Anfang Juni in den Bergen von Deutschland (Eifel, Bergisches Land, Harz, Thüringer Wald, Elbsandsteingebirge) stattfinden wird, teilzunehmen.</p>
<p><strong>Kein Medienzölibat</strong></p>
<p>Ein BarCamp ohne Internet ist dann doch kein Barcamp. Jeder darf und soll auf dem WanderCamp Internet nutzen können, ggf. werden wir mit Geocaching und GPS arbeiten. Wir setzen ganz im Sinne von Social Media auf die Kollaboration und Interaktion mit allen potentiellen Teilnehmern. Wir laden Euch ein, gemeinsam am WanderCamp 2010 zu arbeiten und eure Ideen einzureichen. Dazu haben wir eine <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook-Fanpage</a> als auch Twitter <a href="http://twitter.com/wandercamp" target="_blank">@WanderCamp</a> eingerichtet.Wir sind dankbar für Tipps was Wanderrouten, Strecken und deren Schwierigkeitsgrade usw. betrifft.</p>
<p><strong>Sponsororen</strong></p>
<p>Das WanderCamp 2010 wird ohne finanzielle Unterstützung nicht umsetzbar sein, denn es fallen Kosten für die Unterkunft in Hostels/Hotels/Hütten, Catering, Ausrüstung und so weiter an. <strong>Für das WanderCamp 2010 suchen wir ab sofort Sponsoren, die uns und die Teilnehmer bei diesem Event unterstützen wollen. </strong>Interessierte Sponsoren sollen sich bitte an die Organisatoren wenden.</p>
<p><strong>Kurz:<br />
</strong></p>
<p><strong>Worum geht es?</strong><br />
Wir planen ein Wochenende im Sinne der Netzkultur – aber nicht (unbedingt) mit dem Laptop oder MacBook im Gepäck. Wir gehen an die frische Luft mit Wanderstiefeln, wetterfester Kleidung, Rucksack und einem knallharten Wissensaustausch von morgens bis abends über das Wandern, Berge, Seen, Pflanzen, Tiere und das Überleben in der Wildnis.</p>
<p><strong>Wer macht mit?</strong><br />
Jeder, der Lust auf Wandern hat und sich dabei für zwei Tage anderen Themen und Fragen widmen möchte, die er sonst im Alltag ausblenden muss.</p>
<p><strong>Wo finde ich weitere Infos?</strong><br />
Bleibt immer auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten bei Twitter: <a href="http://twitter.com/WanderCamp" target="_blank">twitter.com/WanderCamp</a></p>
<p><strong>Wie mache ich mit?</strong><br />
Gestaltet das WanderCamp über <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook</a> selbst mit.</p>
<p><strong>Wie lauten die Hashtags?</strong><br />
#WanderCamp oder #WC2010</p>
<p><strong>Wo finde ich das WanderCamp-Logo zum Download?</strong><br />
Das Logo basiert auf dem BarCamp-Logo von <a href="http://barcamp.org/SpreadBarCamp" target="_blank">SpreadBarCamp</a> und ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz, NC SA 3.0</a> verwendbar.<br />
Hier gibt es das WanderCamp-Logo als <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.psd" target="_blank">PSD</a>, <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.ai" target="_blank">AI</a> und <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.eps" target="_blank">EPS</a>. Als <a href="http://www.flickr.com/photos/13stock/4486153367/" target="_blank">JPG</a> ist das Logo bei flickr zu finden.</p>
<p><strong>Wer organisiert alles?</strong><br />
Das WanderCamp ist ein gemeinsames Projekt von: Oliver Berger (<a href="http://twitter.com/oliverberger" target="_blank">@OliverBerger)</a>, Mike Schnoor (<a href="http://twitter.com/sichelputzer" target="_blank">@sichelputzer</a>), Anne Grabs (<a href="http://twitter.com/annellchen" target="_blank">@annellchen</a>) und dem Team vom 13. Stock (<a href="http://twitter.com/13stock" target="_blank">@13stock</a>).</p>
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		<title>social camp in salzburg #scs10</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[#scs10]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[social camp]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommenden Samstag, am 6. März um 10 Uhr findet das social camp in Salzburg in der Arge (Studio) statt. Warum Social Camp? Nein es ist kein Camp über Social Networks, kein Camp zu Social Media, sondern ein Camp, dass sich kritisch mit Social Networking beschäftigt. Diskussionen über die beliebtesten Tools, Zielgruppenansprache in Facebook, Behavioral Targeting, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommenden Samstag, am 6. März um 10 Uhr findet das social camp in Salzburg in der Arge (Studio) statt. Warum Social Camp? Nein es ist kein Camp über Social Networks, kein Camp zu Social Media, sondern ein Camp, dass sich kritisch mit Social Networking beschäftigt. Diskussionen über die beliebtesten Tools, Zielgruppenansprache in Facebook, Behavioral Targeting, gibt es zu Genüge. Jemand der nicht als Social Media Berater oder ähnliches arbeitet, dennoch aber aktiver Social Media User ist, spürt, dass das Social Networking heute weitreichender als ein &#8220;Add on&#8221; zum Freunde pflegen ist. Ich habe das ganze in unserer Pressemitteilung so formuliert:</p>
<h3>Das Netz als Massenware</h3>
<p>Sozial Networking Plattformen wie Facebook erhalten heute fast uneingeschränkt unser aller Aufmerksamkeit. Keine Nerds oder Freaks trifft man mehr dort, sondern Freunde, Bekannte und Familie bis hin zu Managern, Arbeitgebern und Businesskontakten. Anscheinend werden alle sozialen Bedürfnisse über die Social Networks abgedeckt oder wie ließen sich die hohen Besucherzahlen, Verweildauern und Benutzerzuwächse sonst erklären? Können wir nicht mehr ohne Internet oder wollen wir nicht ohne können? Anfangs belächelt, entpuppt sich das Internet als Sog für jedermann und globales Massenkommunikationsmittel, die erste Massenware, die abhängig macht.</p>
<h3>Wo bleibt die Netzkritik? Auf der Strecke.</h3>
<p>Ein kritischer Blick auf die Entwicklungen des Social Web ist selten<br />
und verlieren sich in technischen Spielereien. Was aber „machen“ die Sozialen Netzwerke täglich mit uns? Was würden wir tun, wenn es keine Social Networking Plattformen gäbe? Und was haben wir vr ihnen gemacht? Wie gehen die neuen Generationen damit um? Machen wir die gleiche Entwicklung durch, wie bei der Einführung des Telefons oder verhält es sich beim Netzwerken anders? Wo die einen glauben, sie hätten alles unter Kontrolle, schreiben andere, sie würden irgendwann die Kontrolle verlieren. Beim Social Camp wollen wir genau diese Themen diskutieren und laden alle Netzfreunde, Netzkritiker, Netzfanatiker, Nerds, Freaks, Geeks und alle, die es sonst interessiert am Samstag, den 6. März in die Arge ein.</p>
<p>Kostenlose Anmeldung unter:</p>
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		<title>Jean Ziegler im Audimax Wien</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[afrika]]></category>
		<category><![CDATA[klima & frieden]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hass auf den Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Ziegler]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Bildungsstreik immer noch nicht nachvollziehen kann, darf sich die Worte von Jean Ziegler zu Gemüte führen. Damit wird deutlich, welche Botschaft in dem Slogan &#8220;Education is not for Sale&#8221; steckt und warum eine kritische Intelligenz bzw. analytische Wissenschaft daran erkrankt, wenn man sie an den Gesetzen von wirtschaftlichem Output misst. &#8220;Es geht nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Bildungsstreik immer noch nicht nachvollziehen kann, darf sich die Worte von Jean Ziegler zu Gemüte führen. Damit wird deutlich, welche Botschaft in dem Slogan &#8220;Education is not for Sale&#8221; steckt und warum eine kritische Intelligenz bzw. analytische Wissenschaft daran erkrankt, wenn man sie an den Gesetzen von wirtschaftlichem Output misst.<br />
&#8220;Es geht nicht um eine Indoktrinierung, es geht darum die Freiheit im Menschen zu befreien!&#8221;</p>
<p><object id="utv54200" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="386" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="utv_n_759384" /><param name="flashvars" value="loc=%2F&amp;autoplay=false&amp;vid=2633621" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.ustream.tv/flash/video/2633621" /><embed id="utv54200" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="386" src="http://www.ustream.tv/flash/video/2633621" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" flashvars="loc=%2F&amp;autoplay=false&amp;vid=2633621" name="utv_n_759384"></embed></object></p>
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		<title>Critical Mass am 25.09.09 in Salzburg</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Platz machen]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich an meiner ersten Critical Mass teilgenommen. Worum es dabei geht, seht ihr in meinem Video. Die Critical Mass findet jeden letzten Freitag im Monat statt. Treffpunkt Mirabellplatz. Weitere Infos unter salzburg.criticalmass.at.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich an meiner ersten Critical Mass teilgenommen. Worum es dabei geht, seht ihr in meinem Video.<br />
<br /></br><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qZmQ3-ilM5c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/qZmQ3-ilM5c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Critical Mass findet jeden letzten Freitag im Monat statt. Treffpunkt Mirabellplatz.<br />
Weitere Infos unter <a href="http://www.salzburg.criticalmass.at" target="_blank">salzburg.criticalmass.at</a>.</p>
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		<title>CastleCamp Kaprun 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 20:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[#cczk09]]></category>
		<category><![CDATA[castlecamp kaprun]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gäste]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die TeilnehmerInnen vom CastleCamp 2009 den Abend im Dorfstadl in Kaprun ausklingen lassen, sitze ich bereits auf meiner Couch und reflektiere den heutigen Tag. Das Castle Camp ist sicher das exklusiveste Camp, dass ich je besucht habe. Erstens wurden wir extrem gut verköstigt. So was habe ich noch nie auf einem Barcamp erlebt. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die TeilnehmerInnen vom CastleCamp 2009 den Abend im Dorfstadl in Kaprun ausklingen lassen, sitze ich bereits auf meiner Couch und reflektiere den heutigen Tag. Das Castle Camp ist sicher das exklusiveste Camp, dass ich je besucht habe. Erstens wurden wir extrem gut verköstigt. So was habe ich noch nie auf einem Barcamp erlebt. Und wenn ich ehrlich bin, brauche ich es auch nicht. Ein Brötchen vom Becker hätte mir auch genügt. Dafür ein großes Dankeschön an die Sponsoren und alle mithelfenden Hände.<br />
Teilnehmer: Ich hatte den Eindruck, dass einige Teilnehmer etwas tonangebend waren. Das Networking war etwas zäh und nicht so offen, wie ich es kenne. Und es ging doch hauptsächlich ums Biz. Vielleicht darf so eine Veranstaltung, die speziel für den Tourismus gemacht ist, das auch. Die Burg an sich ist eine tolle Location für ein Camp.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1200" title="CastleCamp" src="http://annellchen.wordpress.com/files/2009/09/img00498-20090912-1847.jpg" alt="CastleCamp" width="480" height="360" /></p>
<h3>&#8220;Die Marke top-down ist tot&#8221; (Florian Bauhuber Tourismuszukunft)<br />
- noch nicht, würde ich sagen.</h3>
<p>Die Vortrage haben mir dagegen sehr gut gefallen und haben viel von dem, wie ich Social Media verstehe zum Ausdruck gebracht. Außerdem habe ich in Gesprächen mit unterschiedlichsten Leuten meine Thesen vertiefen können. Wann immer ich meinen Kundinnen und Kunden die Chancen von Social Media erkläre oder ihnen erläutere, warum es wichtig ist im Social Web präsent zu sein (und wenn das nicht, dann wenigstens Monitoring zu machen), gehe ich gleichzeitig davon aus, dass die Menschen, die heute noch nicht im Web sind, irgendwann dahin gehen, um nicht nur Informationen zu erhalten und Mails zu checken, sondern das auch diese Menschen über Marken, Produkte und Dienstleistungen schreiben werden. Wenn sich der User irgendwann emanzipiert von der alten top-down Markendenke, dann haben die Unternehmen ein Riesenproblem. Dann wird akribisch jeder Blogbeitrag, jeder Tweet (ob es den dann noch gibt), jeder Forenpost gelesen. Wir sind es noch gewohnt, dass die Marken uns über die Kanäle TV und Print ihre Meinung diktieren. Aber das wird sich ändern. Wir werden uns noch mehr informieren. Wir werden noch mehr auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten hören. Wir werden, wenn eine Marke nicht das hält, was sie verspricht, es nicht stillschweigend hinnehmen. Und gerade deswegen ist es wichtig für Unternehmen schon heute damit anzufangen.</p>
<h3>Der twitternde, bloggende Bauer.</h3>
<p>Heinrich Preis hat einen Familiengasthof in Kärnten, twittert unter <a href="http://twitter.com/familienurlaub" target="_blank">@familienurlaub</a> und bloggt unter <a href="http://allesbauer.at" target="_blank">allesbauer.at</a>. Er ist für mich mit Abstand der gelungene Beweis einer erfolgreichen Social Media Marketing Strategie, wie ich sie verstehe. Wir reden alle von Authentizität, fast schon ein Buzzword im Social Media, denn oft wird diese erste und wichtige Regel nicht eingehalten. Bevor Bauer Heinrich mit dem Bloggen begonnen hat, haben er und Achim Meurer (@almstudio, Umsetzung) sich die Frage gestellt, warum seine Gäste gern zu ihm kommen. Die Antwort: wegen ihm, Heinrich Preis. Diesen USP kann man mit einer Social Media Stategie sehr gut kommunizieren, viel leichter als Produktqualität oder Lifestyle. Wenn eine Person begeistert und etwas von sich im Web (oder wo auch immer) Preis (schönes Wortspiel hier, siehe Nachname) gibt, wird es gerne gelesen. Und genau dann haben wir auch Authentizität. Das ist aber noch nicht alles. Heinrich Preis geht mit seinen Gästen gemeinsam wandern, er ist Waldpädagoge. Seine Gäste freuen sich und bedanken sich gerne mit einem Beitrag auf seinem Blog. Das Gästebuch wird sozusagen digitalisiert und mögliche Gäste können die Meinungen direkt lesen. An diesem Beispiel sieht man: Social Media Marketing ist keine Zauberkunst, die nur großen Konzernen vorbestimmt ist. Gerade kleine Betriebe mit Handschlagqualität oder im Tourismus die Betriebe, Hotels und Pensionen, die jeder für sich einen anderen Wert vermitteln, könnten sich mit einfachen Tools im Web positionieren. Ein schönes Beispiel, weiter so.</p>
<p>Alles in allem ein interessantes Camp mit tollen Beiträgen. Ich hoffe der Beitrag von Karim und mir bleibt in Erinnerung und freue mich auf ein Wiedersehen mit euch! Morgen noch einen schönen Sonntag, will follow u on twitter.</p>
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