<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Anne Grabs // Social Media &#38; Bildung</title>
	<atom:link href="http://blog.annegrabs.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.annegrabs.de</link>
	<description>Freiraum für eigene Gedanken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 12:39:46 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Es geht nicht ums schlechte Gewissen</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/08/31/es-geht-nicht-ums-schlechte-gewissen/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/08/31/es-geht-nicht-ums-schlechte-gewissen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[afrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1289</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe eben 50 EUR an Pakistan gespendet. Die Entscheidung wurde durch einen Artikel in der taz beeinflusst. Es ist mein Beitrag zur Hilfe in Pakistan, aber es geht mir nicht um mein gutes Gewissen. Mit einer Spende ist noch längst nicht viel getan. Wichtig sind die Helfer vor Ort. Auch wenn ich gelesen habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eben 50 EUR an Pakistan gespendet. Die Entscheidung wurde durch einen Artikel in der <a href="http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/die-nie-da-gewesene-flut/" target="_blank">taz</a> beeinflusst. Es ist mein Beitrag zur Hilfe in Pakistan, aber es geht mir nicht um mein gutes Gewissen. Mit einer Spende ist noch längst nicht viel getan. Wichtig sind die Helfer vor Ort. Auch wenn ich gelesen habe, dass 3/4 der Gelder durch Korruption nie bei den Hilfesuchenden ankommen, hoffe ich, dass meine Spende dennoch die Richtigen erreicht.</p>
<p>Dies ist nur der Aufhänger für einen Blogbeiträg, der mir schon länger unter den Nägeln brennt. Der Satz &#8220;Es geht nicht ums schlechte Gewissen&#8221; stammt eigentlich von Klaus Werner-Lobo, der Globalisierungskritiker und Autor des Buches <a href="http://www.amazon.de/Uns-geh%C3%B6rt-die-Welt-Machenschaften/dp/3423624523/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282221466&amp;sr=8-1" target="_blank">&#8220;Uns gehört die Welt&#8221;</a>. Werner-Lobo glaubt ebenso wie ich daran, dass wir unsere Welt gestalten und beispielsweise gegen schlechte Arbeitsbedingungen in Indien und Bangladesch vorgehen können. Ich habe dieses Jahr an einem seiner Vorträge in <a href="http://henastoibande.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=83:klaus-werner-lobo-in-freilassing&amp;catid=35:neues&amp;Itemid=30">Freilassing</a> teilnehmen dürfen. Im Anschluss diskutierte das Freilassinger Publikum über die Handlungsmöglichkeiten jedes einzelnen. Alle wollten von Werner-Lobo eine Antwort, einen Richtwert, nein, ein Kochrezept, welcher Konsum nachhaltig ist und welche Produkte sie einkaufen sollen. Doch klarerweise konnte er darauf nicht adäquat antworten, denn es gibt kein richtig oder falsch und es geht nicht um&#8217;s gute oder schlechte Gewissen. Wenn jemand bei Aldi resp. Hofer einkauft, dann soll er das machen. Was alle gemeinsam haben (sollten), ist die Fähigkeit ihr Konsumverhalten zu reflektieren, sich nach Alternativen umzuschauen, Werbung und PR-Kampagnen zu hinterfragen, schlechte Produktionsbedingungen aufzudecken. Das System kann der einzelne nicht verändern, einzeln Zeichen setzen aber schon. Und gemeinsam gegen Missstände vorgehen. Das Publikum blieb weiterhin irritiert und verlautbarte, man könnte sich die teureren, fairen Produkte nicht leisten. Wieder Anfrage Kochrezept. Überleitung zur Asyldebatte in Deutschland und Österreich. Klaus Werner-Lobo schlägt vor, sich mit und für Asylwerber zu solidarisieren, für bessere Chancen, für eine eigene Wohnung, einen Job usw. Doch dann diese Wortmeldung: &#8220;Aber was brauchen denn Asylanten zum Leben?&#8221;. &#8220;Das gleiche wie du, weil er das gleiche Recht hat, wie du.&#8221; &#8211; Antwort Werner-Lobo. Der Saal verstummt. Zuerst fühlt sich der Zuhörer vom Elend schlechter Lebensbedingungen und menschenunwürdigen Zuständen angesprochen, will sofort etwas tun, bei sich selbst anfangen. Der Kommentar des Zuhörers entlarvt aber das eigentliche Problem: Die Meinung, jemand besseres zu sein. Wer bei sich selbst anfangen möchte, sollte zunächst verstehen, dass es ein Zufall ist, eine Laune der Natur, dass er in Europa, in Deutschland, in Österreich geboren wurde. &#8220;Historische Zufälligkeit&#8221; nennt es der Philosoph Peter Bieri: &#8220;Es heisst nur, von dem naiven und arroganten Gedanken  abzurücken, die eigene Lebensform sei einem angeblichen Wesen des Menschen  angemessener als jede andere.&#8221; Ein solches Denken drückt sich alltäglich in Formulierungen wie &#8220;Die Afrikaner sind nicht so schlau wie wir&#8221; oder &#8220;Muslime können sich nicht integrieren&#8221;.  Fakt ist, dass keiner qua Hautfarbe oder Glaube nach seiner Intelligenz beurteilt werden kann. Auch nicht wen Sarrazin es mit kruden <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/deutschland-schafft-sich-ab-thilo-sarrazin-auf-den-spuren-von-harry-potter-1596948.html" target="_blank">Gen-Behauptungen</a> versucht.</p>
<p>Ich selbst bin kein Vorzeigekonsument. Ich kaufe auch bei H&amp;M, obwohl ich von den schlechten Produktionsbedingungen weiß. Ich kaufe in Billigsupermärkten und buche Langstreckenflüge. Dennoch versuche ich mir mit Filmen wie &#8220;Der große Ausverkauf&#8221;, &#8220;We feed the World&#8221;, &#8220;Let&#8217;s make Money&#8221; oder &#8220;Plastic Planet&#8221; eine Vorstellung darüber zu machen, wie und wo die Menschen auf dieser Erde ausgebeutet werden. Das ist meine Art der Bewusstseinsbildung in einem System, dass sich hoffentlich irgendwann ändern wird. Wenn wir uns bewusst machen, wie die Machtverhältnisse in einer globalen Welt verteilt sind, verändert das bereits unseren Blick auf die Welt. In den Diskussionen mit Freunden und Bekannten, stört mich das Argument: &#8220;Der einzelne kann die Welt nicht retten!&#8221;. Dieser Satz ist leicht ausgesprochen und beinhaltet so viel Arroganz gegenüber Menschen, die sich jeden Tag von Neuem überlegen müssen, ob sie aufstehen oder sterben sollen. Warum werden solche Sätze ausgesprochen? Um das eigene Gewissen zu bereinigen. Die Ohnmacht des Einzelnen ist aber nicht der Freibrief für unreflektierten Konsum. Es geht darum, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen, nicht ums schlechte Gewissen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/08/31/es-geht-nicht-ums-schlechte-gewissen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>into the future</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/05/04/into-the-future/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/05/04/into-the-future/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 19:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[bunny lake]]></category>
		<category><![CDATA[into the future]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1287</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Song macht mich süchtig. Wahrscheinlich weil er mich gerade da abholt, wo ich bin. &#8220;into the future&#8221; ist eine Ode an die, die nicht stillstehen wollen, egal wie anstrengend das manchmal sein kann. Zurück in die Zukunft!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Song macht mich süchtig. Wahrscheinlich weil er mich gerade da abholt, wo ich bin. &#8220;into the future&#8221; ist eine Ode an die, die nicht stillstehen wollen, egal wie anstrengend das manchmal sein kann. Zurück in die Zukunft!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UcRbGp8mr7Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/UcRbGp8mr7Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/05/04/into-the-future/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>tazlab</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/20/tazlab/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/20/tazlab/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[tazlab]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1285</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin am Wochenende in Berlin zum tazlab Bildung eingeladen. Ich werde gleich auf zwei Podien sitzen und diskutieren. Wer nicht in Berlin dabei sein kann, kann den Livestream taz.de/live verfolgen und mit dem hashtag #tazlabuni20 mitdiskutieren.
1. Privilegien gratis: Wie (un)gerecht ist die Campus-Maut?
Studiengebühren sind seit 30 Jahren DER Streitfall der Hochschuldiskussion. Aber sind sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin am Wochenende in Berlin zum <a href="http://tazlab.de/programm/day_2010-04-24.de.html" target="_blank">tazlab Bildung</a> eingeladen. Ich werde gleich auf zwei Podien sitzen und diskutieren. Wer nicht in Berlin dabei sein kann, kann den Livestream <a href="http://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/taz-live" target="_blank">taz.de/live</a> verfolgen und mit dem hashtag #tazlabuni20 mitdiskutieren.</p>
<p><a href="http://tazlab.de/programm/events/129.de.html" target="_blank">1. Privilegien gratis: Wie (un)gerecht ist die Campus-Maut?</a></p>
<blockquote><p>Studiengebühren sind seit 30 Jahren DER Streitfall der Hochschuldiskussion. Aber sind sie auch der Sündenfall der Bildungsgerechtigkeit? Wo entsteht soziale Ungleichheit in der Bildungskette?</p>
<p>Auf der einen Seite stehen 420.000 Kinder in Sonderschulen, eine Million in Hauptschulen und etwa 20 Prozent Risikoschüler &#8211; ihre Zukunftsaussichten sind trübe, ihre Mobilisierungskraft ist miserabel. Auf der anderen Seite stehen zwei Millionen Studierende, die aus dem privilegierten und gut finanzierten Teil des Bildungssystems kommen. Ihre Zukunftsaussichten sind gut, ihr Mobilisierungsgrad ist super &#8211; wenn es darum geht, das Studium gratis zu halten. Wir wollen in dem Panel darüber sprechen, wo Bildungsarmut in der Republik herrscht und wie man Bildungsungerechtigkeit besser bekämpfen kann: Indem man die Studiengebühren abschafft? Oder indem man das Schulsystem radikal umbaut?</p></blockquote>
<p>Demotivation bei Schülern ist für mich eine Frage der Durchlässigkeit von Grund- zu Mittelschule &#8211; zu Gymnasium &#8211; zu Hochschule usw. Demotivation kann auch durch geringes Selbstvertrauen und fehlende Zukunftsperpektiven zustande kommen, letztlich korreliert sie mit dem Habitus und der Erziehung, weniger mit Studiengebühren. Dennoch können Studiengebühren eine weitere Hürde für finanziell benachteiligte Personen und Haushalte darstellen. Für mich sind hier Fragen der Verstärkung sozialer Ungleichheiten (niedrige Einkommensklassen) und Bevorzugung höherer Einkommensklassen, der Verschuldung junger Studierenden, der Ökonomisierung von Bildung relevant. In diesem Zusammenhang möchte ich auch darüber diskutieren, welche Rolle der Staat bei der Finanzierung von Bildung spielt und warum es seine Pflicht ist, für die Bildung seiner Bürger aufzukommen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf diese Diskussion.</p>
<p><a href="http://tazlab.de/programm/events/131.de.html" target="_blank">2. Bildungsstreik 2010: Scheitern per Gesetz?</a></p>
<blockquote><p>Der Bildungsstreik 2009 war ein voller Erfolg, sagen die einen. Außer Spesen nichts gewesen, die Anderen. 2010 sollen die Bildungsproteste weitergehen. Aber was sind die Bedingungen für Protesterfolg?</p>
<p>Welche Mittel haben Studierende überhaupt, um nachhaltig Druck auszuüben? Wann sind sie damit erfolgreich? Und woran lässt sich dieser Erfolg messen? Das diskutiert taz-Bewegungsredakteur Felix Lee gemeinsam mit Jörg Rostek aus dem Presseteam des Bildungsstreiks 2009 mit Anne Grabs, die bei den Studierendenprotesten in Österreich aktiv war, und mit dem Soziologen Stephan Lessenich, Prodekan an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der selbst auf eine reichhaltige Streikerfahrung zurückblicken kann &#8211; auch als Dozent. Bereits beim &#8220;Lucky Streik&#8221; 1997 unterstützte er die protestierenden StudentInnen. Gemeinsam fragen sie: Quo vadis, Bildungsstreik?</p></blockquote>
<p>Auch das wird eine spannende Diskussion. Erfolgsfaktoren der unibrennt-Bewegung waren folgende, <a href="http://prezi.com/7ln3erofuoug/reburn/" target="_blank">zitiert</a> nach <a href="http://twitter.com/luca" target="_blank">@Luca</a>:</p>
<ul>
<li>ein gemeinsames Problem</li>
<li>Transparenz</li>
<li>Dezentralität</li>
<li>Vernetzung</li>
<li>Vernunft</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/20/tazlab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>re:publica 2010: Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/19/republica2010/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/19/republica2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 13:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere medien]]></category>
		<category><![CDATA[bloggersphere]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[#rp10]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Glaser]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Kruse]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Wertedifferenzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1283</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es nicht geschafft. Es ist aber auch nicht sehr viel Wichtiges dazugekommen, was daran lag, dass ich am 2. und 3. Tag einfach nicht mehr so viel gesehen habe. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und meinem Pausenbedürfnis zu schulden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich diesen Post schon nach dem ersten Tag der re:publica veröffentlichen, habe es nicht geschafft. Es ist aber auch nicht sehr viel Wichtiges dazugekommen, was daran lag, dass ich am 2. und 3. Tag einfach nicht mehr so viel gesehen habe. Das ist Berlin, den Menschen, scharchenden Hostelmates und meinem Pausenbedürfnis zu schulden. Ich nenne es eine Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen. Höhen, weil erstklassige Vorträge, gute Stimmung, nette Leute, Tiefen, weil zweitklassige Vorträge, überfüllte Kalkscheune, Wlan-Probleme und manchmal auch komische Leute. So ist eben eine Klassenfahrt.</p>
<p>Peter Glasers <a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/netzkolumne/2010/04/14/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent/" target="_blank">Keynote</a> setzte mit seiner kritischen Analyse der digitalen Faszination meiner Ansicht nach einen Schwerpunkt für die re:publica 2010 und fordert eine Brückentechnologie, welche &#8220;nicht nur die Early Adopters und die technologisch Versierten ansprechen, sondern auch den Rest der Menschheit. Wobei dieser Rest nicht wirklich ein Rest ist. Es sind etwa 90 Prozent der Bewohner dieses Planeten.&#8221; Ein Appell an die Netzaktivisten, der sicherlich bis zur nächsten rp11 diskutiert werden wird.</p>
<p>Jeff Jarvis postuliert mit seinem &#8220;privacy, publicness and penises-These&#8221;  den Kontrollwahn der Deutschen, was für ihn völlig unverständlich ist, wo sich doch nahezu jeder in der Sauna komplett nackt macht. So einfach ist das ja aber nicht. &#8220;get nacked in web&#8221; bedeutet auch, angreifbar zu sein und FKK schlicht und einfach nur zu schwitzen und übers Wetter zu reden. Im Endeffekt ist die privacy-Diskussion immer eine Grundsatzfrage über das Recht des einzelnen, SEINE Daten selbst zu verwalten und es wäre töricht, darüber nicht zu sprechen, das nennen wir <a href="http://julius01.posterous.com/ohne-netzneutralitat-ist-alles-nichts-rp10" target="_blank">Netzneutralität</a>. Sein Einstehen für die &#8220;publicness&#8221;, begründet durch das Aufzeigen möglicher Konsequenzen bei der „the audience formerly known as the audience becomes audience again“, halte ich dennoch für ein richtiges Argument. Er hat Recht, wenn er sagt, das Internet sei unser Raum, unsere Öffentlichkeit, die wir für uns nutzen und selbst gestalten sollen. Für Jarvis hat eben alles im Internet einen Wert, wenn es für jemanden anderen relevant ist, wie er mit seinem selbstoffenbarendem <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/08/10/the-small-c-and-me/" target="_blank">Blogpost über Prostatakrebs</a> (322 Kommentare) argumentiert. Ein wenig hinkt das Beispiel, denn er hat seinen Blog auch nicht mit solch einem Post gestartet. Er erzeugt eben auch Resonanz, weil er &#8211; Jeff Jarvis &#8211; es schreibt. Und natürlich wird er dann sofort als Vorbild verstanden, es offenbaren sich glatt weitere Männer, die Prostatakrebs haben oder hatten, berichten von ihren Erfahrungen usw.. Es menschelte also auf der buzzmashine und eigentlich wäre das der Moment gewesen, wo Jarvis hätte zugeben können, dass er an dieser Stelle als Aufklärer fungiert hat und die Leute im Saal ansprechen, die sich ihrem Potenzial/ihrer Verantwortung bewusst sein sollten, macht er aber nicht.</p>
<p>Stichwort Resonanz: Und dann kam Kruse (<a href="http://re-publica.de/10/2010/04/15/peter-kruse-ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/" target="_blank">Mitschnitt Vortrag</a>). So wie er Aufschaukelungs- und Abschaukelungsprozesse im social web beschreibt, ging ein ebenso großes Rauschen durchs Publikum. Wütend und verärgert sei er, wenn er mitbekommt, wie sich Experten über die Thematik Internet unterhalten (was er ja neulich <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1004980/nachtstudio-vom-11.-April-2010?flash=off" target="_blank">auch</a> gemacht hat, aber wurscht). Diese Energie hat er zum Anlass gemacht, eine neue Studie vorzustellen und kommt nach den<a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/w01839.html" target="_blank"> digital inhabitants und digital immigrants</a> nun zu den &#8220;digital visitors&#8221; und &#8220;digital residents&#8221;, die sich in ihren Wertemustern komplementär zu einander verhalten. Seinem Fazit &#8220;Wenn Sie sich über Netze unterhalten, dann unterhalten Sie sich mit Netzen&#8221; widerspricht er in seinem Schlussatz &#8220;Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig&#8221;, da die Lawine ja bereits zu Tal donnert, ein wenig. Wenn nicht die Experten miteinander diskutieren sollen (absolut korrekt), dann müssen es die user &#8211; egal ob visitor oder resident &#8211; tun, auch um die Brücken zu schaffen, die Glaser gefordert hat. Wenn auf die Frage, ob die Nutzung des Internet eine Glaubensfrage sei, <a href="http://blog.whatsnext.de/2010/04/ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/" target="_blank">geantwortet</a> wird: &#8220;Das Internet zu nutzen oder nicht zu nutzen ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage sinnvoller Zukunftsorientierung und praktischer Vernunft&#8221;, dann muss zwangsläufig über den Sinn diskutiert werden. Ich glaube daran, dass diese divergierenden Gruppen, sich in ihren Wertevorstellungen und Vermutungen gegenseitig bereichern können, auch wenn es wahnsinnig anstrengend ist. Vielleicht sollte es keine Überzeugungsarbeit sein, aber wenigstens ein Austausch.</p>
<p>Und zum Abschluss hat Sascha Lobo seine shitstorm-Theorie zum Besten gegeben. Selbstironisch präsentiert er seine eigenen erlebten shitstorms, d.h. Beleidigungen, Beschimpfungen und &#8220;Anfeindungen&#8221; (er würde das niemals so nennen) und gibt zu, dass es ihm in der Vergangenheit selbst schwer gefallen ist, sich an seine eigens vorschlagene Souveränitätsregel zum Überleben eines shitstorms zu halten. Dass shitstorms immer auch eine berechtigte Kritik enthalten, meint Lobo. Dennoch halte ich nichts davon, wenn sich die Twitteria &#8211; ach nein <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/" target="_blank">Trolle</a> sind das ja &#8211; gegenseitig wie 14jährige bekoffern. Wenn das Internet kein Medium ist, sondern als Kulturraum verstanden werden soll, dann gelten da auch die Regeln des menschlichen Miteinanders. Realisitischerweise wird es nur ein paar wenige Menschen geben, die so wie Sascha Lobo reagieren und das auch nur, wenn sie einen gewissen Abstand zu ihrer Rolle in Twitter gewinnen. An dieser Stelle können wir uns jegliche Authentizität sparen. Unternehmern den Rat zu geben, einerseits echt zu sein, anderseits so zu tun, als sei ihnen die Kritik &#8220;scheißegal&#8221;, ist eine Anleitung zur Schizophrenie. Letztlich wird sich der Großteil reaktiv verhalten, wenn sie mit Argumenten wie &#8220;heul doch&#8221; konfrontiert werden und nein, man wird nicht abstrahieren können, dass sich daraus die eigentliche Antikritik entwickeln könnte. Wer gegen shitstorms gewappnet sein will, sollte Twitter als Rollenspiel verstehen, als Rollenspiel für den Umgang mit Killerphrasen.</p>
<p>Am letzten Tag ist mir nur noch Felix Schwenzels Vortrag <a href="http://www.youtube.com/watch?v=THwzu1g0s8o" target="_blank">&#8220;Warum das Internet scheiße ist&#8221;</a> im Kopf hängengeblieben. Die schlichte Forderung darüber nachzudenken, ob wir nicht alle zu neoliberal in Sachen Netz denken und es sinnvoll wäre, über eine staatliche Regulierung zu diskutieren, folgt nach einer Karikatur beispielhaften, nervigen Internetverhaltens. Problem #1 &#8220;Leute die nerven, nerven.&#8221; Und dann nerven da noch Talkshows übers Internet, Blogger, Twitterer die #fail benutzen; Leute, die in unser Internet schreiben; Leute die &#8220;der Blog&#8221; sagen und die, die sagen, dass &#8220;der Blog&#8221; falsch ist, nerven genauso usw. Die modifizierten Twitterportraits fand ich wunderschön.<br />
Ach ja, für die visitors wäre dann der <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E277C2ACBAC4A47BCBA31A6DA25C99E80~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Beitrag von der FAZ</a> zu empfehlen und für die residents eignet sich <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/" target="_blank">Herrn Knüwers Nachlese</a> &#8211; und umgekehrt</p>
<p>Weitere BloggerInnen berichteten folgendermaßen:</p>
<p>Mike Schnoor, 15.04.2010 <a href="http://www.sichelputzer.de/2010/04/15/republica-2010-medienmomente-und-kongresskultur/" target="_blank">re:publica 2010 – Medienmomente und Kongresskultur</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">@stijlroyal</span>, <a href="http://twitter.com/kcpr" target="_blank">@kcpr</a> 16.04.2010 <a href="http://www.stijlroyal.de/blogroyal/ipotega/warum-blogs-nicht-das-medium-der-zukunft-sein-koennen--die-republica-2010-" target="_blank">Warum Blog nicht das Medium der Zukunft sein können. Die re:publica 2010.</a></p>
<p>Patrick Breitenbach, sehr gute Replik zu Kruse: <a href="http://blog.karlshochschule.de/2010/04/19/das-internet-und-der-kampf-der-kulturellen-wertewelten/" target="_blank">Das Internet und der Kampf der kulturellen Wertewelten</a></p>
<p>@raventhird, 18.04.2010 <a href="http://raventhird.de/blog/?p=5229" target="_blank">re:publica 2010: „Kreisbewegungen, oder?“</a></p>
<p>Mathias Richel, 18.04.2010 <a href="http://blog.mathias-richel.de/2010/04/18/ein-bisschen-meiner-republica-zum-nachlesen-und-schauen-ohne-bier-feiern-lachen-und-euch/" target="_blank">Ein bisschen meiner re:publica zum nachlesen und schauen. (Ohne Bier, feiern, lachen und euch.)</a></p>
<p>Hannes Mehring. 19.04.2010 <a href="http://blog.hannesm.de/2010/04/republica-2010-ein-uberfulltes-erwachsen-gewordenes-klassentreffen/" target="_blank">ein überfülltes, erwachsen gewordenes Klassentreffen</a></p>
<p>evangelisch.de, 19.04.2010 <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/blogger-erfolgreich-in-die-gesellschaft-integriert16123" target="_blank">Blogger erfolgreich in die Gesellschaft integriert</a></p>
<p>Carolin Neumann, 19.04.2010 <a href="http://carolin-neumann.de/2010/04/republica-nachlese-2/" target="_blank">Das war die #rp10</a></p>
<p>heise.de, 19.04.2010 <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/re-publica-Die-Karawane-lacht-die-Hunde-bellen-weiter-980716.html" target="_blank">re:publica: Die Karawane lacht, die Hunde bellen weiter</a></p>
<p>Tim Krischak, 22.04.2010 <a href="http://www.kommunikation-zweinull.de/2010/04/22/republica-2010-studienreise-und-klassenfahrt/" target="_blank">re:publica 2010 – Studienreise und Klassenfahrt re:loaded</a></p>
<p>wasmitmedien, mp3 <a href="http://www.wasmitmedien.de/archiv/?p=224" target="_blank">Folge 209 zu re:publica</a></p>
<p>Weitere Papiermedien berichteten folgendermaßen:</p>
<p>STERN, 15.04.2010 <a href="http://www.stern.de/digital/online/republica-in-berlin-kirchentag-fuer-die-internetgemeinde-1558528.html" target="_blank">Kirchentag für die Klassengemeinde</a></p>
<p>SPIEGEL, 15.04.2010 <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,689087,00.html" target="_blank">Die Netzgemeinde zersplittert</a></p>
<p>ZEIT, 15.04.2010 <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-04/republica-jeff-jarvis-privat" target="_blank">Macht euch nackig!</a> (über Jeff Jarvis&#8217; Vortrag)</p>
<p>Taz, 16.04.2010 <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/nicht-nur-fuer-nerds/" target="_blank">Bloggertreffen re:publica &#8211; Nicht nur für Nerds</a></p>
<p>3SAT.online, 16.o4.2010 <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/neues/sendungen/magazin/143730/index.html" target="_blank">Die digitale Gesellschaft</a></p>
<p>diestandard.at, 18.04.2010 &#8220;<a href="http://diestandard.at/1271374616158/Republica-Lauter-Perverse-und-keine-Frauen-im-Netz" target="_blank">Lauter Perverse und keine Frauen im Netz&#8221;</a></p>
<p>FAZ, 19.04.2010 <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E444C5E875DDA4F20B464FA0855B248B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Wer ist hier aus der Zeit gefallen?</a></p>
<p>Bewegtbild</p>
<p>sehr zu empfehlen sind die <a href="http://www.dctp.tv/#/republica-2010/blogs-als-business-pallenberg-netbooknews" target="_blank">dctp.tv Interviews</a> zur re:publica</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/19/republica2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: digital divide Diskussion bei subnet</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/14/ruckblick-digital-divide-diskussion-bei-subnet/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/14/ruckblick-digital-divide-diskussion-bei-subnet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 07:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[digital divide]]></category>
		<category><![CDATA[lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[schüler]]></category>
		<category><![CDATA[schulen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1282</guid>
		<description><![CDATA[Am Montag Abend fand bei subnet ein open space zum Thema &#8220;Die digitale Kluft &#8211; ein Generationenkonflikt&#8221; statt. Es fanden sich Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen in unserem Office ein. Angefangen von einem Journalisten, einem Lernspielentwickler über Lehrerinnen, Jugendarbeiterinnen, eine interessierte Mutter und StudentInnen. Die Diskussion kam erfreulicherweise sehr schnell in Gange. Die Frage, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag Abend fand bei <a href="http://subnet.at/" target="_blank">subnet</a> ein open space zum Thema <a href="http://subnet.at/content/digital-divide" target="_blank">&#8220;Die digitale Kluft &#8211; ein Generationenkonflikt&#8221;</a> statt. Es fanden sich Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen in unserem Office ein. Angefangen von einem Journalisten, einem Lernspielentwickler über Lehrerinnen, Jugendarbeiterinnen, eine interessierte Mutter und StudentInnen. Die Diskussion kam erfreulicherweise sehr schnell in Gange. Die Frage, ob die digitale Kluft ein Generationenkonflikt ist, konnten wir insofern beantworten, als das es in Bildungsinstitutionenhäufig ein Generationenkonflikt ist, der zum einen durch fehlende Medienkompetenz und andererseits durch Desinteresse, Unsicherheit von LehrerInnen und Eltern begründet ist. Ob man ein Digital Native, Immigrant usw. ist, bleibt jedoch generationsunabhängig. Einig waren sich die TeilnehmerInnen, dass Medienkompetenz in den Schulen, aber auch in den Haushalten gefördert werden muss. Dafür sei es wichtig zwei Fragen zu diskutieren:<br />
1. Wie nutzen ich das Netz als Wissensquelle, wie gehe ich damit um und welche Möglichkeiten bietet es mir?<br />
2. Wie stelle ich mich im Netz dar, was ist Online Reputation und welche Rechte habe ich bei Mobbing? Wie verhalte ich mich im Chat?</p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Verbot von Seiten/Sperrung haben wir intensiv das Thema Pornographiekonsum von Jugendlichen diskutiert. Dabei konnte uns Pamela Heil vom <a href="http://www.spektrum.at/" target="_blank">Verein Spektrum</a> Einblicke in ihre Arbeit mit Jugendlichen gewähren und sie vertritt den Ansatz, dass die Seiten nicht gesperrt werden dürfen, sondern gemeinsam darüber mit Jugendlichen thematisiert werden müssen und das direkt beim surfen.</p>
<p>Als nächsten Schritt werde ich versuchen, über Kooperationen aktiv Schulen anzusprechen, um Workshops halten und die Thematik bei Elternabenden ansprechen zu können. Es ist nicht leicht, Schulen für das Thema zu sensibilisieren. Meist wird das Thema erst dann interessant, wenn die Konsequenzen zu spüren sind und meistens ist es dann schon zu spät.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/14/ruckblick-digital-divide-diskussion-bei-subnet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>be stupid.</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/12/stupid/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/12/stupid/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 11:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere medien]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[crossmedia]]></category>
		<category><![CDATA[inVideo-Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[klassische werbung]]></category>
		<category><![CDATA[markentkommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1280</guid>
		<description><![CDATA[Social Media sollte als Teil der gesamten Markenkommunikation verstanden werden. In meiner Ausbildung als Werbekauffrau haben wir dazu Crossmedia gesagt, wenn eine Kampagne aus TV, Print und Radio (mindestens 3 Kanälen) bestand. Wikipedia definiert Cross Media heute folgendermaßen:
Heute bedeutet Crossmedia eine Verbindung aus neuen Entwicklungen im Bereich Social und Visual Media, für die Schlagworte wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media sollte als Teil der gesamten Markenkommunikation verstanden werden. In meiner Ausbildung als Werbekauffrau haben wir dazu Crossmedia gesagt, wenn eine Kampagne aus TV, Print und Radio (mindestens 3 Kanälen) bestand. Wikipedia definiert Cross Media heute folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Heute bedeutet Crossmedia eine Verbindung aus neuen Entwicklungen im Bereich <a title="Social Media" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media">Social</a> und Visual Media, für die Schlagworte wie <a title="Web 2.0" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0">Web 2.0</a>, <a title="Virtual Reality" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Reality">Virtual Reality</a>, Branded Entertainment, <a title="Virales Marketing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing">Viral Media</a>, Visual Music, Scientific Visualisation, Micromovies und Anwendungen wie <a title="YouTube" href="http://de.wikipedia.org/wiki/YouTube">YouTube</a>, <a title="Google Earth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Earth">Google Earth</a>, <a title="Flickr" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flickr">flickr</a> und <a title="Facebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook</a> stehen. Sie umfassen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Inhalte zu produzieren und zu distribuieren. Der Einsatz von Crossmedia Strategien im Kultur oder Medienbereich setzt zunehmend ein Verständnis für die gesellschaftliche Bedeutung der visuellen und partizipativen Mediennutzung voraus.</p></blockquote>
<p>Ich kann mich dieser Definition nur anschließen und möchte allen Marketeers, Brandmanagern und Entscheidern in den Marketingetagen ans Herz legen alle offline- und online-Maßnahmen stärker zu verzahnen. Dass Social Media als Teil der Markenkommunikation nicht mehr wegzudenken ist, ist angekommen. Dennoch werden häufig bei einem 200K Etat nur 10K in Social Media investiert, häufig für eine Fanpage mit Redaktionsplan. Das ist immerhin ein Anfang, aber einen größeren Erfolg dürften Kampagnen, die mit Social Media Elementen verknüpft sind, dennoch bringen.</p>
<p>Ein schönes Beispiel dafür ist die aktuelle Kampagne von Diesel. Das Plakat mit der Aufschrift&#8221;sex sells* &#8211; unfortunately we sell jeans&#8221; habe ich bei den Modevirtuosen in Venedig entdeckt und die Provokation ganz spannend gefunden.</p>
<p><a title="DSC00518 von annellchen bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/24383964@N06/4513750341/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2106/4513750341_ebeb7c7178.jpg" alt="DSC00518" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Neben diesem Slogan lautet der Leitspruch auf der Diesel <a href="http://www.diesel.com/be-stupid" target="_blank">Homepage</a> und <a href="http://www.facebook.com/Diesel" target="_blank">Fanpage</a> &#8220;Be stupid.&#8221; &#8211; vielleicht als Auspruch einer Generation, die nicht angepasst sein will, in einer Gesellschaft, die irre ist, es sich aber nicht zugesteht, verrückt zu sein. &#8220;Be stupid&#8221; gilt auch als Aufhänger für das eigens produzierte <a href="http://www.diesel.com/ahundredlovers/" target="_blank">Video zur neuen Sommerkollektion &#8220;a hundred lovers&#8221;</a> mit <a href="http://top.trnd.com/2010/03/20/cavi-tv-invideo-shopping/" target="_blank">inVideo-Shopping</a> Elementen. Mittels Mouseover können die Sachen direkt angesehen und gekauft werden. Besonders die Verlinkungen der Schauspieler innerhalb des Videos zu deren Twitter-, Facebook-, Myspace- und Webprofilen ist eine sehr gelungene Verknüpfung mit Social Media. So erfahren die User/Zuschauer direkt, wer hinter diesem Video steckt, kann sich mit ihnen befreunden, Stichwort Authentizität.</p>
<p><a title="Diesel von annellchen bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/24383964@N06/4513840109/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2106/4513840109_e85c56fa7c.jpg" alt="Diesel" width="500" height="291" /></a></p>
<p>Bleibt mir am Ende nur noch zu sagen: Bravo, Applaus und schön verrückt bleiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/12/stupid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>we live in a quick fix society</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/we-live-in-a-quick-fix-society/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/we-live-in-a-quick-fix-society/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 18:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensplanung]]></category>
		<category><![CDATA[lost generation]]></category>
		<category><![CDATA[quick fix society]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1277</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich ist das Video schon ein wenig zu alt, um es hier noch mal zu posten, aber gleichzeitig ist es aktueller denn je, siehe Brandeins April 2010, Schwerpunkt Lebensplanung. via @Jormason

Hier gibt es den Text transkribiert und ins Deutsche übersetzt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das Video schon ein wenig zu alt, um es hier noch mal zu posten, aber gleichzeitig ist es aktueller denn je, siehe Brandeins April 2010, Schwerpunkt <a href="http://www.brandeins.de/aktuelle-ausgabe/artikel/schoene-aussichten.html" target="_blank">Lebensplanung</a>. via <a href="http://twitter.com/Jormason" target="_blank">@Jormason</a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/42E2fAWM6rA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/42E2fAWM6rA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://blog.strempfer.de/?x=entry:entry090330-071732;comments:1" target="_blank">Hier</a> gibt es den Text transkribiert und ins Deutsche übersetzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/we-live-in-a-quick-fix-society/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>THEN vs. NOW</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/then-vs-now/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/then-vs-now/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital natives]]></category>
		<category><![CDATA[pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[schule 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[david wiley]]></category>
		<category><![CDATA[open education]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1276</guid>
		<description><![CDATA[analog vs. digital
tethered vs. mobile
isolated vs. connected
generic vs. personal
consumption vs. creating
closed vs. open
aus der Keynote von David Wiley über Open Education
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">analog vs. digital</p>
<p style="text-align: center;">tethered vs. mobile</p>
<p style="text-align: center;">isolated vs. connected</p>
<p style="text-align: center;">generic vs. personal</p>
<p style="text-align: center;">consumption vs. creating</p>
<p style="text-align: center;">closed vs. open</p>
<p style="text-align: center;">aus der Keynote von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VcRctjvIeyQ" target="_blank">David Wiley über Open Education</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/11/then-vs-now/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mensch &#8211; Computer &#8211; Mensch.</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/10/mensch-computer-mensch/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/10/mensch-computer-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 17:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[lesenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Reizüberflutung]]></category>
		<category><![CDATA[information overflow]]></category>
		<category><![CDATA[Information Overkill]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Multitasking]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Payback]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1274</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe vor einiger Zeit eine Rezension zu Schirrmachers &#8220;Payback&#8221; geschrieben und auf payback.posterous.com veröffentlicht. Ich möchte sie hier zur Vervollständigung meines Blogs auch noch posten und freue mich auf eine kontroverse Diskussion eines durchaus sehr streitbaren Buches.
Schirrmacher stellt meiner Ansicht nach wichtige Fragen unserer Zeit, nicht ohne Grund lesen dieses Buch sehr viele Menschen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor einiger Zeit eine Rezension zu Schirrmachers &#8220;Payback&#8221; geschrieben und auf payback.posterous.com veröffentlicht. Ich möchte sie hier zur Vervollständigung meines Blogs auch noch posten und freue mich auf eine kontroverse Diskussion eines durchaus sehr streitbaren Buches.</p>
<p>Schirrmacher stellt meiner Ansicht nach wichtige Fragen unserer Zeit, nicht ohne Grund lesen dieses Buch sehr viele Menschen. Die Fragen die Schirrmacher stellt, halte ich für sinnvoll. Insofern kann ich den Aufruhr und die Kritik so mancher Schreiberlinge &#8211; die es noch nicht einmal gelesen haben, den &#8220;Tweed&#8221; aber so schön peinlich fanden &#8211; nicht nachvollziehen.</p>
<p>Die Argumentationsweise zur Untermauerung seiner These, Multitasking sei Körperverletzung ist schlüssig, wenn auch etwas einseitig. Am Ende heißt die Alternative &#8220;Perspektivenwechsel&#8221;, den wiederum bräuchten wir aber auch in ganz anderen Bereichen.<br />
Ob wir durch Multitasking langsamer oder schneller werden, muss letztlich jeder für sich entscheiden und herausfinden. Bei wem der Kopf nicht mehr mitkommt, darf doch gerne die Kanäle abdrehen. Ob es sich genauso verhält wie damals mit dem Buchdruck und der gefürchteten Überforderung können wir nicht mehr nachweisen, zumindest keine Langzeitstudien durchführen. Es gibt ebenfalls Studien, die zeigen, dass Multitasking unser Gehirn besser trainiert und vielleicht brauchen wir dieses Training für die Zukunft. Möglicherweise wird Multitasking durch die Zeitökonomie des Kapitalismus in die Ecke gedrängt. Schirrmacher nennt diesbezüglich den Taylorismus, zurückgehend auf Frederick W. Taylor, der Arbeit nach Effizienz optimiert hat und weiter der &#8220;digitale Taylorismus&#8221; zurückgehend auf Maggie Jackson, der Leben, Zeit, Gedanken zerstückelt (Schirrmacher, S. 49).<br />
Die Computer &#8211; Mensch &#8211; Diskussion habe ich als sehr bereichernd empfunden und halte sie für weitere Diskussionen zur &#8220;Digitalen Selbstbestimmung&#8221; auch als grundlegend. Wenn einige tatsächlich glauben, dass wir erst durch Computer und deren Algorithmen den Menschen richtig verstehen lernen, ist das ein erschreckendes Szenario. Anthropologisch betrachtet kompletter Schwachsinn. Aber indem wir &#8220;immer mehr so sein wollen wie Computer&#8221;, verlernen wir vielleicht auch den Wert zwischenmenschlicher Beziehungen zu schätzen &#8211; die eigentlichen Aufklärer des Menschen.<br />
Nebenbei erklärt Schirrmacher die Algorithmen unseres täglichen Lebens, so dass hoffentlich bei dem einen oder anderen Leser das Interesse zur Auseinandersetzung mit Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung gesteigert wird.<br />
Ebenfalls gelungen ist die abwechselnde Bezugnahme zu 1984 und Schöne, neue Welt. Er zeigt auf, dass wir (völlig) selbstbestimmt und freiwillig unser Tun und Handeln ins Internet verlagern und somit auch zur Datensammlung beitragen. Der Vorwurf 1984 ist dem Internet nicht zu machen, wenn keine Systemkritik erfolgt. Dennoch wird uns damit auch klar, wie subtil Social Networking passiert und dass es natürlich autoritäre &#8220;Kontrollorgane&#8221; gibt, die wir aber so nicht wahrnehmen<br />
und hinterfragen.<br />
Insgesamt nehme ich Schirrmacher nicht ab, dass er die Sozialen Netzwerke so &#8220;bewohnt&#8221; wie ich. Auch wenn er vielleicht ein Synonym verwendet, um sich anzuschauen wie Facebook, Twitter und Co funktionieren, kann er damit nicht die Erfahrungen sammeln, die ich gemacht habe. So lässt sich vielleicht auch seine sehr kritische Sicht erklären.<br />
In Paypack werden sehr viele Themen andiskutiert, sehr viele Argumente aufgefächert. Ich bin mir nicht sicher, ob das hin und wieder zu Irritationen beim Leser führt. Letztlich bin ich Schirrmacher dankbar, dass er nicht wie die große Mehrheit das Internet als Allheilmittel des 21. Jahrhunderts glorifiziert, sondern sich kritisch damit auseinandersetzt. Noch spannender fände ich es jedoch, wenn das die &#8220;Eingeborenen des Netzes&#8221; tun würden.<br />
So bleibt mir noch ein Zitat von Hentig (1995) an meine Rezension anzufügen: &#8220;Die Antwort auf unsere behauptete oder tatsächliche Orientierungslosigkeit ist Bildung&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/10/mensch-computer-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WanderCamp 2010</title>
		<link>http://blog.annegrabs.de/2010/04/05/wandercamp-2010/</link>
		<comments>http://blog.annegrabs.de/2010/04/05/wandercamp-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Media]]></category>
		<category><![CDATA[WanderCamp]]></category>
		<category><![CDATA[wandern]]></category>
		<category><![CDATA[work-life-balance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.annegrabs.de/?p=1272</guid>
		<description><![CDATA[ Vom Grund bis zu den Gipfeln,
So weit man sehen kann,
Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln,
Nun geht das Wandern an:
Joseph von Eichendorff
Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht es das jedenfalls. Wandern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg"><img class="size-full wp-image-1216 alignleft" title="wandercamp" src="http://annellchen.files.wordpress.com/2010/04/wandercamp.jpg" alt="" width="321" height="148" /></a> Vom Grund bis zu den Gipfeln,</p>
<p>So weit man sehen kann,</p>
<p>Jetzt blüht&#8217;s in allen Wipfeln,</p>
<p>Nun geht das Wandern an:</p>
<p style="text-align: right;">Joseph von Eichendorff</p>
<p>Die Liebe zur Natur haben uns die Romantiker gelehrt und überraschenderweise ist das Wandern in den letzten zwei Jahren zu einer meiner größten Leidenschaften geworden. Wandern kann süchtig machen, mich macht es das jedenfalls. Wandern ist Ausgleich für alles. In der Bewegung liegt die Kraft und umso höher, desto anstrengender und desto mehr verfliegt was zuvor noch Breakdance im Kopf war. Heute, endlich und passend zum Startschuss des <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">WanderCamps</a> war ich wieder auf dem <a href="http://twitpic.com/1d75pg" target="_blank">Zwölferhorn in St. Gilgen</a>. Nun geht das Wandern an.</p>
<p>Wie passt nun das Wandern und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">BarCampen</a> zusammen bzw. was veranlasst uns (die Initiatoren <a title="Startschuss WanderCamp 2010" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Oliver Berger</a>, <a title="Startschuss WanderCamp 2010 Sichelputzer" href="http://www.sichelputzer.de/2010/04/03/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Mike Schnoor</a>, das <a title="WanderCamp 2010 Social Media offline" href="http://blog.13stock.de/2010/04/startschuss-zum-wandercamp-2010/" target="_blank">Team vom 13. Stock</a>, und mich) ein WanderCamp zu organisieren? Es ist die Idee, Webenthusiasten und Webaficionadas einzuladen, gemeinsam Themen zu diskutieren und gleichzeitig von der Natur und der Bewegung zu antizipieren, einen Ausgleich zwischen Input und persönlicher Rast zu schaffen. Denkbar wären auch Sessions im Freihen oder beim Lagerfeuer abzuhalten. Das WanderCamp knüpft auch an die Gedanken der noch jungen <a href="http://www.slow-media.net/manifest" target="_blank">Slow Media Bewegung</a> an. Das WanderCamp ist als die Möglichkeit gedacht, Themen auf andere Art zu diskutieren, neu zu denken, für die man sonst keine Zeit findet. Unter dem Motto <strong>&#8220;Entschleunigung 2.0 &#8211; Social Media war noch nie so offline&#8221;</strong> möchten wir alle wander- und naturbegeisterten Social Medianer und Webinteressierten dazu einladen, am WanderCamp 2010, welches voraussichtlich Mitte/Ende Mai bzw. Anfang Juni in den Bergen von Deutschland (Eifel, Bergisches Land, Harz, Thüringer Wald, Elbsandsteingebirge) stattfinden wird, teilzunehmen.</p>
<p><strong>Kein Medienzölibat</strong></p>
<p>Ein BarCamp ohne Internet ist dann doch kein Barcamp. Jeder darf und soll auf dem WanderCamp Internet nutzen können, ggf. werden wir mit Geocaching und GPS arbeiten. Wir setzen ganz im Sinne von Social Media auf die Kollaboration und Interaktion mit allen potentiellen Teilnehmern. Wir laden Euch ein, gemeinsam am WanderCamp 2010 zu arbeiten und eure Ideen einzureichen. Dazu haben wir eine <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook-Fanpage</a> als auch Twitter <a href="http://twitter.com/wandercamp" target="_blank">@WanderCamp</a> eingerichtet.Wir sind dankbar für Tipps was Wanderrouten, Strecken und deren Schwierigkeitsgrade usw. betrifft.</p>
<p><strong>Sponsororen</strong></p>
<p>Das WanderCamp 2010 wird ohne finanzielle Unterstützung nicht umsetzbar sein, denn es fallen Kosten für die Unterkunft in Hostels/Hotels/Hütten, Catering, Ausrüstung und so weiter an. <strong>Für das WanderCamp 2010 suchen wir ab sofort Sponsoren, die uns und die Teilnehmer bei diesem Event unterstützen wollen. </strong>Interessierte Sponsoren sollen sich bitte an die Organisatoren wenden.</p>
<p><strong>Kurz:<br />
</strong></p>
<p><strong>Worum geht es?</strong><br />
Wir planen ein Wochenende im Sinne der Netzkultur – aber nicht (unbedingt) mit dem Laptop oder MacBook im Gepäck. Wir gehen an die frische Luft mit Wanderstiefeln, wetterfester Kleidung, Rucksack und einem knallharten Wissensaustausch von morgens bis abends über das Wandern, Berge, Seen, Pflanzen, Tiere und das Überleben in der Wildnis.</p>
<p><strong>Wer macht mit?</strong><br />
Jeder, der Lust auf Wandern hat und sich dabei für zwei Tage anderen Themen und Fragen widmen möchte, die er sonst im Alltag ausblenden muss.</p>
<p><strong>Wo finde ich weitere Infos?</strong><br />
Bleibt immer auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten bei Twitter: <a href="http://twitter.com/WanderCamp" target="_blank">twitter.com/WanderCamp</a></p>
<p><strong>Wie mache ich mit?</strong><br />
Gestaltet das WanderCamp über <a href="http://www.facebook.com/wandercamp" target="_blank">Facebook</a> selbst mit.</p>
<p><strong>Wie lauten die Hashtags?</strong><br />
#WanderCamp oder #WC2010</p>
<p><strong>Wo finde ich das WanderCamp-Logo zum Download?</strong><br />
Das Logo basiert auf dem BarCamp-Logo von <a href="http://barcamp.org/SpreadBarCamp" target="_blank">SpreadBarCamp</a> und ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz, NC SA 3.0</a> verwendbar.<br />
Hier gibt es das WanderCamp-Logo als <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.psd" target="_blank">PSD</a>, <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.ai" target="_blank">AI</a> und <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.eps" target="_blank">EPS</a>. Als <a href="http://www.flickr.com/photos/13stock/4486153367/" target="_blank">JPG</a> ist das Logo bei flickr zu finden.</p>
<p><strong>Wer organisiert alles?</strong><br />
Das WanderCamp ist ein gemeinsames Projekt von: Oliver Berger (<a href="http://twitter.com/oliverberger" target="_blank">@OliverBerger)</a>, Mike Schnoor (<a href="http://twitter.com/sichelputzer" target="_blank">@sichelputzer</a>), Anne Grabs (<a href="http://twitter.com/annellchen" target="_blank">@annellchen</a>) und dem Team vom 13. Stock (<a href="http://twitter.com/13stock" target="_blank">@13stock</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.annegrabs.de/2010/04/05/wandercamp-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	<a href="http://del.icio.us/submit?url=http%3A%2F%2Fblog.annegrabs.de%2F2010%2F04%2F05%2Fwandercamp-2010%2F&title=WanderCamp+2010" target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/del.png" width="48px" height="48px" alt="Delicious" title="Delicious" /></a><a href="http://digg.com/submit?phase=2&url=http%3A%2F%2Fblog.annegrabs.de%2F2010%2F04%2F05%2Fwandercamp-2010%2F" target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/digg.png" width="48px" height="48px" alt="Digg" title="Digg" /></a><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fblog.annegrabs.de%2F2010%2F04%2F05%2Fwandercamp-2010%2F&t=WanderCamp+2010" target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/facebook.png" width="48px" height="48px" alt="Facebook" title="Facebook" /></a><br /><a href="http://blog.annegrabs.de/feed/" target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/rss.png" width="48px" height="48px" alt="RSS Feed" title="RSS Feed" /></a><a href="http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fblog.annegrabs.de%2F2010%2F04%2F05%2Fwandercamp-2010%2F&title=WanderCamp+2010" target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/stumble.png" width="48px" height="48px" alt="StumbleUpon" title="StumbleUpon" /></a><a href="http://twitter.com/home?status=Currently reading http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fy9bsh9c"  target="_blank"><img src="http://blog.annegrabs.de/wp-content/plugins/socialize-this/img/twitter.png" width="48px" height="48px" alt="Twitter" title="Twitter" /></a></channel>
</rss>
