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	<title>Anne Grabs &#187; education</title>
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	<description>perfect people should be imperfect</description>
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		<title>Bildungskongress der Metro AG</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 14:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Grabs</dc:creator>
				<category><![CDATA[elearning]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie Digital Natives]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommenden Mittwoch, am 26.08.2009 findet der <a href="http://bildungs-kongress.de" target="_blank">Bildungskongress der Metro AG</a> in Düsseldorf statt. Gemeinsam mit Basti Hirsch (<a href="http://twitter.com/cervus" target="_blank">@cervus</a>), Melanie Unbekannt (<a href="http://twitter.com/Literatenmelu" target="_blank">@Literatenmelu</a>), Melanie Gottschalk (<a href="http://twitter.com/melgottschalk" target="_blank">@melgottschalk</a>) und Hannes Klöpper (<a href="http://twitter.com/hkloepper" target="_blank">@hkloepper</a>) werden wir an der Podiumsdiskussion mit dem Titel &#8220;Kollektive Intelligenz &#8211; was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können&#8221; teilnehmen. &#8220;Headliner&#8221; ist Prof. Dr. Kruse (<a href="http://twitter.com/peter_kruse" target="_blank">@peter_kruse</a>), der seine aktuelle Studie über die Wertemuster von Digital Natives vorstellen wird. Wir sind zum einen ausgewählt worden, da wir uns als Natives definieren, aber was noch viel entscheidender ist: Wir beschäftigen und Bildung im Kontext Web 2.0.</p>
<ul>
<li> Basti Hirsch: Open Education Bewegung // <a href="http://wwweblern.pbworks.com/" target="_blank">Hacking Education Projekt</a></li>
<li> Melanie Unbekannt: <a href="http://www.literatenmelu.de/" target="_blank">Bildungsbloggerin</a> // angehende Lehrerin Literatur &amp; Geschichte // Pädagogik &amp; Schule 2.0</li>
<li> Melanie Gottschalk: kollektive Wissenskonstruktion // Maschendraht-Community Gründerin // <a href="http://mila78.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a></li>
<li> Hannes Klöpper: Leadership als Voraussetzung für erfolgreiche Nutzung von Technologie</li>
<li> und ich? Was sich in der Gesellschaft verändert, darf nicht an Schule vorbeigehen! // Studium Pädagogik</li>
</ul>
<p>Passend dazu habe ich eben ein tolles Zitat über Bildung aus dem Jahr 1973  <a title="Werner Heisenberg" href="http://de.wikiquote.org/wiki/Werner_Heisenberg" target="_blank">Werner Heisenberg</a> von entdeckt:</p>
<p style="text-align:center;">&#8220;Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.&#8221;</p>
<p>Und genau das ist es, was wir <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> möchten!</p>
<p>Unsere Überzeugungen:</p>
<p>1. Durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien können viele Lernprozesse auch in der Schule vereinfacht werden (z.B. Wissensarchivierung // Wikis).<br />
2. Für die heranwachsene Generation sind diese Technologien selbstverständlich. Sie werden damit groß. Wer davor die Augen verschließt, betrügt die heutige Jugend und kann sie letztlich auch nicht mehr zeitgemäß auf kommende Berufe und gefragte Kompetenzen vorbereiten. Nicht vergessen: Wir leben im Technologie-Zeitalter.<br />
3. Inhalte sind sehr wichtig. Aber brauchen wir einen Bildungskanon? Wir sind einer Fülle von Wissen, welches uns kontextfrei täglich begegnet, ausgesetzt. Dieses Wissen gilt es zu strukturieren und zu klassifizieren.<br />
4. Kooperatives Lernen und Selbststudium. Gemeinsam zu kollektiver Intelligenz &#8211; natürlich. Aber auch Phasen des Selbststudiums, der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Themen sind uns wichtig.<br />
5. Was macht das Internet so interessant? Das Spiel natürlich: Dinge ausprobieren, wieder verwerfen, neu anfangen. Das Internet bietet Möglichkeiten für spielerisches Lernen.</p>
<p>Und warum man dann schnell mal bei Open Education und Schule 2.0 ist, möchte ich an dieser Stelle mit den Worten von Gabi Reinmann erläutern. Gabi Reinmann (26. Mai 2009) Vortrag auf der Veranstaltung DIGITAL learning (München – BLM) Quelle: <a href="http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/05/vortrag_munchen_mai09.pdf" target="_blank">PDF</a>, Seite 1-2</p>
<blockquote><p>Szenario I: Wir schaffen die Schule ab und schicken die Schüler zum Lernen ins Web  2.0. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer radikalen Änderung der „Idee Schule“,  wie wir sie bisher kennen, die zur Abschaffung führt. Wie kommt man auf so etwas?  Man kommt sehr leicht darauf, wenn man sich die Attribute ansieht, die vor allem mit  Blick auf das allseits gepriesene Web 2.0 den heute verfügbaren digitalen Medien zu-  geschrieben wird. Digitale Medien werden charakterisiert als: multimedial, interaktiv,  vernetzt, mobil und partizipativ. Schule verbinden wir dagegen mit den Merkmalen:  verbal, frontal, individuell, stationär und hierarchisch. Gibt es größere Gegensätze?  Digitale Medien sind in dieser Lesart genau so, wie Schule nicht ist, oder umgekehrt  formuliert: Schule ist so, wie digitale Medien nicht sind. Das passt offensichtlich nicht  zusammen. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, muss die Schule, wie sie  heute ist, abschaffen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Szenario II: Wir stellen ein Smart Board ins Klassenzimmer und teilen Lernsoftware  aus. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer kompletten Beibehaltung der „Idee  Schule“, wie wir sie bisher kennen. Wie kommt man auf so etwas? Auch darauf kann  man leicht kommen, wenn man sich die Potenziale der digitalen Medien selektiv durch  den Tunnelblick traditioneller Unterrichtsroutinen betrachtet. Da kommt man dann zu  Entdeckungen wie: Das Quietschen der Kreide ist passé, weil das Smart Board die Tafel ersetzt. Die Langeweile beim Üben vergeht, weil die Lernsoftware das Arbeitsheft  verdrängt. Die Effizienz für den Lehrer steigt, weil sich mit neuen Programmen Ar-  beits- und Schulaufgabenblätter viel schneller erstellen lassen. Gibt es eine bessere  Passung? Digitale Medien können natürlich genau so eingesetzt werden, wie Schule ist  und funktioniert. Sie können auf die für die Schule passenden Funktionalitäten eingeschränkt werden und Werkzeuge und Materialien ersetzen wie man die Feder und das  Tintenfass durch den Füller ersetzt hat. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, kann die Schule auch lassen, wie sie ist.</p></blockquote>
<blockquote><p>Szenario III: Wir schaffen die Schule weder ab noch lassen wir sie, wie sie ist – wir  bauen sie um und geben den Beteiligten neue Rollen und Aufgaben. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer Veränderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, ohne dass wir auf sie verzichten, aber auch ohne dass wir sie unangetastet lassen. Ob das  Ergebnis etwas ist, was einer Abschaffung der „alten Schule“ gleichkommt oder dieser  noch recht nahe ist, ist dabei freilich offen. Aber darum geht es mir in einem ersten  Schritt auch gar nicht. Vielmehr muss man sich zunächst einmal klar machen, dass es  überhaupt nur diese drei Möglichkeiten gibt, wenn man digitale Medien in die Schule  bringen will: abschaffen, beibehalten oder ändern.</p></blockquote>
<p>Mit ihrem Vortrag &#8220;Abschaffen – Beibehalten – Verändern: Wie man digitale Medien in die Schule bringt&#8221; beschreibt Gabi Reinmann, was auch Ziel des Bildungskongresses der Metro AG sein soll an dem ca. 400 Peronen aus dem Bildungsbereich teilnehmen werden. Wir möchten durch erfolgreiche Beispiele von Schule 2.0 zeigen, was Lehrerinnen und Lehrer ganz einfach umsetzen können und was es konkret bringt. Eine allzu polarisierende Diskussion in Richtung Abschaffung des Schulsystems liegt uns fern, auch wenn wir grundsätzlich existierende Strukturen von Schule teilweise ablehnen.</p>
<p>Der Bildungskongress wird <a href="http://livestream.dnadigital.de/" target="_blank">live auf DNAdigital.de</a> übertragen. Jeder kann am 26.08. um 15:30 Uhr am Livestream teilnehmen, Fragen stellen, Vorschläge machen und Beispiele bringen.</p>
<p>Eine Liste mit weiteren interessanten Bloggern aus der Szene habe ich auf Martin Lindners (<a href="http://twitter.com/martinlindner" target="_blank">@martinlindner</a>) Blog <a href="http://wwweblernen.de" target="_blank">wwweblern.de</a> (&#8220;Arbeiten, leben und lernen im web&#8221;) gefunden.</p>
<p>Ein großes Lob auch an die Metro AG, dass sie sich diesem Thema annimmt. Danke auch an die Organisation von Frau Petri, Herrn Noppenberger. <span style="text-decoration: line-through;">und</span> Merci an Ulrike Reinhard (<a href="http://twitter.com/ulrike_reinhard" target="_blank">@ulrike_reinhard</a>), dass sie den Austausch der Metro AG mit uns initiiert und möglich gemacht hat.</p>
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